Przyrembel | Im Bann des Bösen | Buch | 978-3-10-002393-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 432 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 215 mm, Gewicht: 630 g

Przyrembel

Im Bann des Bösen

Ilse Koch - ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-10-002393-3
Verlag: FISCHER, S.

Ilse Koch - ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970

Buch, Deutsch, 432 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 215 mm, Gewicht: 630 g

ISBN: 978-3-10-002393-3
Verlag: FISCHER, S.


Bereits 1932 wurde Ilse Koch (1906–1967) Mitglied der NSDAP, 1936 heiratete sie den späteren SS-Kommandanten von Buchenwald. 1947 wurde ihr von einem US-, 1950/51 von einem deutschen Gericht der Prozess gemacht. Ausgiebig berichtete die internationale Presse über die als besonders grausam geltende »Hexe von Buchenwald«. Von der NS-Zeit über den Prozess bis zum Suizid 1967 in deutscher Haft rekonstruiert Alexandra Przyrembel die Erzählungen über Koch. Dabei zeigt sie, welche Vorstellungen von Gewalt, Geschlecht und Schuld sich darin kristallisieren und warum.
Für die Nachkriegsgesellschaften wird klar: Je grausamer Ilse Koch geschildert wurde, desto mehr konnten Deutsche sich von ihr distanzieren und sich selbst entschulden. Eine kluge, erhellende Studie über das personalisierte Böse, das außerhalb der menschlichen Sphäre verortet wird.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Przyrembel, Alexandra
Alexandra Przyrembel, geboren 1965, ist Professorin für die Geschichte der Europäischen Moderne an der Fernuniversität in Hagen. Nach einer Ausbildung im Rowohlt Verlag studierte sie Geschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg und an der Cornell University. 2001 promovierte sie an der TU Berlin zum Thema  »›Rassenschande‹. Reinheitsmythos und Vernichtungslegitimation«. 2010 habilitierte sie sich an der Universität Göttingen mit einer kolonialen Wissensgeschichte, veröffentlicht 2011 unter dem Titel »Verbote und Geheimnisse. Das Tabu und die Genese der europäischen Moderne«.

Alexandra Przyrembel, geboren 1965, ist Professorin für die Geschichte der Europäischen Moderne an der Fernuniversität in Hagen. Nach einer Ausbildung im Rowohlt Verlag studierte sie Geschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg und an der Cornell University. 2001 promovierte sie an der TU Berlin zum Thema  »›Rassenschande‹. Reinheitsmythos und Vernichtungslegitimation«. 2010 habilitierte sie sich an der Universität Göttingen mit einer kolonialen Wissensgeschichte, veröffentlicht 2011 unter dem Titel »Verbote und Geheimnisse. Das Tabu und die Genese der europäischen Moderne«.



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