Reeve | BIG FOUR: Ein Anwalt fürs Herz | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 201 Seiten

Reihe: BIG FOUR

Reeve BIG FOUR: Ein Anwalt fürs Herz

Liebesroman
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7554-2383-6
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Liebesroman

E-Book, Deutsch, Band 2, 201 Seiten

Reihe: BIG FOUR

ISBN: 978-3-7554-2383-6
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Seattle ... kurz vor Weihnachten. Vier Anwälte - ein Apartment - eine verhängnisvolle Wette. Er muss sie haben ... nur für eine Nacht ... Als Zayn Mahony, bekannter Anwalt und begehrter Junggeselle, das Mandat der vierundzwanzigjährigen Lehrerin Reign Cummings annimmt, stellt nicht nur der Fall sein ruhiges und unkompliziertes Dasein auf den Kopf. Eigentlich passt das schwarzhaarige und intelligente Geschöpf überhaupt nicht in sein Beuteschema, doch sie hat etwas an sich, was ihn herausfordert. Ist es, weil sie seinem Charme widerstehen kann? Vielleicht! Sind es eventuell ihre geheimnisvollen blaugrauen Augen, die ihn andauernd zu durchleuchten drohen? Möglich! Will er seine Zeit damit verschwenden, sich über solch einen Mist fortwährend Gedanken machen zu müssen? Mit Sicherheit nicht! Was Zayn aber will, ist, sie in das Loft der BIG FOUR zu bringen, in der Hoffnung, Reign nach einer gemeinsamen Nacht endlich aus dem Kopf zu bekommen. Nur was passiert, wenn der Plan nach hinten losgeht und die einst vereinbarte Wette ihm nun zum Verhängnis wird? Dies ist der 2. Band der 'Big Four'-Reihe. Die vier Bände spielen zeitgleich in Seattle während der Weihnachtszeit. In jedem Band geht es um ein anderes Pärchen.

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Prolog
ZAYN - SEATTLE, IM SOMMER »Butter bei die Fische«, meinte Jay und klatschte in die Hände. »Wie war eure Woche?« Bei der Frage musste ich grinsen, weil mein Kumpel und Geschäftspartner sie jeden Dienstagabend stellte. Jeden Dienstag, den wir uns in unserem gemeinsamen Loft trafen, um über unsere Eroberungen der vergangenen sieben Tage zu sprechen. Was das zu bedeuten hatte? Nun, Jay Baxter, Keanu Scott, Reese Johnson und ich kannten uns bereits seit Kindertagen. Wir wuchsen in denselben Kreisen, der höheren Gesellschaft auf. Gemeinsam besuchten wir die Vorschule, die Privatschule und entschieden nach der Highschool alle zusammen an der Harvard Jura zu studieren. Zum Glück wurden wir allesamt an der Eliteuniversität angenommen, sodass unserem Traum nichts mehr im Weg stand. Hieß im Klartext: Wir waren nicht nur Freunde, sondern Brüder, die seit Ewigkeiten durch dick und dünn gingen. Somit konnte man sich durchaus vorstellen, dass wir überall und zu jeder Zeit – mit winzigen Ausnahmen – als Einheit auftauchten. So hatte es sich bereits damals verhalten und das tat es noch heute. Wahrscheinlich würde sich daran nie etwas ändern, jedenfalls hoffte ich das. Vor Jahren – während einer Verbindungsparty – waren wir auf die Idee gekommen, ein Loft zu kaufen. In Seattle, wo wir aufgewachsen waren, lebten und mittlerweile auch arbeiteten. Grund für den Kauf war folgender: Keiner von uns hatte Interesse an einer festen Bindung. Wir waren der Meinung, dass wir dafür noch deutlich zu jung waren. Aber wir liebten Frauen und vor allem … den Sex mit ihnen. Allerdings wollten weder Jay, Keanu, Reese und schon gar nicht ich, unsere jeweiligen Bettgefährtinnen mit in die privaten vier Wände nehmen. Keiner von uns hatte Lust darauf, unerwünschten Besuch von einem One-Night-Stand zu erhalten. Also entschieden wir uns für eine Immobilie, die wir uns teilten. Eine ausgezeichnete Idee, wie ich fand … das fanden wir alle! »Mein erstes Date war okay, aber das zweite hatte es voll und ganz in sich«, meinte Reese. »Ich muss mich immer noch von dem Marathon erholen.« »Die Schwarzhaarige war wirklich heiß«, erwiderte Jay und nahm daraufhin einen Schluck von seinem Bier. »Aber die Blondine war auch nicht von schlechten Eltern.« »Sie war sexy aber leider keine Granate im Bett«, gestand Reese. »Die Schwarzhaarige, Tory?, hieß sie, wenn ich mich richtig erinnere, war eine Nymphe. Sie kommt für das Jahresergebnis auf jeden Fall in die engere Auswahl.« Wir lachten, ich schüttelte den Kopf. Reese Johnson, oder auch Johnny, wie wir ihn schon immer nannten, war ein Schürzenjäger seinesgleichen. Er war vor wenigen Wochen dreißig geworden. Seine Haare pechschwarz, die Augen braungrün, womit er schon immer die Frauen in die Knie gezwungen hatte. Wie wir anderen, war auch Reese durch und durch ein Sportler, weshalb sein Körper ebenfalls aus reiner Muskelmasse bestand. Mein Bruder des Herzens war humorvoll, mit ihm konnte man Pferde stehlen. Allerdings benötigte Reese auch gelegentlich eine Auszeit, um dem Alltag zu entfliehen. Dazu packte er sich seinen Rucksack und ging Wandern. Gelegentlich sogar ein ganzes Wochenende. »Kann gar nicht sein, Johnny«, kam es von Keanu. »Meine Rothaarige war die Nymphe. Wahrscheinlich von ganz Seattle. Bei Gott, ich dachte, sie bekommt gar nie genug – ich war lange nicht mehr so ausgepowert. Die kommt ganz klar für mich ebenfalls in den Lostopf.« Keanu Scott war ebenfalls 30, mit ein paar Monaten Vorsprung, sogar der Älteste aus unserer Reihe. Darüber hinaus war er auf jeden Fall der anständigste Kerl von uns. Das erzählten auch seine treuen braunen Augen. Er war brünett und sehr groß gewachsen. Sein Körper bestand hauptsächlich aus Muskeln, da er seit seiner Kindheit ein Schwimmer war. Das hatte sich bis heute nicht geändert. Wenn man ihn suchte und weder in seinem Haus, noch in der Kanzlei antraf, brauchte man nur in das nahegelegene Schwimmbad fahren. Dort fand man ihn immer. Darüber hinaus war Keanu der Märchenerzähler unserer Gruppe. Damals wie heute war ich davon überzeugt, dass seine Geschichten über all die vielen Frauen, die er mit in das Loft brachte, oder einfach nur kennenlernte, überwiegend frei erfunden waren. Nicht nur ich war davon überzeugt, Jay und Reese ebenfalls. »Wie sieht es bei dir aus, Zayn?«, wollte Jay nun von mir wissen. »Nun, leider kann ich von meinem einzigen Date am Donnerstag nicht sonderlich schwärmen«, gestand ich. »Zuerst hat sie mir einen Knopf an die Backe gequatscht und anschließend teilte sie mir mit, dass sie sich in unserem Loft zukünftig sehr wohl fühlen würde. Sie gab mir zu verstehen, dass sie Kinder möchte, am liebsten vier. Vorher wollte sie aber heiraten und mit ihrem Mann ein paar Jahre reisen. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich von alledem nicht sehr angetan war.« Meine Jungs lachten, ich schmunzelte. Heute war es lustig, vor wenigen Tagen hatte ich das dringende Bedürfnis verspürt, die Kleine hochkant aus dem Loft zu befördern. Ich war dermaßen genervt gewesen, dass ich nicht mal mehr Bock auf eine Nummer mit dieser Frau hatte, der ich am selben Abend in einem Café begegnet war. Allerdings wollte ich kein Spielverderber sein, immerhin trafen wir vier uns jeden Dienstag in unserer Wohnung, um über unsere Errungenschaften zu sprechen. Und in den letzten Wochen hatte ich ziemlich nachgelassen, weil mir einfach die Zeit fehlte. Was das Spiel im Einzelnen zu bedeuten hatte? Im Prinzip war das ganz einfach. Bot sich einem von uns spontan eine Gelegenheit, hakte man in der – vor Jahren gegründeten – WhatsApp Gruppe nach, ob das Loft frei war. Wenn man Glück hatte, konnte man seine Eroberung mitnehmen … war die Wohnung jedoch besetzt, verschob man einfach sein Date. Unsere Gruppe nannte sich: Big Four, der derselbe Name stand auch an der Tür zum Loft. Keine Ahnung, wer oder wann wir auf den Namen gekommen waren. Es spielte auch keine Rolle. Jedenfalls brachten wir unsere Ladys mit hierher, wo wir dann mit ihnen Sex hatten. Während der Stunden, die wir mit den Mädels verbrachten, sorgten wir dafür, dass Selfies entstanden. Diese waren nicht für uns zur Erinnerung gedacht, sondern wurden in unsere Big Four-Chatgruppe geschickt. Und jene Damen wurden dann per Note bewertet. Außerdem konnten wir so auf Nummer sichergehen, dass kein anderer von uns die Lady, welche einer von uns schon mal hatte, versehentlich ein zweites Mal in das Loft brachte. Man musste sein Glück ja nicht herausfordern. Waren wir Arschlöcher? Vielleicht! Allerdings musste festgehalten werden, dass wir keine Frau zwangen, uns zu begleiten. Ob man es nun zugeben wollte oder nicht, es gab genügend willige weibliche Geschöpfe auf der Welt, die genauso auf One-NightStands standen, wie meine Freunde und ich. Und bei meiner Seele, wir vier waren nicht die Einzigen, die solche Spiele spielten. Die Ladys der Welt waren nicht unschuldig, viele hatten es ebenfalls faustdick hinter den Ohren. Dahingehend brauchte mir keiner etwas anderes zu erzählen. Sicher, es gab Männer wie Frauen, die auf der Suche nach etwas Festem waren. Doch ich für meinen Teil versprach nie etwas. Von Beginn an machte ich meinen Bekanntschaften klar, dass ich ausschließlich an einer Nacht interessiert war. Die Entscheidung, mich in dem Wissen zu begleiten, oblag ihnen. Das Einzige, was verschwiegen wurde, war, dass die Wohnung bloß einen Zweck erfüllte: Hier hatten wir mit unseren Eroberungen Sex und hier hielten wir unsere Dienstagstreffen ab, an denen wir den Wochengewinner kürten. Und dieses Spiel spielten wir bereits seit Beginn unserer Unizeit, was schon ein paar Jahre her war. Ja, wir waren Anwälte. Ja, wir waren mittlerweile bekannte Anwälte. Aber wir waren auch Männer, die ihren Spaß haben wollten. Rechtfertigen würde ich mich nie … keiner von uns. Seinerzeit hatten wir uns für diesen Weg entschieden und wir standen dazu. Punkt! »Sie hat bestimmt bereits eure Hochzeit geplant«, kam es belustigt von Jay, der mich damit aus meinen Gedanken holte. »Alter, ich wäre sofort abgehauen.« »Ne, das konnte ich nicht«, wiegelte ich ab. »Die wäre nie von selbst aus dem Loft verschwunden. Wahrscheinlich wäre sie direkt hier eingezogen. Das konnte ich nicht zulassen.« »Aber hübsch war sie, das musst du zugeben«, kam es von Reese. »Das war sie, ohne jeden Zweifel«, gab ich zu. »Sie war genau mein Typ. Schlank, lange Beine, Kulleraugen. Jedoch muss ich gestehen, dass nicht besonders viel Hirn vorhanden war. Besonders schlau war sie leider nicht. Was mir zu Anfang nicht aufgefallen ist, sonst hätte ich sie nicht mitgenommen. Ein bisschen Hirn müssen die Damen schon besitzen.« »Sagt wer?«, ertönte Jays rauchige Stimme, der mich diabolisch angrinste. Jay Baxter und ich waren beinahe zur selben Zeit dreißig geworden. Unsere Geburtstage hatten wir groß gefeiert, so wie es sich gehörte. An beide Abende konnte ich mich partout nicht mehr erinnern. Filmriss, und zwar komplett. Vielleicht war es auch gar nicht schlecht, wenn man sich an so manches nicht mehr erinnerte. Es...



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