E-Book, Deutsch, 223 Seiten
Reihe: Zukunft und Forschung
Popp Zukunft und Wissenschaft
2012
ISBN: 978-3-642-28954-5
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wege und Irrwege der Zukunftsforschung
E-Book, Deutsch, 223 Seiten
Reihe: Zukunft und Forschung
ISBN: 978-3-642-28954-5
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wissenschaftlich fundierte Zukunftsforschung findet insbesondere im deutschsprachigen Raum nur vereinzelt statt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es insgesamt nur drei Hochschulen mit Professuren für Zukunftsforschung - dem steht jedoch eine wachsende Zahl von Unternehmensberatern und Trend-Gurus gegenüber, die sich selbst als Zukunftsforscher bezeichnen. Die Autoren des Sammelbands beschäftigen sich in ihren Beiträgen systematisch mit den bislang vernachlässigten wissenschaftlichen Grundlagen der Zukunftsforschung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Einleitung;4
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Kurze Zusammenfassung der Beiträge;9
4;Zukunftsforschung auf dem Prüfstand;11
4.1; Zukunft zwischen Wissenschaft, Wahrsagern, Planern und Propheten;11
4.2; (Inter-)Disziplinäre Zukunftsforschung oder eigenständige Futurologie?;13
4.3; Zukunftsforschung mit dem Anspruch der wissenschaftlichen Prognostik;14
4.4; Kybernetische Prognostik – am Beispiel des ersten Berichts des Club of Rome;16
4.5; Zukunftsforschung mit dem Anspruch der Zukunftsgestaltung;18
4.6; Corporate Foresight: Strategische Zukunftsplanung in Unternehmen;19
4.7; Zukunftsorientierte Unternehmens- und Politikberatung: Zukunftsforschung oder Zukunftsmanagement?;20
4.8; „Öffentliche Zukunfts-Wissenschaft“ zwischen Forschung und Feuilleton;22
4.9; Trend-Gurus als Trittbrettfahrer zukunftsorientierter Forschung;23
4.10; Das ungeklärte Verhältnis von Zukunftsforschung und Innovationsforschung;25
4.11; Das ungeklärte Verhältnis von Zukunftsforschung und Technikfolgenabschätzung;25
4.12; In der Zukunftsforschung fehlt der wissenschaftstheoretische Diskurs;26
4.13; In der Zukunftsforschung fehlt ein Diskurs über den Einfluss von Zukunftsangst auf die Forschung;26
4.14; Nur wenige Professuren für Zukunftsforschung;27
4.15; Seriöse Zukunftsforschung ist zukunftsorientierte Gegenwartsforschung;28
4.16; Gute (Zukunfts-)Forschung erfordert disziplinäre Wissenschaftssozialisation;29
4.17; Die vergebliche Suche der Zukunftsforschung nach eigenständigen Methoden;31
4.18; Literatur;32
5;Der Masterstudiengang „Zukunftsforschung“ an der Freien Universität Berlin: Genese und Kontext;35
5.1; Der Studiengang im internationalen und historischen Kontext;35
5.2; Heutige Konstellationen;38
5.3; Aufbau des Studiengangs;39
5.4; Perspektiven;42
5.5; Literatur;42
6;Schwache Signale, Weltgeist und „Gourmet-Sex“;44
6.1; Sex als szenischer Einstieg;44
6.2; Was ist Trendforschung eigentlich?;46
6.3; Enzyklopädische Anmaßung;48
6.4; Zukünfte aus dem Zettelkasten;50
6.5; Das Komplexitäts-Dilemma der seriösen Zukunftsforschung;52
6.6; Bypass-Operationen und affirmativer Zirkel;55
6.7; Vordenker?;57
6.8; Warum diese Konfrontation?;60
6.9; Zukunft ist kein Theater, sondern Alltagsarbeit;62
6.10; Schlussbemerkung;64
6.11; Literatur;66
7;Gedanken zur Zukunft der Zukunftsforschung;67
7.1; Abstract;67
7.2; Ist eine Theorie der Zukunftsforschung denkbar?;68
7.3; Gibt es Annäherungen an eine Theorie der Zukunftsforschung?;70
7.4; Kann zumindest das Entstehen von Zukunftsforschung theoretisch abgeleitet werden?;71
7.5; Gibt es einen Anspruch von Zukunftsforschung jenseits des Erkenntnisinteresses?;74
7.6; Erfordernisse einer Zukunftsforschung als werdende Disziplin;75
7.7; Zukunftsforschung: Wissensmanagement mit doppelter Bürde;77
7.8; Praxisrelevanz von Zukunftsforschung trotz (bisheriger) Theorielosigkeit;81
7.9; Literatur;85
8;Zukunft und Wissenschaft in Frankreich;89
8.1; Einleitung;89
8.2; Zukunft im französischen Diskurs seit Auguste Comte;90
8.3; „La Prospective“ von Gaston Berger;94
8.4; Les Futuribles von Bertrand de Jouvenel;100
8.5; Weitere Überlegungen zur Zukunft in Frankreich;104
8.6; Konklusion;106
8.7; Literatur;107
9;Szenarien – Ein Methodenkomplex zwischen wissenschaftlichem Anspruch und zeitgeistiger Bricolage;109
9.1; Weshalb Szenarien? – Ein Blick in die Geschichte;110
9.2; Szenario: Versuch einer Begriffsbestimmung;114
9.3; Explorative Szenarien: Konstruktion möglicher Zukunftsbilder;120
9.4; Problemfelder und Fallstricke nicht nur des Standardverfahrens;125
9.5; Neuere Entwicklungen bei explorativen Szenarien;127
9.6; Normative Szenarien: Generierung wünschbarer Zukunftsbilder;129
9.7; Von Situations- zu Verlaufsszenarien: Backcasting;132
9.8; Szenarien ausgestalten: Scenario Writing;134
9.9; Problemfelder und Fallstricke bei narrativen Szenarien;136
9.10; Szenarien dekodieren: Hermeneutische Ansätze;138
9.11; Abschließende Bemerkungen;140
9.12; Literatur;141
10;Zu den Unterschieden zwischen Delphi-Befragungen und „einfachen“ Zukunftsbefragungen;146
10.1; Einleitung;146
10.2; Zum Verständnis von Delphi-Befragungen;147
10.3; Verständnis von „einfachen“ Zukunftsbefragungen;151
10.4; Unterschiede zwischen Delphi-Befragungen und „einfachen“ Zukunftsbefragungen;156
10.5; Einige Warnungen am Ende;160
10.6; Literatur;162
11;Methodenkombination in der sozialwissenschaftlichen Zukunftsforschung;165
11.1; Einleitung;165
11.2; Methodenkombination in der empirischen Sozialforschung;166
11.3; Sozialwissenschaftliche Zukunftsforschung und ihre Methoden;175
11.4; Methodenkombinationen in der sozialwissenschaftlichen Zukunftsforschung;180
11.5; Voneinander lernen?;183
11.6; Literatur;187
12;Zukunftsforschung, kritischer Rationalismus und das Hempel-Oppenheim-Schema;190
12.1; Einleitung;190
12.2; Der Weg der Erkenntnisgewinnung im kritischen Rationalismus;191
12.3; Zur Strukturgleichheit von Erklärung und Prognose oder das H-O-Schema;195
12.4; Schlussbemerkung;203
12.5; Literatur;206
13;Qualitätsstandards für die Zukunftsforschung;208
13.1; Definitionen und Vorarbeiten;210
13.2; Leitideen und Inhalte;211
13.3; AdressatInnen und Ziele;213
13.4; Literatur;213
14;AutorInnenporträts;215
15;Sachverzeichnis;219




