Reuter / Nemtsov | Judith und Lisa - Best Friends | Buch | 978-3-95565-616-4 | www2.sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, 48 Seiten, Format (B × H): 214 mm x 220 mm, Gewicht: 380 g

Reuter / Nemtsov

Judith und Lisa - Best Friends


Erweiterte Neuausgabe, 1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-95565-616-4
Verlag: Hentrich & Hentrich

Buch, Englisch, Deutsch, 48 Seiten, Format (B × H): 214 mm x 220 mm, Gewicht: 380 g

ISBN: 978-3-95565-616-4
Verlag: Hentrich & Hentrich


„Judith und Lisa“ war 1988 eines der ersten Bilderbücher zum Holocaust. Auf eindringliche und trotzdem behutsame Weise führt die deutsch-jüdische Künstlerin Elisabeth Naomi Reuter Kinder an dieses schwierige Thema heran. Erzählt wird von einem deutschen und einem deutsch-jüdischen Mädchen, deren Freundschaft während der Zeit des Nationalsozialismus auf die Probe gestellt wird und zerbricht. Die Geschichte der beiden Freundinnen handelt auch von Schuld und Verantwortung und davon, was passiert, wenn Menschen es zulassen, Lügen zu glauben, wenn Lehrer sich nicht gegen das wehren, von dem sie wissen, dass es falsch ist, und wenn Kinder beginnen, eine Welt ohne Liebe anzunehmen.
Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt und erhielt verschiedene Auszeichnungen, Auszüge wurden in Schulbüchern abgedruckt. Seine Themen – Hetze, Nationalismus, Rassismus, Intoleranz, Mitläufertum – sind auch heute relevant.

Neben der Originalversion enthält die Neuausgabe die englische Übersetzung, bisher unveröffentlichte Probebilder sowie ein von Elisabeth Naomi Reuter eigens für Lesungen entwickeltes Rollenspiel für Kinder und ihre Ideen für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit zum Buch.

Ab 6 Jahren

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Weitere Infos & Material


Reuter, Elisabeht Naomi
studierte Grafik und freie Malerei an der Werkkunstschule Hannover. Nach dem Studium arbeitete sie als freischaffende Künstlerin sowie Illustratorin für zahlreiche Schulbücher, Bilderbücher und Zeitschriften. Ausstellungen im In- und Ausland und verschiedene Stipendien und Auszeichnungen begleiteten ihr Schaffen. Ab 1988 entstanden Bilderbücher mit eigenen Texten und Bildern. 2004 zog Elisabeth Naomi Reuter nach Berlin und arbeitete ausschließlich im Bereich Freier Malerei. Ihr letztes Lebensjahrzehnt zeichnete sich durch eine enorme Schaffenskraft aus. 2017 starb Elisabeth Naomi Reuter. Sie ist auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee begraben.



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