Reich-Ranicki | Frankfurter Anthologie. Gedichte und Interpretationen | Buch | 978-3-458-17383-0 | sack.de

Buch, Deutsch, 313 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 204 mm, Gewicht: 410 g

Reich-Ranicki

Frankfurter Anthologie. Gedichte und Interpretationen

Einunddreißigster Band
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-458-17383-0
Verlag: Insel

Einunddreißigster Band

Buch, Deutsch, 313 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 204 mm, Gewicht: 410 g

ISBN: 978-3-458-17383-0
Verlag: Insel


'Das hat es in der Literaturgeschichte noch nicht gegeben: eine Anthologie, in der weit über tausend deutsche Gedichte von den Anfängen bis zur Gegenwart kenntnisreich interpretiert werden. Die Frankfurter Anthologie hat eindrucksvoll erreicht, was sie sich vorgenommen hat: Die bedeutenden Zeugnisse der Poesie in Erinnerung zu bringen und sie, angeregt durch zeitgenössische Interpretationskunst, von neuem lesen zu lernen. Erschließen, um zu bewahren: Das geheime Motto des Herausgebers hat ein Werk entstehen lassen, das nichts weniger ist als eine Einweihung in die Welt der Poesie.' Siegfried Lenz

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Unbekannter Dichter: Lorscher Bienensegen (Renate Schostack) – Walther von der Vogelweide: Der erste Reichsspruch (Ruth Klüger) – Paul Fleming: Als Echo ward zu einem Schalle (Michael Neumann) – Catharina Regina von Greiffenberg: Auf die Frucht-bringende Herbst-Zeit (Renate Schostack) – Christian Anton Philipp Knorr von Rosenroth: Morgen-Andacht (Hermann Kurzke) – Hans Aßmann von Abschatz: Die schöne Blatternde (Ruth Klüger) – Friedrich Hölderlin: Die Heimat (Rüdiger Görner) – Friedrich Hölderlin: Hyperions Schicksalslied (Ruth Klüger) – Ludwig Uhland: Der Wirtin Töchterlein (Gert Ueding) – Joseph von Eichendorff: Täuschung (Hans-Ulrich Treichel) – August von Platen: O süßer Tod (Wolfgang Schneider) – Eduard Mörike: Die Geister am Mummelsee (Ruth Klüger) – Eduard Mörike: Restauration (Wolf Wondratschek) – Ferdinand Freiligrath: Prinz Eugen, der edle Ritter (Hans Christoph Buch) – Theodor Storm: Geh nicht hinein (Ingrid Bachér) – Stefan George: Die blume die ich mir am fenster hege (Michael Lentz) – Rainer Maria Rilke: Eine Sibylle (Peter von Matt) – Theodor Däubler: Flügellahmer Versuch (Hans Christoph Buch) – Karl Valentin: Blödsinn-Verse (Dieter Wöhrle) – Berthold Viertel: Den Kopf gesenkt (Matthias Wegner) – Gottfried Benn: März; Brief nach Meran (Friederike Reents) – Georg Heym: Der Gott der Stadt (Claus-Ulrich Bielefeld) – Gertrud Kolmar: Salamander (Peter von Matt) – Gertrud Kolmar: Aus Westend ( Joachim Sartorius) – Erich Kästner: Nachtgesang des Kammervirtuosen (Henning Heske) – Robert Gilbert: Erst strich er Seiten weg (Marie Luise Knott) – Marie Luise Kaschnitz: Schreibend (Hans-Ulrich Treichel) – Peter Huchel: Havelnacht (Sebastian Kleinschmidt) – Günter Eich: Briefstelle (Joachim Sartorius) – Günter Eich: Wiepersdorf, die Arnimschen Gräber (Ludwig Harig) – Günter Eich: Brüder Grimm (Peter von Matt) – Mascha Kaléko: Die Dritte Sinfonie (Elke Heidenreich) – Mascha Kaléko: Das Ende vom Lied (Eva Demski) – Hilde Domin: Unterricht (Sebastian Kleinschmidt) – Hilde Domin: Ein blauer Tag' (Michael Braun) – Ernst Meister: Der Grund kann nicht reden (Eckart Kleßmann) – Friederike Mayröcker: was brauchst du (Silke Scheuermann) – Günter Kunert: Pompeji; Garten des Fauns (Georg Wöhrle) – Hans Magnus Enzensberger: Sterne (Reinhold Grimm) – Dieter Schlesak: Meine Liebste lass uns gehen (Walter Hinck) – Johannes Kühn: Die Zukunft (Sebastian Kleinschmidt) – Christoph Meckel: Der Wein der Circe (Georg Wöhrle) – Wolf Biermann: Heimat (Günter Kunert) – Robert Gernhardt: Fliegengedicht (Frank von Auer) – Rolf Dieter Brinkmann: Samstagmittag (Dieter Wellershoff) – Friedrich Christian Delius: Paläontologie (Hans Christoph Buch) – Matthias Buth: Gemeinde (Walter Hinck) – Norbert Hummelt: kreuzreim (Ulrich Greiner) – Helmut Krausser: über rom, im lichten hain (Hans Christian Kosler)


Reich-Ranicki, Marcel
Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek / Polen geboren. Sein Vater, David Reich, war ein polnischer Jude, seine Mutter, Helene eine deutsche Jüdin. Die Familie siedelte 1929 nach Berlin um. Dort besuchte er das Gymnasium. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur, wurde er verhaftet und nach Polen deportiert, wo er ab 1940 im Warschauer Getto leben musste. Anfang 1943 gelang ihm zusammen mit seiner Frau Teofila die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. Seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung schließlich in der Literatur. Er arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk und als Übersetzer. 1958 siedelte Reich-Ranicki in die Bundesrepublik Deutschland über. Er lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg, dann zog er nach Frankfurt am Main.

Er war für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Die Welt und die Wochenzeitung Die Zeit als Literaturkritiker tätig und gehörte von 1958 bis 1967 als solcher der Gruppe 47 an. 1968 war er Gastprofessor für deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts an der Washington University in St. Louis (USA) und 1969 am Middlebury College (USA). Von 1971 bis 1975 lehrte er als ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten Stockholm und Uppsala. Ab 1974 war er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/92 bekleidete er die Heinrich Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Marcel Reich-Ranicki war Ehrendoktor der Universitäten Uppsala (1972), Augsburg (1992), Bamberg (1992), Düsseldorf (1997), Utrecht (2001) und München (2002). Nachdem er 1988 die Leitung des Literaturteils der FAZ abgegeben hatte, schrieb er weiter Kritiken in verschiedenen Zeitungen und wirkte von nun an auch im Fernsehen: Von 1988 bis 2001 leitete er das Literarische Quartett im ZDF.

Reich-Ranicki wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und galt als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands. Er starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.

Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek / Polen geboren. Sein Vater, David Reich, war ein polnischer Jude, seine Mutter, Helene eine deutsche Jüdin. Die Familie siedelte 1929 nach Berlin um. Dort besuchte er das Gymnasium. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur, wurde er verhaftet und nach Polen deportiert, wo er ab 1940 im Warschauer Getto leben musste. Anfang 1943 gelang ihm zusammen mit seiner Frau Teofila die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. Seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung schließlich in der Literatur. Er arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk und als Übersetzer. 1958 siedelte Reich-Ranicki in die Bundesrepublik Deutschland über. Er lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg, dann zog er nach Frankfurt am Main.

Er war für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Die Welt und die Wochenzeitung Die Zeit als Literaturkritiker tätig und gehörte von 1958 bis 1967 als solcher der Gruppe 47 an. 1968 war er Gastprofessor für deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts an der Washington University in St. Louis (USA) und 1969 am Middlebury College (USA). Von 1971 bis 1975 lehrte er als ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten Stockholm und Uppsala. Ab 1974 war er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/92 bekleidete er die Heinrich Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Marcel Reich-Ranicki war Ehrendoktor der Universitäten Uppsala (1972), Augsburg (1992), Bamberg (1992), Düsseldorf (1997), Utrecht (2001) und München (2002). Nachdem er 1988 die Leitung des Literaturteils der FAZ abgegeben hatte, schrieb er weiter Kritiken in verschiedenen Zeitungen und wirkte von nun an auch im Fernsehen: Von 1988 bis 2001 leitete er das Literarische Quartett im ZDF.

Reich-Ranicki wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und galt als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands. Er starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.



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