Rose | Das Leben ist magisch | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 308 Seiten

Reihe: Das Leben ist Magisch

Rose Das Leben ist magisch

Entscheidung
2. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7693-4483-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Entscheidung

E-Book, Deutsch, Band 1, 308 Seiten

Reihe: Das Leben ist Magisch

ISBN: 978-3-7693-4483-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



"Wenn nichts so ist, wie es scheint, beginnt man, den Glauben und das Vertrauen an alles und jeden zu verlieren..." Als Victoria eine rätselhafte Einladung von ihrer Familie erhält, zögert sie. Ein mulmiges Gefühl begleitet sie, doch sie beschließt trotzdem, zu gehen - nicht ahnend, dass dieser Schritt ihr Leben für immer verändern wird. Plötzlich wird sie, zusammen mit ihren Freunden, in eine Welt gezogen, die sie geschworen hatte, für immer hinter sich zu lassen. Jetzt muss Victoria eine Entscheidung treffen: Wem kann sie noch trauen? Und auf welcher Seite will sie stehen?

Emily Rose, geboren in der Nähe von Köln, arbeitet hauptberuflich als Zahnmedizinische Fachangestellte. In ihrer Freizeit widmet sie sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben, wobei sie vor allem im Genre der Fantasy zuhause ist. Dabei liebt sie es, verschiedene Subgenres und Kombinationen auszuprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Ihre Werke zeichnen sich durch emotionale Tiefe aus, da sie gerne Themen behandelt, die das Herz berühren und zum Nachdenken anregen. Emily Rose schafft es, ihren Leser durch ihre Geschichten fantasievolle Welten und berührende Geschichten zu eröffnen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


» Jeder Traum beginnt mit einem mutigen Schritt, und der Weg ist oft der schönste Teil der Reise.«

? Kapitel 1 ?


-Victoria-


Feuer, überall war Feuer zu sehen...

Der Himmel war in ein bedrohliches Rot getaucht, während die Flammen wild um sich griffen und alles in ihrem Weg stehende verschlangen. Häuser, Bäume und selbst die Erde schienen zu brennen. Das Knistern und Knacken des Feuers vermischten sich mit dem donnernden Lärm einstürzender Gebäude und dem Schreien der Verzweifelten. Der Geruch von Schwefel und verbranntem Fleisch lag schwer in der Luft und drang in jede Pore meiner Haut. Es war ein ekelerregender Gestank, der meine Lungen füllte und mich würgen ließ. Der Boden war heiß unter meinen Füßen, und jeder Atemzug fühlte sich an, als würde er meine Kehle versengen. Überall lagen Leichen auf dem Boden, ihre Körper grotesk verdreht und verbrannt. Es war ein grausiges Bild, das sich vor meinen Augen ausbreitete. Manche von ihnen waren so verkohlt, dass man kaum noch erkennen konnte, ob sie einst Menschen gewesen waren. Andere lagen in einer großen Lache aus Blut, das sich mit dem Regenwasser und der Asche vermischte und kleine rote Flüsse bildete, die durch die Straßen strömten.

Die Gesichter der Toten waren in einem Ausdruck des Schmerzes und der Angst erstarrt, ihre Augen weit aufgerissen, als hätten sie bis zum letzten Moment versucht, der unausweichlichen Hölle zu entkommen. Überall um mich herum lag die Stille des Todes, nur unterbrochen vom unaufhörlichen Brüllen des Feuers und dem gelegentlichen zusammenbrechen weiterer Gebäude...

Ich schreckte schweißgebadet aus meinem Schlaf auf und war hellwach. Ich spürte, wie mein Puls ein ungesundes Tempo hatte und versuchte ruhig zu atmen, um ihn wieder in Balance zu bringen. Es dauerte einen Moment, bis sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Als ich dann auch noch merkte, dass ich nicht zuhause in meinem Bett lag, versuchte ich mich zu erinnern, was ich gemacht hatte, bevor ich offensichtlich eingeschlafen war. Der Raum, in dem ich war, war mir mehr als bekannt, weshalb ich auch ruhig blieb. Dennoch überlegte ich, was ich gemacht hatte, bevor ich hierherkam. Ich hatte mit meinem Freund gekuschelt und musste dabei eingeschlafen sein. Es war immer ein Risiko, mit meinem Freund zu kuscheln, wenn ich müde war, dachte ich schmunzelnd.

»Engel, was ist los?« hörte ich die leise und verschlafene Stimme meines Freundes.

»Ich bin wohl eingeschlafen... Ich sollte zuhause sein...« sagte ich leise und biss mir auf die Unterlippe.

Dan hatte noch immer seine Augen geschlossen, drehte sich zu mir um und zog mich zu sich.

»Ich habe deiner Mum Bescheid gegeben, dass du bei mir bist. Also entspann dich, du wirst morgen weder Ärger bekommen noch macht sie sich jetzt gerade Sorgen.«

»Du bist der Beste,« meinte ich lächelnd und gab ihm einen Kuss auf den Mund.

»Ich weiß, und jetzt komm her und schlaf«, erwiderte er grinsend und zog mich noch enger zu sich in seine Arme, in die ich mich ohne Gegenwehr legte.

»Und jetzt schlaf wieder, meine Maus.«

Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und kurze Zeit später hörte ich nur noch seinen leisen, flachen Atem. Doch anstatt einzuschlafen, so wie es Dan tat, starrte ich an die Decke und dachte nach... mal wieder...

Der Traum ließ mich nicht los, er verwirrte mich. Obwohl der Traum keinen wirklichen Sinn ergab und nur wenige Details enthielt, fühlte ich eine seltsame Vertrautheit mit dem, was darin vorkam. Ich versuchte, den Traum zu verdrängen und fiel schließlich in einen traumlosen Schlaf.

Die ersten Sonnenstrahlen schienen durch das Fenster und kitzelten mein Gesicht. Ich drehte mich schnell um und kuschelte mich in Dans Arme.

»Guten Morgen, mein Engel,« hörte ich Dan sagen.

Ich reagierte nicht und tat so, als wäre ich noch am schlafen, dabei musste ich mir ein Grinsen verkneifen. Ich spürte, wie Dan sich über mich beugte, seine Haare kitzelten meine rechte Wange.

»Ich weiß, dass du wach bist, meine Süße.« Erst jetzt öffnete ich die Augen und schaute in seine. Er grinste mich an und ich grinste zurück.

»Guten Morgen,« flüsterte ich und gab ihm einen Kuss. Doch mein Blick wanderte zur Uhr. Mist, schon so spät...

»Verdammt, ich muss mich beeilen, sonst komme ich zu spät zu meinem Vorstellungsgespräch«, meinte ich zu Dan. Schnell stand ich auf und ging ins Bad, um mich fertig zu machen. Ein Glück, dass ich hier schon so viele meiner Sachen hatte, sonst wäre ich aufgeschmissen, dachte ich mir, als ich in den Schrank griff, um frische Klamotten anzuziehen.

Ein kurzer Blick in den Spiegel, um mich zu vergewissern, ob ich so gehen konnte. Schließlich musste ich einen guten Eindruck hinterlassen, bei meinem potenziellen neuen Arbeitgeber. So eine Chance erhalte ich nicht noch mal. Vor allem nicht bei meiner Traumpraxis. Ich hatte meine Bewerbung vor zwei Tagen abgegeben und wurde sofort zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Eigentlich wäre es noch am gleichen Tag gewesen, doch der Chef der Praxis hatte zu viele Patienten und somit keine Zeit gehabt für ein Gespräch. Doch heute sollte es stattfinden.

»Du siehst gut aus, du wirst das schon schaffen«, sagte Dan zu mir, als er mich sah.

Auch er hatte sich schon umgezogen und stand nun mit einem schicken Hemd und Jeans vor mir.

»Na klar, danke«, erwiderte ich lächelnd.

»Aber ich sollte mich langsam auf den Weg machen.« Mit diesen Worten ging ich schnell in die Küche.

»Ich kann dich auch fahren, wenn du magst,« bot er mir an, als er mir in die Küche folgte.

»Nein, schon gut, ich fahre selbst, aber danke, Liebling.«

Ich holte meinen Coffee-to-go Becher aus dem Schrank, während die Kaffeemaschine ihre Arbeit machte. Ich stellte den Becher darunter, sodass er sich langsam mit angenehm duftendem, warmem Kaffee füllte.

»So, dann viel Erfolg Maus, du schaffst das,« sagte Dan mir noch zum Abschied. Daraufhin holte ich mir noch einen letzten Kuss, schnappte meine Tasche und verließ seine Wohnung.

Die Sonne stand hoch am Himmel und verbreitete eine angenehme Wärme. Eine sanfte Brise streichelte durch die Blätter der Bäume, während ein verlockender Frühlingsduft in der Luft lag.

Da ich keine Falten in meinem Rock haben wollte, entschied ich mich lieber zu laufen, anstatt mit meinem Motorrad zu fahren, wie ich es gerade noch Dan gesagt hatte. Ich holte meine Kopfhörer heraus und spielte Musik ab. Während ich der Musik lauschte, ging ich noch einmal alles durch, was ich einstudiert hatte, um den Chef der Praxis zu beeindrucken. Ich wollte diese Stelle so sehr. Schon als Kind hatte sich die Idee in meinem Kopf festgesetzt, eines Tages als Ärztin in dieser Praxis zu arbeiten. Nun war es leider nicht so, dass ich mich als Ärztin beworben hatte, sondern als Assistenz. Nachdem ich meinen Realschulabschluss in der Tasche hatte, fehlte mir die Motivation, weiterzumachen. Es gab auch andere Gründe. Die Schulzeit hatte kein gutes Ende genommen und bei dem Gedanken, noch drei weitere Jahre im gleichen Klassenraum sitzen zu müssen, drehte sich mir der Magen um.

Als ich an meinem Ziel ankam, sah ich das große Gebäude der Praxis vor mir. Schon als Kind hatte ich es bestaunt, wie groß es eigentlich war. Doch die Größe hatte einen Grund, schließlich waren hier mehr als zehn Ärzte angestellt. Ich packte meine Kopfhörer in die Tasche, atmete einmal durch und ging hinein. Nervös betrat ich das Gebäude und wurde sofort von der schönen, großen und hellen Rezeption begrüßt. Eine der Rezeptionsangestellten lächelte mich freundlich an. Die meisten kannte ich noch von meinem Praktikum, das ich hier absolviert hatte, und seitdem hatte sich nicht viel verändert

»Hallo Victoria, schön Sie zu sehen. Der Chef ist gleich für Sie da. Sie können schon mal oben im Büro warten.«

Ich bedankte mich und ging die Treppe nach oben zum Büro. Aus meiner Praktikumszeit wusste ich noch, wo es war, doch die Nervosität ließ mich unsicher werden. Mit jedem Schritt wurde ich nervöser. Die Tür zum Büro war geschlossen, und ich hörte eine

Stimme aus dem Raum. Unsicher, ob ich einfach klopfen oder lieber warten sollte, entschied ich mich zu warten. Genau in diesem Moment kam der Rezeptionist vorbei und öffnete die Tür, bevor ich etwas sagen konnte.

»Herr Hersey, Victoria ist hier.«

Wie selbstverständlich trat er ein. Herr Hersey blickte zu mir und begrüßte mich mit einem Lächeln.

»Ach Victoria, sehr schön. Komm bitte rein.«

Ich gehorchte sofort und trat ins Büro. Ich sah zu, wie der Rezeptionist dem Chef etwas überreichte, was dieser sofort unterschrieb. Der Rezeptionist bedankte sich und verließ das Büro, die Tür schloss sich hinter ihm.

»Setz dich ruhig«, sagte der Chef, als er bemerkte, dass ich noch stand.

Wieder folgte ich seiner Anweisung und setzte mich. Vor ihm...



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