Richter-Grall / Sohn / Rapp | 1074 - Benediktinerstift Admont | Buch | 978-3-205-21965-1 | sack.de

Buch, Deutsch, 196 Seiten, gebunden, Format (B × H): 213 mm x 282 mm, Gewicht: 933 g

Richter-Grall / Sohn / Rapp

1074 - Benediktinerstift Admont

950 Jahre lebendiges Kloster. Katalog zur Jubiläumsausstellung

Buch, Deutsch, 196 Seiten, gebunden, Format (B × H): 213 mm x 282 mm, Gewicht: 933 g

ISBN: 978-3-205-21965-1
Verlag: Böhlau


Die Publikation befasst sich mit der Entwicklung der Mönchsgemeinschaft vor dem Hintergrund der jeweiligen politischen Herausforderungen der Zeit. Immer wieder war das Stift existenziell bedroht: schon in der Gründungsphase, als der Admonter Konvent im Investiturstreit die kirchliche Partei bezog, dann während der Reformation, als das Klosterleben beinahe zum Erliegen kam und schließlich während der NS-Zeit, als das Stift rücksichtslos enteignet wurde und seine Mönche das Kloster verlassen mussten. Admont war, auch das macht der Katalog deutlich, immer auch geprägt vom stets wachen Interesse der Benediktiner am Neuen. Das gilt für die wissenschaftliche Auseinandersetzung ebenso wie für das Interesse an Bildender Kunst, Theater- und Musikpflege, denen sich Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren widmen.
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Weitere Infos & Material


Rapp, Christian
Christian Rapp, Mag. Dr., studierte Theater- Film- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Wien. Er war zunächst als Kulturredakteur und ab 1990 als Ausstellungskurator für u.a. das Technische Museum Wien, das Jüdische Museum Wien, das Wien Museum und die Niederösterreichische Landesausstellung tätig. Seit 2018 leitet er das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich.

Richter-Grall, Michael
Michael Richter-Grall, MA, studierte Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sein Hauptinteresse gilt der Malerei des Spätmittelalters und der Ars Sacra im Allgemeinen. Im Benediktinerstift Admont ist er seit 2021 mit der Leitung der Kunstinventarisierung betraut und erstellt dabei ein Gesamtinventar der beweglichen stiftischen Kunst- und Kulturgüter.

Schamberger, Karin
Karin Schamberger, Mag. Dr. M.A. (LIS), studierte Geschichte und Französisch in Salzburg sowie Library and Information Science in Berlin. Sie war Bibliothekarin im Archiv der Erzdiözese Salzburg sowie im Benediktinerstift Admont, wo sie sich auf Handschriften und Alte Drucke, Bestandserhaltung und Provenienzforschung spezialisierte. Neben der Betreuung von wissenschaftlichen Projekten war ihr auch die Vernetzung der kirchlichen Bibliotheken ein besonderes Anliegen. Seit 2023 ist sie Leiterin der Handbibliothek im Salzburger Landesarchiv.

Telesko, Werner
Werner Telesko, Doz. Mag. Dr., studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Klassische Archäologie an der Universität Wien. Seit 1993 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ÖAW tätig, war von 2013 und 2017 Direktor des Instituts für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) und leitet seit 2015 die Arbeitsgruppe „Habsburgische Repräsentation“ des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes (IHB) an der ÖAW. Lehrtätigkeiten übernahm er an den Universitäten Wien, Linz (Katholisch-Theologische Hochschule) und Graz.

Sohn, Andreas
Andreas Sohn, Univ.-Prof. Dr., studierte Geschichte, Katholische Theologie und Pädagogik an den Universitäten Münster und Poitiers. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind die Kultur-, Stadt-, Sozial- und Kirchengeschichte Europas mit dem Hauptinteresse an Frankreich, Italien und Deutschland. Seit 2001 ist er Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Paris XIII.

Haltrich, Martin
Martin Haltrich, MMag. Dr., ist Historiker und Germanist. Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Bibliothekar und Archivar in verschiedenen Stiften beschäftigt er sich derzeit als Leiter der Forschungsstelle für Kulturwissenschaftliche Studien des Stiftes Klosterneuburg mit dem kulturellen Erbe der österreichischen Klosterlandschaft. In unterschiedlichen interdisziplinären Projekten arbeitet er an der Erschließung und Aufbereitung von historischen Quellen im Hinblick auf Wissensorganisation und Kulturgeschichte im monastischen Kontext.

O.S.B, P. Maximilian Schiefermüller
P. Maximilian Schiefermüller OSB, MMag. Dr., studierte Geschichte und Theologie in Salzburg und Graz. Er ist Prior der Benediktinerabtei Admont, Pfarrer von Frauenberg ob der Enns und Hall, Stiftsarchivar und Kustos der Alten Kunst des Stiftes sowie Korrespondent der Historischen Landeskommission für Steiermark. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Benediktinerstiftes Admont, des Benediktinerordens in Österreich sowie des oberösterreichischen Mühlviertels

Kaiser, Ikarus
Ikarus Kaiser, Dr., absolvierte mehrere Musikstudien am Bruckner-Konservatorium Linz sowie am Diözesankonservatorium Linz. Weiters studierte er Musikwissenschaft an den Universitäten Salzburg und Wien. Für Forschungszwecke verbrachte er zwei Studienjahre in Rom. Seit 2001 wirkt er als Stiftsorganist der Zisterzienserabtei Wilhering und leitet dort seit 2010 das klösterliche Musikarchiv. Kaiser verfasste zahlreiche musikwissenschaftliche Beiträge zur oberösterreichischen Musikgeschichte und katalogisierte die Bestände zahlreicher kirchlicher und privater Musikarchive für das Internationale Quellenlexikon der Musik (RISM)

Maierhofer, Katja
Katja Maierhofer, MMag., studierte in Wien Deutsche Philologie und die Unterrichtsfächer Latein und Mathematik und ist Doktorandin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Ihre Forschungsinteressen liegen auf den Gebieten Wissenschaftsgeschichte, Geistesgeschichte, auf der historischen Perspektivierung von Substandard-Sprachvarietäten, sowie auf Sprachideologien und der Verknüpfung von Sprache und Identität. Sie ist seit 2017 am Stiftsgymnasium als Lehrerin tätig. Lehr- und Forschungsstipendien aus dem Bereich "Austrian Studies" führten sie in den Jahren 2022 und 2023 nach Ungarn (ELTE, Szombathely) sowie in die USA (University of New Orleans).

Braunsteiner, Michael
Michael Braunsteiner studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Karl-Franzens-Universität in Graz. 1994/1995 war er am Bundesdenkmalamt in Linz beschäftigt. Seit 1995 ist er Künstlerischer Leiter des Museums im Stift Admont. Von 1996 – 2003 war er maßgeblich beteiligt an der Konzeption und dem Umbau des neuen Museums des Stiftes Admont. Seit 1997 hat er sich dem Aufbau der dortigen Sammlung Gegenwartskunst gewidmet, seit 2000 spezifisch der MADE FOR ADMONT-Reihe mit der Spezialsammlung „Jenseits des Sehens – Kunst verbindet Blinde und Sehende“.


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