E-Book, Deutsch, 353 Seiten
Richter Was ist heute Politik?
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-593-45857-1
Verlag: Campus Verlag Digital
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Merkmale, Handlungsfelder, Problemstellungen
E-Book, Deutsch, 353 Seiten
ISBN: 978-3-593-45857-1
Verlag: Campus Verlag Digital
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Emanuel Richter war nach Lehrtätigkeiten in den USA von 2000 bis 2020 Professor für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen. Seitdem ist er als Publizist sowie als Kommentator des politischen Geschehens in Fernsehen, Rundfunk und Presse tätig.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;1. Was uns fehlt: ein umfassendes Verständnis der Politik;8
2.1;Die Ausgangslage – vage Vorstellungen und große Unzufriedenheit;8
2.2;Das Vorhaben – gewöhnliche und überraschende Bestandteile der Politik;17
3;2. Was wir für bedeutsam halten: Politik als Ordnung;28
3.1;Der Staat, das Recht und die Gesetze;28
3.1.1;Die Entstehung und die Gestalt staatlicher Macht;32
3.1.2;Der Staat in seinem Verhältnis zu den Bürgerinnen und Bürgern;40
3.2;Die Teilung der Macht;46
3.2.1;Die Raffinesse der Gewaltenteilung;48
3.2.2;Vorzüge und Tücken des Föderalismus;53
3.2.3;Die föderalistischen Besonderheiten der Europäischen Union;61
3.3;Der politische Betrieb und die Elemente seiner Ordnung;67
3.3.1;Die Basis des politischen Betriebs: Wahlen;68
3.3.2;Die herausragende Bedeutung der Parteien;70
3.3.3;Der umstrittene Einfluss der Interessenverbände;75
3.3.4;Mitgestaltung auf neuen Wegen: Nicht?Regierungsorganisationen;79
3.3.5;Medien und ihr gewandeltes Erscheinungsbild;82
3.4;Das politische Personal und seine Kompetenz;89
3.4.1;Die Unschärfe der Kompetenzprofile;91
3.4.2;Die fachliche Schulung;94
3.4.3;Die Parteitätigkeit als Eignungsnachweis;98
3.4.4;Die Medientauglichkeit;103
3.4.5;Die schillernde Gestalt des politischen Charismas;105
4;3. Was uns unheimlich bleibt: Politik als Empfindung;110
4.1;Die Begegnung von Körpern;110
4.1.1;Die Verdrängung der Körperlichkeit;112
4.1.2;Die Rolle der Gefühle;116
4.1.3;Die Bedeutung wechselseitiger Bindungen;120
4.1.4;Bindungen als Lernerfahrung;124
4.2;Das republikanische Gespür;128
4.2.1;Das Gespür für die Gemeinschaftlichkeit: common sense;131
4.2.2;Das Verhältnis zwischen Intuition und erworbenem Wissen im common sense;137
4.2.3;Der common sense im republikanischen Politikverständnis;140
4.3;Patriotismus – zwischen Zusammenhalt und Fremdenfeindlichkeit;143
4.3.1;Markante Kennzeichen des Patriotismus;146
4.3.2;Das willkürliche Spannungsverhältnis zwischen innen und außen;150
4.3.3;Die entschärften Modelle des Verfassungspatriotismus;152
4.3.4;Ein »weicher« Patriotismus;156
5;4. Was wir unterschätzen: Politik als Teilhabe;162
5.1;Die Suche nach dem Volk;162
5.1.1;Die Übergänge zur Geschlossenheit;166
5.1.2;Merkmale der Volkssouveränität;168
5.1.3;Die populistische Teilung des Volkes;174
5.1.4;Die Verunglimpfung des Volkes;176
5.2;Politische Stellvertretung – die Anwesenheit und Abwesenheit des Volkes;180
5.2.1;Die Bindung an den Wählerwillen und die Loslösung davon;183
5.2.2;Der Repräsentant als Vertreter des allgemeinen Volkswillens;188
5.2.3;Die soziale Spreizung des Wählerwillens;192
5.3;Populismus – das falsche Versprechen;197
5.3.1;Populismus als Stimme der wirtschaftlich und sozial Benachteiligten;201
5.3.2;Feindbilder statt Pluralismus;204
5.3.3;Die volksferne Belehrung über den Volkswillen;208
5.3.4;Populismus ernst nehmen, ohne ihm zuzusprechen;210
6;5. Was wir verharmlosen: Politik als Steuerung;218
6.1;Die Bändigung der Marktwirtschaft;218
6.1.1;Modelle und Einrichtungen für die Steuerung des Marktes;221
6.1.2;Störversuche der staatlichen Steuerung;225
6.1.3;Die politisch problematische Ausrichtung auf Wachstum;227
6.1.4;Der politische Kampf gegen die Ungleichheit;232
6.1.5;Die demokratische Steuerung des Marktes;237
6.2;Die Bewahrung vor dem Datenwahn;239
6.2.1;Die Digitalisierung des politischen Betriebs;243
6.2.2;Der Trugschluss der Beförderung eines gleichrangigen Austauschs;246
6.2.3;Missbräuchliche Datenverwertung;250
6.2.4;Datenmissbrauch und Datenkontrolle durch die Politik;254
6.2.5;Eine bedachtsame politische Steuerung der Digitalisierung;258
6.3;Die Entzauberung der »künstlichen Intelligenz«;259
6.3.1;Die unzulässige Zuschreibung von Intelligenz;263
6.3.2;»Künstliche Intelligenz« als überzogene Hoffnung auf politischen Fortschritt;269
6.3.3;Der Gegensatz zwischen »künstlicher Intelligenz« und politischem Handeln;274
7;6. Worum wir uns kümmern müssen: Politik als Gestaltungsauftrag;278
7.1;Pandemische Bedrohungen und pandemische Politik;278
7.1.1;Wechselseitige Abhängigkeiten der organischen Lebensformen;281
7.1.2;Der Ruf nach dem regulierenden Staat;283
7.1.3;Politische Maßnahmen mit beträchtlicher Eingriffstiefe;286
7.1.4;Die Vorbehalte gegen zu viel Regulierung;290
7.1.5;Die sozial gestaffelte Betroffenheit;295
7.1.6;Politische Lernerfahrungen aus der Pandemie;299
7.2;Erdpolitik;301
7.2.1;Das Erfordernis eines veränderten menschlichen Rollenverständnisses;304
7.2.2;Der Irrtum über die Natur als freie Verfügungsmasse;306
7.2.3;Globalisierung als menschenzentriertes Erdgeschehen;308
7.2.4;Die Erweiterung des politischen Gestaltungsauftrags;309
7.2.5;Die erdpolitisch ausgeweitete Nachhaltigkeit;312
7.2.6;Der in Frage gestellte Fortbestand der Menschheit;314
7.2.7;Die Unausweichlichkeit menschlicher Welterklärung;317
7.3;Der entschwundene Fortschritt – Krisen, Kriege und die neue Suche nach dem Verbindenden;322
7.3.1;Die Verstrickung der Politik in einen falschen Fortschrittsglauben;324
7.3.2;Die Einseitigkeit herkömmlicher Fortschrittsideale;327
7.3.3;Erschütterungen des Fortschrittsglaubens;331
7.3.4;Der Neuzuschnitt des politischen Gestaltungsauftrags;335
8;Literatur;340




