Birck, Bengt
Bengt Birck wurde 1935 in Tallin (ehemals Reval), Estland, geboren. Er wuchs in Stade auf und machte eine Buchhändlerlehre in München. 1993, mit 58 Jahren (!), hat er seinen ungeliebten Beruf in der EDV aufgegeben, um fortan als freischaffender Künstler zu leben. Er bezog sein Atelier auf Schloss Aufhausen in Erding bei München und fand dort zu „seinem“ Material: zum Holz. Daneben schuf der Künstler auch Holzschnitte und malte vor allem „tierische“ Fabelwesen in Öl, gern auf dunkelblauem Grund. Die eher zarten Aquarelle mit dem Huhn Gustav sind eine Ausnahme in seinem Schaffen.
Seit 1997 lebte Bengt Birck vorwiegend in Ungarn, in Homokbödöge bei Pápa, wo er 2015 verstorben ist. Sein Sohn Jan Birck, selbst ein erfolgreicher Illustrator („Flätscher“, „Die wilden Fußballkerle“ uvm.), gab Heidi Rauch die Erlaubnis, „Die Gustav“ posthum zu veröffentlichen.
Rauch, Heidi
Heidi Rauch ist Diplom-Journalistin, PR-Beraterin (für Kultur und Golf) und Buchautorin, u. a. „Mut zur neuen Hüfte!“, Gesundheitsratgeber, und „Die Limoncello-Freundinnen“, ein Italien-Roman. Sie ist in Berlin geboren, hat in München studiert und als Theaterkritikerin gearbeitet, bevor sie in die Öffentlichkeitsarbeit wechselte. Seit 2008 verbringt sie rund vier Monate im Jahr in den mittelitalienischen Marken, wo sie zusammen mit ihrem Mann und einer befreundeten Familie ein Haus mit Olivenhain besitzt.