Preußer / Wilde | Kulturphilosophen als Leser | Buch | 978-3-8353-0011-8 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 427 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm, Gewicht: 716 g

Preußer / Wilde

Kulturphilosophen als Leser

Porträts literarischer Lektüren
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-8353-0011-8
Verlag: Wallstein

Porträts literarischer Lektüren

Buch, Deutsch, 427 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 222 mm, Gewicht: 716 g

ISBN: 978-3-8353-0011-8
Verlag: Wallstein


Ein Überblick über 150 Jahre europäischer Kulturphilosophie - vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Marx bis Aleida Assmann.

Klages liest George, Schmitt liest Kafka, Heidegger liest Jünger, Adorno liest Mörike, Nussbaum liest Beckett und Bhabha liest Rushdie. Kulturphilosophen schöpfen ihre Inspiration aus der Lektüre literarischer Werke. Dabei lesen sie in diese fachfremden Texte ihre eigene Theorie hinein. Aber das Gelesene wehrt sich, windet sich und schwingt als Subtext im philosophischen Werk mit, den es generiert hat. Lesen bedeutet häufig Mißverstehen; aber Mißverstehen gebiert neue Einsichten in die anscheinend bekannte Welt.
So entstehen neuartige Doppelporträts wie auf einer Spiegelachse - und im Wechselverhältnis von Verkennung und Erleuchtung.

Aus dem Inhalt
Helmut Lethen: Carl Schmitt liest Franz Kafka
Gert Sautermeister: Theodor W. Adornos theoretische und praktische Überlegungen zur Lyrik - insbesondere zu Mörike und Eichendorff
Manfred Jäger: Jürgen Kuczynski über Belletristik, Thomas Mann und Die Buddenbrooks
Udo Franke-Penski: Jean-Paul Sartre liest Jean Genet
Juliane Rytz: Blanchot liest Proust mit Homer
Martin Hielscher: Claude Lévi-Strauss als Leser von Jean de Léry
Moritz Baßler: Roland Barthes über Gustave Flauberts Bouvard und Pécuchet
Therese und Frank Hörnigk: Wolfgang Fritz Haug liest Volker Braun
David Bathrick: Aleida Assmann liest Martin Walser

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Weitere Infos & Material


Preußer, Heinz-Peter
Heinz-Peter Preußer, geb. 1962, ist Germanist an der Universität Bremen. Veröffentlichungen zuletzt als Herausgeber: »Krieg in den Medien« (2005) und als Mitherausgeber: »Weiblichkeit als politisches Programm? Sexualität, Macht und Mythos« (2005).

Wilde, Matthias
Matthias Wilde, geb. 1969, Germanist an der Universität Bremen und Mitarbeiter am Institut für kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien. Zurzeit arbeitet an einer Dissertation über Uwe Johnsons »Jahrestage«. Veröffentlichung: »Analyse der Erzählstruktur von Uwe Johnsons ›Jahrestage‹« (2003).



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