Buch, Deutsch, 230 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 377 g
Reihe: Iphis
Gebildete Frauen – bedeutende Frauen – vergessene Frauen
Buch, Deutsch, 230 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 377 g
Reihe: Iphis
ISBN: 978-3-86821-871-8
Verlag: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier
De mulieribus claris
folgend, lenkt dieser Band den Blick auf verschiedene Frauengestalten von der Antike bis in die jüngste Gegenwart und versammelt dazu zehn Beiträge aus den Bereichen der Klassischen, Mittellateinischen und Neulateinischen Philologie, der Germanistik und der Wissenschaftsgeschichte. Die Aufsätze befassen sich zum einen mit den Aufgaben und Funktionen, aber auch dem Ort und der Darstellung weiblicher Figuren in unterschiedlichen literarischen Kontexten und beleuchten besonders die Rezeption antiker Frauengestalten in der lateinischen und deutschsprachigen Literatur verschiedener Jahrhunderte sowie im Film. Zum anderen fokussieren sie den Typus gelehrter Frauen anhand der Beispiele von Roswitha von Gandersheim und von Forscherinnen in den Altertumswissenschaften im 20. Jahrhundert. Als Ensemble zeigen die Beiträge, wie geschlechtsspezifische Darstellungsweisen der Literatur der griechisch-römischen Antike angesichts ihres Modellcharakters in der lateinischen Literatur des Mittelalters sowie der Frühen Neuzeit und allgemein im Rahmen der Rezeption in vielfältiger Weise weiterwirken, und heben die Bedeutung der Gender Studies in den Altertumswissenschaften für andere Disziplinen hervor.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Inhalt
PETRA SCHIERL, SERAINA PLOTKE
Über berühmte Frauen ........................................................................................... 1
THERESE FUHRER
,Weibliche Peripetie‘: Zur dramaturgischen Funktion
der Frauenfiguren in der römischen Geschichtsschreibung .................................... 15
HILDEGARD CANCIK-LINDEMAIEr
Auch Frauen
– Interpretationen zu ihren Rollen
und Handlungsräumen in der Antike ..................................................................... 29
CARMEN CARDELLE DE HARTMANN
Warum Roswitha? Zu den Überlieferungschancen
lateinischer Werke von Frauen im Frühmittelalter ................................................. 51
CHRISTIAN GUERRA
Von Königinnen und Amazonen. Frauengestalten
in den historiographischen Werken von Enea Silvio Piccolomini/Pius II. ............. 83
ELISABETH WEBER-REBER
Klage um eine Gelehrtenfrau: Die neulateinischen Trauergedichte
für Maria Grynaeus (1573–1605) ........................................................................... 115
ROSMARIE ZELLER
Der Kanon gelehrter Frauen der Antike in der „Querelle des femmes“
des 16. und 17. Jahrhunderts .................................................................................. 131
BEATE WAGNER-HASEL
Spurensuche – Frauen auf dem Weg in die Altertumswissenschaften ................... 143
JUDITH P. HALLETT, JUDITH HINDERMANN
Feminae doctae in terris Germanicis ultra citraque mare Atlanticum
:
Female Pioneers of Transatlantic Exchange in the Field of Classical Philology .... 163
JULIA KLEBS
Simulacra mulierum. Elfriede Jelineks verschattete Weiblichkeit
im Theaterstück
Schatten (Eurydike sagt)
.............................................................. 177
CÉDRIC SCHEIDEGGER LÄMMLE
Hypatia von Alexandria und Amenábars
Agora
.
Fortschreibungen einer bedeutenden Frau ............................................................. 193
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren .............................................................. 219