E-Book, Deutsch, 176 Seiten
Pogacnik / Hradil Gaiakultur
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-89060-161-8
Verlag: Neue Erde
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Der Weg zu einer Zivilisation der erwachten Herzen
E-Book, Deutsch, 176 Seiten
ISBN: 978-3-89060-161-8
Verlag: Neue Erde
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Marko Pogacnik ist wohl einer der namhaftesten Geomanten unserer Zeit. Er ist der Autor unzähliger Bu?cher u?ber Erdheilung und Mitbegründer der Schule fu?r Geomantie 'Hagia Chora'. Er reist als Lehrer, Vortragsredner und Seminarleiter rund um den Globus und verwirklicht seit 2005 mit seinen Mitarbeitern, das weltumspannende Projekt der Geopunkturkreise. Er inspirierte mit seinen Kosmogrammen sogar die slowenische Nationalflagge.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
RADOMIL:
Liebeserklärung an die Erde*
MARKO: Lieber Radomil, es freut mich sehr, dass du dich für die Wandlung unserer planetaren Gesellschaft interessierst, da auch mein Interesse, besonders in dieser Zeit am Ende des Jahres 2012, den Veränderungen gilt, die unser Inneres und die Welt um uns herum erschüttern.
Vor kurzem wurde mir ein umfangreiches Agrarindustrieprojekt vorgestellt, bei dem bestimmte essbare Pflanzen massenweise so gezüchtet werden, dass sie gar nicht die Erde berühren dürfen. Alles, was sie für die Produktion ihrer Früchte brauchen, wird ihnen durch Computer über das Wasser zugeführt. Sie werden nachts grell beleuchtet, damit sie ununterbrochen, Tag und Nacht, produzieren können.
Ich pflege zu sagen, dass unsere gegenwärtige Zivilisation immer noch Sklaven hält, obwohl die Sklaverei längst abgeschafft wurde. Zwar bleiben Menschen diese ethisch und moralisch unzulässigen Handhabungen weitgehend erspart, Sklaverei wird jedoch immer noch praktiziert, etwa in der Beziehung des Menschen zu den Pflanzen oder Tieren – wie das obige Beispiel zeigt.
Als nicht minder Leben gefährdend betrachte ich die Haltung unserer globalen Zivilisation gegenüber den geistig-seelischen Dimensionen unseres Planeten. Obwohl der gesamte Überlieferungsschatz der indigenen Kulturen von der für das Leben grundlegenden Bedeutung des elementaren Bewusstseins der Erde zeugt, wird die Welt der Elementarwesen als Bewusstseinseinheiten der Natur weiterhin ignoriert. Unsere Kultur kennt so etwas wie die Kommunikation mit ihrem Heimatplaneten und seinem Gaia genannten Bewusstsein gar nicht.
Wenn du von einer Sackgasse sprichst, in der wir uns als Zivilisation heute befinden, dann lassen sich dazu einige Belege finden!
Lieber Freund, du hast unsere Existenz von der rein menschlichen Seite angesprochen. Ich bin aber brennend auch daran interessiert, jene Aspekte des Wesens Mensch kennenzulernen, die aus anderen Reichen der Erde oder des Universums stammen und doch einen wesentlichen Bestandteil unseres Daseins darstellen.
Wenn du sagst, dass der Mensch nicht mit seinem Körper identisch ist, ist dies aus der menschlich geprägten Perspektive wohl wahr. Wir bewohnen einen Körper und bauen ihn ein Leben lang aus, sagst du. Man kann es aber auch so sehen, dass wir Menschen dadurch, dass wir in einem irdischen Gewand verkörpert sind, Bestandteil einer anderen, parallelen Welt geworden sind. Wir sind Wesenheiten der Erde geworden.
Ich meine dies keineswegs nur auf der körperlichen Ebene! Als Menschen der Erde nehmen wir auch am elementaren Bewusstsein von Gaia teil. Um in der Materie denken zu können, nutzen wir die wundervollen Potentiale des gleichen Bewusstseinsfeldes wie Ozeane, Berge, Bäume oder Tiere. Nicht nur, dass wir unsere Hände auf eine ähnliche Weise bewegen wie die Pflanzenwelt sich bewegt, indem sie den Zyklen des Jahreslaufs folgt. Durch unsere schöpferischen oder zerstörerischen Gedanken bewegen wir sogar das Schicksal des Planeten Erde mit, was uns aus den ökologischen Zusammenhängen wohl bekannt ist.
Andererseits sind wir als Wesenheiten der Erde an einer wertvollen Erfahrung beteiligt, nämlich an der Erfahrung der elementaren Welt, der so genannten Feenwelt. Sie ist gänzlich der Aufgabe gewidmet, die Vollkommenheit der geistigen Urbilder in der Materie zu verkörpern. Wir nehmen an diesem kosmischen Projekt teil, indem wir gewisse für den Menschen charakteristische Qualitäten einbringen, wie unsere Fähigkeit, aus Liebe und Freiheit schöpferisch zu werden. Gleichzeitig wird unser Erfahrungsschatz enorm erweitert, indem wir mit einer kosmischen Welt mitschwingen dürfen, mit der wir nicht identisch sind.
Ich empfinde es als tragisch, dass diese Potentiale unseres Menschseins von Menschen unserer Epoche zum größten Teil ignoriert oder für minderwertig gehalten werden. Die Gelegenheit, mit unseren »Kollegen« aus der Naturwelt zu kommunizieren und Erfahrungen auszutauschen, nutzen wir kaum. Wer spricht schon mit Bergen, Flüssen, Pflanzen und Elementarwesen, die ja zur unseren planetaren Familie gehören und am selben Bewusstseinsfeld teilhaben wie wir Menschen?




