Quante | Die Wirklichkeit des Geistes | Buch | 978-3-518-29539-7 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1939, 356 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 175 mm, Gewicht: 215 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

Quante

Die Wirklichkeit des Geistes

Studien zu Hegel
Originalausgabe 2011
ISBN: 978-3-518-29539-7
Verlag: Suhrkamp Verlag AG

Studien zu Hegel

Buch, Deutsch, Band 1939, 356 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 175 mm, Gewicht: 215 g

Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft

ISBN: 978-3-518-29539-7
Verlag: Suhrkamp Verlag AG


Die Philosophie des Geistes ist der bis heute am lebhaftesten diskutierte Teil des Hegelschen Systems. Das theoretische Potential ihrer Antworten auf die Herausforderungen der Moderne ist bei weitem nicht erschöpft. Michael Quante erläutert die Grundbegriffe und zentrale Thesen von Hegels Philosophie des Geistes auf dem Stand der aktuellen Diskussion in der europäischen und angloamerikanischen Philosophie. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der Phänomenologie des Geistes und den Grundlinien der Philosophie des Rechts. Hegel entwickelt hier zentrale Begriffe seiner praktischen Philosophie (z. B. Handlung, Person oder Wille) und er lotet, im Spannungsfeld von individueller Autonomie und sozialer Einbettung, die Möglichkeiten der Begründung ethischer Normen und sozialer Institutionen aus.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort (Robert Pippin)
Teil I: Zwischen Metaphysik und Common Sense
1. Einleitung
2. Zwischen Metaphysik und Common Sense
2.1 Die drei Stellungen des Gedankens zur Objektivität
2.2 Die Struktur der Idee: Natur und Geist
2.3 Eine Frage der Methode?
3. Spekulative Philosophie als Therapie?
3.1 Der Standpunkt der Philosophie
3.2 Formen therapeutischer und konstruktiver Philosophie
3.2.1 Zwei Formen therapeutischer Philosophie
3.2.1.1 Philosophie als Therapie im engen Sinne
3.2.1.2 Philosophie als Therapie im weiten Sinne
3.2.2 Formen konstruktiver Philosophie
3.2.2.1 Konstruktive Philosophie im pejorativen Sinne
3.2.2.2 Konstruktive Philosophie im engen Sinne
3.2.2.3 Konstruktive Philosophie im weiten Sinne
3.2.2.4 Konstruktive Philosophie im revisionären Sinne
3.3 Spekulative Philosophie als Therapie?
3.3.1 Philosophische Therapie im engen und konstruktive Philosophie im pejorativen Sinne
3.3.2 Philosophische Therapie im weiten und konstruktive Philosophie im engen Sinne
3.3.3 Konstruktive Philosophie im weiten Sinne?
3.3.4 Konstruktive Philosophie im revisionären Sinne?
3.4 Keine Auswege aus Hegels System?
3.4.1 Antike Skepsis und Descartes
3.4.2 Ein Ausweg aus dem System?
Teil II: Der Geist und seine Natur
4. Kritik der beobachtenden Vernunft
4.1 Der Ort der beobachtenden Vernunft im Gesamtgang der Phänomenologie
4.1.1 Zwei Arten von Schwierigkeiten
4.1.2 Die Grundstruktur der beobachtenden Vernunft
4.2 Beobachtende Psychologie und Hegels Konzeption des Mentalen
4.2.1 Logische Gesetze?
4.2.2 Psychologische Gesetze?
4.2.3 Hegels Konzeption des Mentalen
4.3 Physiognomik und Schädellehre
4.3.1 Variationen über »Innen« und »Außen« – fünf Gegensätze
4.3.2 Die »verkehrten Verhältnisse« der Physiognomik
4.3.3 Schädellehre
4.4 Die Aktualität von Hegels Diskussion der beobachtenden Vernunft
5. Die Natur als Setzung und Voraussetzung des Geistes
5.1 Für wen ist die Natur Voraussetzung des Geistes?
5.2 Der Geist als Wahrheit und absolut Erstes der Natur
5.2.1 Verschwundene Natur?
5.2.2 Die Idee als Wahrheit von Natur und Geist
6. Schichtung oder Setzung?
6.1 Die Merkmale des Schichtenmodells
6.1.1 Die negative Konstrastfolie der gegabelten Welt
6.1.2 Die schichtenontologische Alternative
6.1.3 Die gemeinsamen Merkmale des substanzdualistischen Modells und der Schichtenmodelle
6.2 Die Merkmale des reflexionslogischen Modells
6.2.1 Drei attraktive Züge der hegelschen Alternative
6.2.2 Hegels reflexionslogische Alternative
6.3 Unhaltbare Metaphysik?
Teil III: Die Objektivität des Geistes
7. Selbstbewusstsein und Individuation
7.1 Allgemeinheit, Besonderheit und Einzelheit
7.2 Das Ich als zum Dasein gekommener Begriff
7.3 Die logische Bestimmung des an und für sich freien Willens
7.4 Der an und für sich freie Wille in seinem abstrakten Begriffe
8. Wille und Personalität
8.1 Der Aufbau der Einleitung in das abstrakte Recht
8.2 Die logische Struktur der Einleitung in das abstrakte Recht
8.2.1 Die Entwicklungsstufe des Willens im abstrakten Recht
8.2.2 Die Momente des freien Willens und ihre rechtsphilosophische Bedeutung
8.3 Die begriffliche Entfaltung der abstrakten Persönlichkeit im abstrakten Recht
9. Handeln
9.1 Hegels Kritik an der szientistischen Handlungstheorie in der Phänomenologie
9.2 Hegels Handlungstheorie: Das Moralitätskapitel der Grundlinien
9.2.1 Die Struktur der Handlung
9.2.2 Die Struktur der Absicht
9.2.3 Die Struktur des Handelnden
9.2.4 Die essentielle Intersubjektivität des Handelns
9.3 Hegels Handlungstheorie im aktuellen systematischen Kontext
10. Verantwortung
10.1 Eine methodologische Vorbemerkung
10.2 Hegels Analyse unserer Praxis der Zuschreibung von Verantwortung
10.2.1 Hegels generelle Strategie
10.2.2 Drei Arten der Zurechnungsfähigkeit
10.2.3 Hegels Konzeption der Exemption
10.2.4 Hegels Kritik der Entschuldigungsstrategien
10.3 Systematische Anschlussfragen
10.3.1 Kausalität und Verantwortung
10.3.2 Hegels kognitivistischer Askriptivismus
10.3.3 Das Problem der Bewertungsstandards
Teil IV: Die Aktualität der hegelschen Philosophie des Geistes
11. Die Grammatik der Anerkennung
11.1 Der Begriff des Geistes
11.2 Der Begriff des Selbstbewusstseins
11.3 Der reine Begriff des Anerkennens
11.3.1 Hegels Analyse des Wir
11.3.2 Zwei Arten von Anerkennungsrelationen
12. Individuum, Gemeinschaft und Staat
12.1 Die Grundstruktur der Gegenwartsdebatte
12.1.1 Der Holismus-Totalitarismus-Vorwurf
12.1.2 Individualismus und Holismus: die methodologisch-ontologische Ebene
12.3 Hegels liberaler Kommunitarismus
13. Anfechtbare Sittlichkeit
13.1 Zentrale Merkmale des Pragmatismus
13.2 Verwandtschaften und Hindernisse: Hegel als Pragmatist?
13.2.1 Offensichtliche Verwandtschaften
13.2.2 Problematische Beziehungen
13.3 Die Fragilität des objektiven Geistes
13.3.1 Der Ort des objektiven Geistes im Prozess der Selbstverwirklichung der Idee
13.3.2 Die Fragilität des objektiven Geistes
13.3.3 Begründung der Ethik?
13.4 Die »Aufhebung der Moralität in Sittlichkeit« als pragmatistische Begründungsstrategie
13.4.1 Hegels Gewissens- und Moralitätskritik
13.4.2 Hegels pragmatistische Einsicht
14. Personale Autonomie
14.1 Personale Autonomie in der gegenwärtigen Philosophie
14.1.1 Der erste Schritt zur Naturalisierung
14.1.2 Der zweite Schritt in Richtung Naturalisierung
14.2 Hegels Konzeption personaler Autonomie
14.2.1 Die Drei-Ebenen-Analyse des Willens
14.2.2 Personale Autonomie als Teil der Willensstruktur
14.3 Probleme der hegelschen Konzeption
15. Grenzenlose Autonomie? Ein Ausblick
15.1 Natur, Natürlichkeit und Freiheit
15.1.1 Konstitutive und normative Aspekte von Hegels Theorie des subjektiven Geistes
15.1.2 Bioethische Konsequenzen
15.2 Individuelle Selbstbestimmung und soziale Identität
15.2.1 Autonomie als Fundament der biomedizinischen Ethik
15.2.2 Die Bedeutung von Hegels Sozialontologie für die biomedizinische Ethik
15.3 Holismus als Methode der biomedizinischen Ethik
Literaturverzeichnis
Namenregister


Quante, Michael
Michael Quante ist Professor für Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Im Suhrkamp Verlag ist von ihm erschienen: Die Wirklichkeit des Geistes. Studien zu Hegel (stw 1939) und Personales Leben und menschlicher Tod (stw 1573). Außerdem hat er den Band Hegels Erbe (stw 1699) herausgegeben (zusammen mit Christoph Halbig und Ludwig Siep) und Karl Marx' Ökonomisch-philosophische Manuskripte (stb 15) kommentiert.

Michael Quante ist Professor für Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.
Im Suhrkamp Verlag ist von ihm erschienen: (stw 1939) und (stw 1573). Außerdem hat er den Band (stw 1699) herausgegeben (zusammen mit Christoph Halbig und Ludwig Siep) und (stb 15) kommentiert.



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