Pitscheider | Arbeitseinsatz im Reich | Buch | 978-3-901464-31-7 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 28, 872 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 250 mm, Gewicht: 2210 g

Reihe: Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchivs

Pitscheider

Arbeitseinsatz im Reich

Zwangsarbeit in Tirol 1939-1945
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-901464-31-7
Verlag: Tiroler Landesarchiv

Zwangsarbeit in Tirol 1939-1945

Buch, Deutsch, Band 28, 872 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 250 mm, Gewicht: 2210 g

Reihe: Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchivs

ISBN: 978-3-901464-31-7
Verlag: Tiroler Landesarchiv


Ab dem Frühjahr 1939 war das Deutsche Reich und Tirol auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen, die in Großbauprojekten und der Rüstungswirtschaft arbeiten. Ab September 1939 kamen Kriegsgefangene auf Polen, Frankreich, Belgien, Serbien und der Sowjetunion, angeworbene Freiwillige aus verbündeten oder besetzten Staaten und Zwangsrekrutierte aus den Ost- und Westgebieten nach Tirol. Ihre Lebensumstände - Behandlung, Bezahlung, Unterkunft, Ernährung, Überlebenswahrscheinlichkeit - hingen von Herkunft und Status in der NS-"Rassenhierarchie" ab.

Neben großen Lagern des Straßen- und Kraftwerksbaus sowie einiger Rüstungsbetrieben lagen über ganz Tirol verstreut kleine und Kleinstlager, einzelne Baracken, umgebaute Ställe, Gasthäuser, Hütten oder Zelte. Von der Zwangsarbeit profitierte die öffentliche Hand, der Straßen- und Siedlungsbau, vor allem der Kraftwerksbau, die Landwirtschaft, aber auch die Reichsbahn, die Reichspost und die Heeresverwaltung. In allen Bereichen von Industrie und Gewerbe nutzten Unternehmen die billige Arbeitskraft Kriegsgefangene und Verschleppter. Besonders die Landwirtschaft, die Textilindustrie und der Tourismus beuteten weibliche Arbeitskräfte aus Polen und der Ukraine aus. Mit Gewalt bestrafte das NS-Regime Disziplinverstöße, ab 1941/42 büßten in- und ausländische Arbeitskräfte für Abweichungen von Normen im Arbeitserziehungslager Reichenau der Gestapo oder in einem Konzentrationslager.

Mit der quellengesättigten Studie schließt die Autorin eine Forschungslücke und regt zu weiteren Studien auf lokaler Ebene an.

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