Eine Einführung
E-Book, Deutsch, 256 Seiten
Reihe: Narr Studienbücher
ISBN: 978-3-8233-7653-8
Verlag: Narr Francke Attempto
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Die Kapitel zu den Diskurstraditionen der italienischen Schriftsprache und zur Rolle des Italienischen als europäischer Kultursprache tragen der – nicht zuletzt im Rahmen neu geschaffener und zu schaffender Studiengänge wie Italienstudien immer bedeutender werdenden – Verbindung von Sprache, Identität und Kultur Rechnung.
Im Anhang: Auszüge aus zentralen Werken Dantes, Machiavellis etc., denen Aufgaben vorangestellt werden, welche die Nachbearbeitung und Vertiefung des Stoffes erlauben.
Autoren/Hrsg.
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1;Inhalt;6
2;Vorwort;10
3;Vom Latein zum Volgare;14
3.1;1 Il patrimonio ereditario: Der Ursprung imVulgärlatein;14
3.1.1;1.1 Die Vielfalt der lateinischen Basis;14
3.1.1.1;1.1.1 Klassisches Latein und Vulgärlatein;14
3.1.1.2;1.1.2 Quellen von Graffiti bis zu Glossen;16
3.1.2;1.2 Sprachinterne Entwicklungen;22
3.1.2.1;1.2.1 Lexikalische Veränderungen;22
3.1.2.2;1.2.2 Neuerungen in der Phonologie;26
3.1.2.3;1.2.3 Die Morphosyntax im Umbruch;33
3.2;2 I primi passi del volgare: Die Herausbildungder Volkssprache;40
3.2.1;2.1 Vom Vulgärlatein zum Volgare: Die Ausgliederungder romanischen Sprachen und italienischen Dialekte;40
3.2.1.1;2.1.1 Der Zeitpunkt und die Art der Romanisierung;40
3.2.1.2;2.1.2 Der Kontakt mit fremden Sprachen;44
3.2.1.3;2.1.3 Der Zerfall des Römischen Reichs;48
3.2.2;2.2 Italien im frühen Mittelalter;50
3.2.2.1;2.2.1 Spirito di campanile als Geisteshaltung;50
3.2.2.2;2.2.2 Die Fülle an dialektaler Differenzierung;53
3.2.3;2.3 Erste Anmerkungen in der Volkssprache;63
3.2.3.1;2.3.1 Das Veroneser Rätsel;64
3.2.3.2;2.3.2 Eid- und Beichtformeln;65
3.2.3.3;2.3.3 Römische Inschriften;66
3.2.3.4;2.3.4 Rechtliche und kaufmännische Dokumente;67
4;Die Schriftsprache vor der Kodifizierung;70
4.1;3 Una gara tra i volgari: Die Anfängevolkssprach lichen Schreibens im 13. Jahrhundert;70
4.1.1;3.1 Umbrien und die religiöse Laudendichtung;71
4.1.2;3.2 Die weltliche Lyrik der Scuola siciliana;74
4.1.3;3.3 Der französische Einfluss in Norditalien;78
4.1.4;3.4 Das römische Volgare in der Geschichtsschreibung;79
4.1.5;3.5 Bologna und die Rhetorik als Bildungsziel;81
4.1.6;3.6 Der Reichtum toskanischer Schreibkultur;84
4.2;4 Le tre corone: Die Blüte der italienischen Literaturim 14. Jahrhundert;92
4.2.1;4.1 Dante als padre della lingua;92
4.2.1.1;4.1.1 Volgare in der Lyrik des Dolce stil novo;94
4.2.1.2;4.1.2 Volgare in der Wissenschaftssprache;95
4.2.1.3;4.1.3 Auf der Suche nach einem vulgare illustre;96
4.2.1.4;4.1.4 Volgare in der literarischen Praxis;100
4.2.2;4.2 Petrarca als Modell für die italienische Lyrik;104
4.2.3;4.3 Boccaccio als Modell für die italienische Prosa;107
4.3;5 L’età del umanesimo: Das 15. Jahrhundert;112
4.3.1;5.1 Latein und Volgare in Konkurrenz;114
4.3.1.1;5.1.1 Das neue Interesse am Latein und die Krise des Volgare;114
4.3.1.2;5.1.2 Der Vulgärhumanismus als neuer Impuls;116
4.3.2;5.2 Die Auseinandersetzung um die Art des Volgare;119
4.3.2.1;5.2.1 Die lingua cortigiana als mögliche Dachsprache;119
4.3.2.2;5.2.2 Das Florentinische und seine Ausstrahlung;122
5;Von der Kodifizierung bis zur Etablierung alsNationalsprache;128
5.1;6 Kodifizierung und Verbreitung einerarchaisierenden Norm;128
5.1.1;6.1 Italien zu Beginn des 16. Jahrhunderts;128
5.1.2;6.2 Die Questione della lingua im 16. Jahrhundert;130
5.1.2.1;6.2.1 Das Modell der lingua cortigiana;130
5.1.2.2;6.2.2 Das Modell des fiorentino contemporaneo;132
5.1.2.3;6.2.3 Das Modell des fiorentino archaizzante;133
5.1.2.4;6.2.4 Lingua italiana, toscana oder fiorentina? Die Diskussion umdie Sprachbezeichnung;138
5.1.3;6.3 I luoghi della codificazione: Die Instanzen der Sprachnormierung;139
5.1.3.1;6.3.1 Der Buchdruck ? „una rivoluzione linguistica inavvertita“;140
5.1.3.2;6.3.2 Die Akademien;141
5.1.3.3;6.3.3 Die Lexikographie;143
5.1.3.4;6.3.4 Die Grammatikographie;149
5.1.3.5;6.3.5 Die Regelung der Orthographie;153
5.1.4;6.4 Die Normdiskussion bis zur politischen Einigung;156
5.1.4.1;6.4.1 Italienische Sprache und Sprachdiskussion im 17. Jahrhundert;156
5.1.4.2;6.4.2 Tradition und Innovation im Secolo dei lumi;159
5.1.4.3;6.4.3 Die sprachpuristische Bewegung des frühen 19. Jahrhunderts;165
5.1.4.4;6.4.4 Die Reformierung des Sprachnormmodells durch AlessandroManzoni;166
5.2;7 „Fatta l’Italia, bisogna fare gli italiani“:Die italienische Sprache wird zur lingua nazionale;171
5.2.1;7.1 Sprachpolitik und Sprachkonzepte nach der Gründungdes Einheitsstaats;171
5.2.2;7.2 Die Italianisierung der scuola postunitaria;174
5.2.2.1;7.2.1 Die Schulsituation nach der politischen Einigung;174
5.2.2.2;7.2.2 Sprachkonzeption und Sprache der Lehrmaterialien;176
5.2.3;7.3 L’italiano parlato. Verbreitung und Ausbau des Italienischen inder mündlichen Kommunikation;181
5.2.3.1;7.3.1 Historische Dimensionen des gesprochenen Italienisch;181
5.2.3.2;7.3.2 Gli italiani regionali. Die Regionalisierung der Dachsprache;183
5.2.4;7.4 Gesellschaftliche Veränderungen als Motor der Italianisierung;185
5.2.4.1;7.4.1 Sprachliche Auswirkungen von Binnenmigration und Emigration;185
5.2.4.2;7.4.2 Sprachliche Auswirkungen von Kolonialpolitik und Militärdienst;188
5.2.5;7.5 Die Sprachpolitik im Ventennio fascista und ihre Folgen;191
5.2.5.1;7.5.1 Die Sprach- und Bildungspolitik in der Anfangsphase;191
5.2.5.2;7.5.2 Die Unterdrückung der Dialekte und Minderheitensprachen;192
5.2.5.3;7.5.3 Xenophobie und sprachlicher Fremdpurismus;195
5.2.5.4;7.5.4 Sprachmanipulation und totalitäre Rhetorik;197
5.2.6;7.6 Die endgültige Durchsetzung der National sprache in derzweiten Hälfte des 20. Jahr hunderts;198
5.2.6.1;7.6.1 Tendenzen der Sprachentwicklung in der Nachkriegszeit;198
5.2.6.2;7.6.2 Die Rolle der Massenmedien für die endgültige Durchsetzung desItalienischen als Gemeinsprache;201
5.2.6.3;7.6.3 Eine neue Phase in der Sprachenfrage (La nuova Questione dellalingua): Pasolini und Calvino;208
5.2.6.4;7.6.4 Ausdifferenzierung und Statusbestimmung der italienischenSprache bis in die Gegenwart;211
5.2.6.5;7.6.5 Dove il sì suona. Die Sprache Dantes als kultureller Gedächtnisort;214
5.3;8 Ausgewählte Diskurs- und Texttraditionender italienischen Sprachkultur;217
5.3.1;8.1 L’italiano scientifico. Die historische Entwicklungder italienischen Wissenschaftssprache;217
5.3.1.1;8.1.1 Der italienische Wissenschaftsdiskurs vom Mittelalter bis zum16. Jahrhundert: Latein vs. Volgare;218
5.3.1.2;8.1.2 Galileo Galilei und die Emanzipation der italienischenWissenschaftssprache im 17. Jahrhundert;220
5.3.1.3;8.1.3 Der Beitrag der europäischen Aufklärungsbewegung zurEntwicklung der wissenschaftlichen Diskurstradition;222
5.3.1.4;8.1.4 Italienisch als Wissenschaftssprache in der Gegenwart;226
5.3.2;8.2 L’Italiano burocratico-amministrativo. Italienisch alsKanzlei- und Verwaltungssprache;228
6;L’italiano nel mondo: Die Ausstrahlungdes Italienischen;232
6.1;9 Das Italienische als internationale Kultur- undBildungssprache;232
6.1.1;9.1 Die Italophonie mittelalterlicher Handels- undVerkehrssprachen im Mittelmeerraum;233
6.1.2;9.2 Italienisch als höfische Kultursprache in der europäischenRenaissance;235
6.1.3;9.3 Italienisch als Fremdsprache;240
6.1.4;9.4 Una lingua per la musica. Italienisch als lingua franca desMusiktheaters;246
6.1.5;9.5 Italienisch als Kultur- und Bildungssprache in der Gegenwart;249
7;Literaturhinweise;252
8;Personenregister;260
9;Sachregister;263
10;Abbildungsverzeichnis;268