Ein ErasmusPlusProjekt mit Partnern aus Deutschland, Liechtenstein und der Türkei
E-Book, Deutsch, 216 Seiten
ISBN: 978-3-8309-8591-4
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz
Öffentlichkeit präsentiert werden.
Im Zuge der aktuellen Diskussion über Religion und Bildung geht es bei diesem Projekt einerseits um grundsätzliche religionspädagogische Belange im Kontext von Schule und Hochschule, andererseits zugleich um Anliegen und Ausrichtung interkulturellen Lernens in der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen in einer zunehmend
pluralen Gesellschaft. Die strategische Lernpartnerschaft von verschiedenen Institutionen und Personen in Deutschland, Liechtenstein und in der Türkei soll in exemplarischer Weise dokumentieren, dass das gemeinsame Bemühen um länderüberschreitende sowie religionsübergreifende Begegnung und Verständigung in Europa auch und gerade am Ort von Schule und Hochschule von elementarer Bedeutung ist.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Buchtitel;1
1.1;Impressum;4
1.2;Erasmus, mobility and much more;5
1.3;Inhalt;7
2;Einleitung;9
3;Religiöse Bildung in pluraler Gesellschaft (André Ritter);19
3.1;1. Vorbemerkungen zum Thema und zur Aufgabenstellung;19
3.2;2. Zugänge zur aktuellen Bildungsdebatte aus evangelisch-reformatorischer Perspektive;20
3.3;3. Kirchliche Bildungsverantwortung heute – im doppelten Spannungsverhältnis von konfessionsneutralem Staat einerseits und pluraler Gesellschaft andererseits;25
3.4;4. Ein vorläufiges Fazit;32
3.5;Literatur;32
4;Zur Theologie interreligiösen Lernens. Pluralismus im Rahmen des Islamischen Religionsunterrichts (Cemal Tosun);35
4.1;1. Die Frage nach dem Respekt anderen Religionen gegenüber;37
4.2;2. Warum ist es nötig, andere Religionen kennenzulernen?;43
4.3;3. Fazit;44
4.4;Literatur;45
5;Theologie der interreligiösen Bildung aus christlicher Sicht (Peter Müller);47
5.1;1. Ausgangssituation;47
5.2;2. Religionstheologische Modelle;48
5.3;3. Biblische Grundlagen für eine interreligiöse Bildung;53
5.4;4. Interreligiöse Bildung aus christlicher Sicht;54
5.5;Literatur;57
6;Kommunikativer Religionsunterricht am Beispiel der Frage: Was sagt der Qur’an über die Ahl al-Kit?b? (Mualla Sel?uk);59
6.1;Einleitung;59
6.2;Methodische Probleme;60
6.3;Zur Notwendigkeit fundierter Kenntnisse der Beziehung zwischen dem Wort Gottes und seinen ersten Adressaten;61
6.4;Wege der Kommunikation mit dem Qur’antext nach dem Tod des Propheten;62
6.5;Der Bedarf einer neuen Suche;63
6.6;Das Kommunikative Unterrichtsmodell: Über den Text und vom Text lernen;64
6.7;Voraussetzungen für das Kommunikative Unterrichtsmodell;66
6.8;Was sagt der Qur’an über die Ahl al-Kit?b?;67
6.9;Fazit;73
6.10;Literatur;74
7;Lehren und Lernen in und mit der Bibel (Peter Müller);75
7.1;1 Der Mensch als Beziehungs- und Bildungswesen;77
7.2;2 Lehren und Lernen im Neuen Testament;79
7.2.1;2.1 Zum Lehren und Lernen in der Jesusüberlieferung;80
7.2.2;2.2 Lernen heißt: Aufmerksam werden dafür, dass „die Realität“ nicht alles ist;82
7.2.3;2.3 Lernen heißt: Tradition und Gegenwart verbinden;83
7.2.4;2.4 Lernen heißt: Erkennen, dass Reden und Handeln zusammengehören;85
7.2.5;2.5 Lernen heißt: In eine Beziehung eintreten und aus ihr heraus das Leben gestalten.;86
7.2.6;2.6 Lernen heißt: Grenzen überschreiten;87
7.3;3. Anstöße für die Religionspädagogik;88
7.4;Literatur;90
8;„Nun sag’, wie hast du?s mit der Religion?“ Vom Zögern beim Sprechen über Religion (Regina Speck);93
8.1;Es ist nicht so einfach, über Religion zu sprechen;93
8.2;Zur Unterscheidung: Religion und Religiosität;95
8.3;Ist das Abendland ein christliches? – Von der Vielfalt der Religionen;98
8.4;Religion im Alltag;100
8.5;Das interreligiöse Gespräch findet statt;104
8.6;Literatur;105
9;Andere Religionen innerhalb des Religionsunterrichts in der Türkei (Cemal Tosun);109
9.1;1. Einleitung;109
9.2;2. Interreligiöse und intrareligiöse Pluralität in der Türkei;110
9.3;3. Der Religionsunterricht der Nicht-Muslime in der Türkei;112
9.3.1;3.1 Religionsunterricht in den Schulen religiöser Minderheiten;112
9.3.2;3.2 Nichtmuslimische Schüler und das Pflichtfach „Religionskultur und Ethik“;113
9.3.3;3.3 Religionskundlicher Unterricht für jüdische und christliche Schüler/innen auf freiwilliger Basis;114
9.4;4. Die Thematisierung anderer Religionen im Religionsunterricht der Republik Türkei von 1924 bis 1982;115
9.4.1;4.1 1924 bis 1939;115
9.4.2;4.2 1948 bis 1982;116
9.4.3;4.3 Das Fach „Religionskultur und Ethik“ seit 1982 bis heute;117
9.4.4;4.4 Intrareligiöse Pluraliät in den Lehrprogrammendes Fachs „Religionskultur und Ethik“ seit 2005;121
9.4.5;Literatur;124
10;Aspekte religiöser Bildung in Deutschland. Die Einführung des Islamischen Religionsunterrichts und dessen interreligiöse Implikationen (Jörg Imran Schröter);127
10.1;Islamischer Religionsunterricht in den Bundesländern;128
10.2;Interreligiöse Aspekte;133
10.3;Literatur;137
11;Interreligiöses Begegnungslernen in der Schule (Katja Boehme);139
11.1;Zur pädagogischen Begründung des Religionsunterrichts;141
11.2;Zur gesellschaftspolitischen Bedeutung des Religionsunterrichts;141
11.3;Zum Vorschlag einer Fächergruppe interreligiösen Lernens;143
11.4;Zur Didaktik und Praxis des Interreligiösen Begegnungslernens nach dem Konzept der Kooperierenden Fächergruppe;145
11.5;Interreligiöses Begegnungslernen in der Lehreraus- und -weiterbildung;149
11.6;Literatur;150
12;Zum Religionsunterricht im Fürstentum Liechtenstein (Stefan Hirschlehner);153
12.1;1. Allgemeines;153
12.2;2. Zum Verhältnis von Staat und Kirche und rechtliche Rahmenbedingungen des Religionsunterrichts;157
12.3;3. Selbstverständnis des Religionsunterrichts;158
12.4;4. Zur Praxis des konfessionellen bzw. allgemeinen Religionsunterrichts an den verschiedenen Schulformen;162
12.5;Literatur;164
13;Schüleraustausch zwischen der Schillerschule in Karlsruhe und der Oberschule Eschen in Liechtenstein (Carolin Meier);169
13.1;Programme;169
13.2;Auswertung;170
13.3;Fazit;175
13.4;Literatur;176
14;Ein Querschnitt durch die Oberschule Eschen (Carolin Meier);177
14.1;Profil;177
14.2;Projekte interkulturellen und interreligiösen Lernens;178
15;Ein Querschnitt durch die Schillerschule Karlsruhe GWRS (Diana Grust);181
15.1;Profil;181
15.2;Projekte interkulturellen und interreligiösen Lernens;182
16;Veränderte Wahrnehmung des „Anderen“. Werkstattbericht zu einer Studie an der Universität Ankara (Y?ld?z K?z?labdullah und Fatma Çapc?o?lu);185
16.1;1. Einleitung;185
16.2;2. Befunde und Bewertungen;188
16.2.1;2.1 Der Begegnungsprozess: Von Angst und Einsamkeit zu Neugier und Bereicherung;188
16.2.2;2.2 Der Blick auf den Anderen: Umarmen/Kennenlernen(arab. ta’?ruf) statt Ausgrenzen;191
16.2.3;2.3 Die Universalität des Islam: Auf dem Weg zu inklusivistischen und pluralistischen Dimensionen;194
16.2.4;2.4 Interkultureller Religionsunterricht: Möglich, aber wie?;197
16.3;3. Fazit und Ausblick;200
16.4;Literatur;200
17;Interkulturelles Lernen (Amani El Kurdi);201
17.1;1. Einleitung;201
17.2;2. Kultur;202
17.3;3. Interkulturalität;205
17.4;4. Lerntheoretische Aspekte;208
17.5;5. Realisierungsmöglichkeiten interkulturellen Lernens in der Schule;211
17.6;Literatur;213
18;Autorinnen und Autoren;215