E-Book, Deutsch, 214 Seiten
Pinquart Wenn Kinder und Jugendliche körperlich chronisch krank sind
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-642-31277-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Psychische und soziale Entwicklung, Prävention, Intervention
E-Book, Deutsch, 214 Seiten
Reihe: Humanities, Social Science (German Language)
ISBN: 978-3-642-31277-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Heranwachsende mit chronischen Krankheiten oder körperlichen und sensorischen Behinderungen sind nicht nur körperlich beeinträchtigt, sie haben häufig auch schulische oder soziale Probleme. Diese Auswirkungen werden in dem Buch in interdisziplinärer Perspektive aufgezeigt. Präventions- und Interventionsprogramme für die Arbeit mit chronisch körperlich kranken Kindern und Jugendlichen werden vorgestellt. Praxisnah und verständlich geschrieben, liefert der Band einen kompakten Überblick - auch für Laien oder Experten anderer Fachgebiete.
Prof. Dr. Martin Pinquart studierte Psychologie in Jena und Berlin. Nach der Promotion und einer mehrjährigen Praxistätigkeit arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dort habilitierte er sich im Bereich Gerontopsychologie. Seit 2007 ist er Professor für Entwicklungspsychologie am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg.
Seine Forschung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen von sozialen und individuellen Bedingungen auf die psychische Entwicklung sowie mit der Entwicklungsregulation durch das Setzen und Verfolgen von Entwicklungszielen. Er ist Autor und Herausgeber von mehreren Sachbüchern und hat zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften in den Bereichen Entwicklungspsychologie, Gerontopsychologie und pädiatrischen Psychologie veröffentlicht.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;6
2;Der Herausgeber;8
3;Inhaltsverzeichnis;10
4;Die Autoren;16
5;1 Medizinische Grundlagen;18
5.1;1.1 Definition;19
5.2;1.2 Früherkennung von chronischen Krankheiten;19
5.3;1.3 Betreuung von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen;20
5.4;1.4 Häufigkeit von chronischen körperlichen Krankheiten im Kindesund Jugendalter;21
5.5;1.5 Beispiele für chronische körperliche Krankheiten im Kindesund Jugendalter;22
5.5.1;1.5.1 Unterschiedliche Verlaufsformen bei chronischen Erkrankungen;22
5.5.2;1.5.2 Unterschiedliche Behandlungsformen bei chronischen Erkrankungen;26
5.5.3;1.5.3 Unterschiedliche Auswirkungen chronischer Erkrankungen auf die Lebensführung;30
5.6;Weiterführende Literatur;33
6;2 Kindliche Krankheits konzepte;34
6.1;2.1 Theoretische Grundlagen der Entwicklung von Krankheitskonzepten;35
6.1.1;2.1.1 Stufenförmiger Entwicklungsverlauf;35
6.1.2;2.1.2 Kontinuierlicher Entwicklungsverlauf;38
6.2;2.2 Die Entwicklung biologischen Basiswissens;39
6.3;2.3 Entwicklungslinien bei der Entstehung von Krankheitswissen;40
6.3.1;2.3.1 Unmittelbar erfahrbare versus erschlossene Wirklichkeit;40
6.3.2;2.3.2 Irrationale versus realistische Erklärungskonzepte;41
6.3.3;2.3.3 Übergeneralisierte versus krankheitsspezifi sche Erklärungskonzepte;42
6.3.4;2.3.4 Physische versus psychophysische Erklärungskonzepte;42
6.3.5;2.3.5 Egozentrismus versus Perspektivübernahmefähigkeit;43
6.4;2.4 Verständnis und Bewältigung von Schmerzen;43
6.5;2.5 Kindliche Auff assungen über Tod und Sterben;44
6.6;2.6 Erhebung von Krankheitsvorstellungen;46
6.7;Literatur;48
7;3 Stressbewältigung und Krankheitsmanagement bei chronischer Krankheit in Kindheit und Adoleszenz;50
7.1;3.1 Einführung;51
7.2;3.2 Entwicklungskontext, besondere Lebenslagen und Wohlbefi nden;52
7.2.1;3.2.1 Diversität in den Erfahrungen: Art, Dauer und Verlauf der Erkrankung;52
7.2.2;3.2.2 Einheitliche, gemeinsame Belastungen und Veränderungen;52
7.3;3.3 Krankheitsmanagement und Bewältigung bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen;54
7.3.1;3.3.1 Krankheitsmanagement, Adherence und Compliance: Alterseff ekte und Einfl ussfaktoren;54
7.3.2;3.3.2 Individuelles Bewältigungsverhalten der erkrankten Kinder und Jugendlichen;55
7.3.3;3.2.3 Individuelles Bewältigungsverhalten und Bezug zur Symptombelastung und elterlichen Reaktionen;56
7.4;3.4 Familien mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen: elterliche und familiäre Bewältigungsstile;57
7.4.1;3.4.1 Krankheit der Kinder im Kontext der Familie: neue Aufgaben und Belastungen, Umstrukturierung von Rollen;57
7.4.2;3.4.2 Elterliche Krankheitsbewältigung;58
7.4.3;3.4.3 Familiäre Bewältigungsstile: die Familie als Einheit;60
7.5;3.5 Abschließende Bemerkungen zu Interventionen;61
7.6;Literatur;62
8;4 Auswirkungen chronischer Erkrankungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen;66
8.1;4.1 Theoretische Überlegungen;67
8.2;4.2 Ergebnisse von Vergleichsstudien;69
8.2.1;4.2.1 Methodisches Vorgehen;69
8.2.2;4.2.2 Mittlere Unterschiede zwischen chronisch Kranken und Gesunden;70
8.2.3;4.2.3 Vergleich verschiedener Krankheitsbilder;71
8.2.4;4.2.4 Der Einfluss weiterer Studienmerkmale;78
8.3;4.3 Zusammenfassung;79
8.4;Literatur;82
9;5 Die Realisierung von Entwicklungsaufgaben bei chronisch erkrankten Kindern und Jugendlichen;84
9.1;5.1 Die Bedeutung von Entwicklungsaufgaben;86
9.2;5.2 Schwierigkeiten beim Lösen von Entwicklungsaufgaben;86
9.3;5.3 Entwicklungsaufgaben der Kindheit;87
9.3.1;5.3.1 Laufen lernen/ Motorische Entwicklung;87
9.3.2;5.3.2 Nahrungs- und ausscheidungsbezogene Aufgaben;88
9.3.3;5.3.3 Kulturelle Fertigkeiten erlernen (Sprechen, Lesen, Schreiben, Rechnen);88
9.3.4;5.3.4 Entwicklung eines Gewissens (des moralischen Bewusstseins);89
9.3.5;5.3.5 Erste Autonomie entwickeln;89
9.3.6;5.3.6 Entwicklung des Spielens;90
9.3.7;5.3.7 Entwicklung von Einstellungen und Konzepten gegenüber sozialen Gruppen und Institutionen;90
9.4;5.4 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter;91
9.4.1;5.4.1 Identitätsentwicklung;91
9.4.2;5.4.2 Vorbereitung auf den Beruf (Berufswahl und Erwerb von berufl ichen Kompetenzen);91
9.4.3;5.4.3 Autonomie;92
9.4.4;5.4.4 Aufbau von Partnerschaftsbeziehunge n;92
9.4.5;5.4.5 Entwicklung eines Wertesystems und sozial verantwortungsvolles Handeln;93
9.5;5.5 Entwicklungsaufgaben, die im Kindesund Jugendalter bedeutsam sind;93
9.5.1;5.5.1 Geschlechtsunterschiede erlernen (Kindheit) und Übernahme der männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsroll e (Jugendalter);93
9.5.2;5.5.2 Einstellungen gegenüber sich selbst und seinem Körper entwickeln (Kindheit) und seinen eigenen Körper akzeptieren (Jugendalter);94
9.5.3;5.5.3 Den Umgang mit Gleichaltrigen lernen (Kindheit) und Aufbau von Peerbeziehunge n (Zugehörigkeit zu Gruppen von Gleichaltrigen; Ju;95
9.6;5.6 Fazit;95
9.7;Literatur;96
10;6 Belastungen der Eltern chronisch körperlich kranker Kinder;100
10.1;6.1 Theoretischer Hintergrund;101
10.2;6.2. Fragestellungen der vorliegenden Metaanalyse;104
10.3;6.3 Methode;106
10.4;6.4 Ergebnisse;107
10.4.1;6.4.1 Charakteristika der einbezogenen Studien;107
10.4.2;6.4.2 Unterschiede zwischen Eltern chronisch kranker und gesunder Kinder;107
10.4.3;6.4.3 Der Einfluss von Studienmerkmalen;108
10.5;6.5 Diskussion;110
10.5.1;6.5.1 Einschränkungen in der elterlichen psychosozialen Anpassung;110
10.5.2;6.5.2 Zusammenhänge der elterlichen Belastungen mit Merkmalen des Erkrankten;111
10.5.3;6.5.3 Einschränkungen der Studie und Schlussfolgerungen;112
10.6;Literatur;114
11;7 Geschwister chronisch kranker Kinder und Jugendlicher;118
11.1;7.1 Einleitung;119
11.2;7.2 Sind Geschwister chronisch kranker Kinder und Jugendlicher in ihrer Entwicklung gefährdet?;120
11.2.1;7.2.1 Kategorialer versus nonkategorialer Ansatz;121
11.2.2;7.2.2 Ergebnisse der Risikoforschung;122
11.2.3;7.2.3 Risiken für die Entwicklung von Geschwistern chronisch kranker Kinder und Jugendlicher;125
11.3;7.3 Die Geschwisterbeziehung;128
11.3.1;7.3.1 Die Rollenbeziehung zwischen den Geschwistern;128
11.3.2;7.3.2 Ausmaß des Geschwisterkontakts;129
11.3.3;7.3.3 Qualität der Geschwisterbeziehung;129
11.4;7.4 Unterstützung und Förderung von Geschwistern chronisch kranker Kinder;130
11.5;7.5 Fazit und Schlussfolgerungen;131
11.6;Literatur;132
12;8 Auswirkungen chronischer körperlicher Erkrankungen auf Schule und Unterricht;136
12.1;8.1 Pädagogische Ausgangssituation;137
12.1.1;8.1.1 Perspektive der Ressourcen und Kompetenzen;137
12.1.2;8.1.2 Perspektive der Problemlagen und Erschwernisse;138
12.2;8.2 Orte schulischer Förderung;138
12.2.1;8.2.1 Allgemeine Schule;139
12.2.2;8.2.2 Förderschule;139
12.2.3;8.2.3 Schule für Kranke;140
12.3;8.3 Erfahrungen und Wissen bei Lehrerinnen und Lehrern;140
12.4;8.4 Schulrechtliche Rahmenbedingungen;141
12.4.1;8.4.1 Umgang mit Daten;141
12.4.2;8.4.2 Medikamentengabe, Verhalten im Notfall;141
12.4.3;8.4.3 Nachteilsausgleich;141
12.5;8.5 Konsequenzen für Schule und Unterricht – Umgang mit der Erkrankung im Schulalltag;143
12.5.1;8.5.1 Didaktische Konzepte;143
12.5.2;8.5.2 Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer;144
12.5.3;8.5.3 Kooperation und Zusammenarbeit mit den Eltern;145
12.5.4;8.5.4 Zusammenarbeit mit der kranken Schülerin bzw. dem kranken Schüler;146
12.5.5;8.5.5 Angebote für Mitschülerinnen und Mitschüler;146
12.5.6;8.5.6 Sportunterricht;147
12.6;8.6 Fazit;148
12.7;Literatur;149
13;9 Prävention chronischer körperlicher Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter;152
13.1;9.1 Ausgangssituation;154
13.1.1;9.1.1 Häufigkeit chronischer Erkrankungen;154
13.1.2;9.1.2 Versorgungsbedarf;154
13.2;9.2 Präventive Interventionen;155
13.2.1;9.2.1 Allgemeine und spezifi sche Strategien;155
13.2.2;9.2.2 Übersicht zu Präventionsansätzen;156
13.2.3;9.2.3 Fazit zu den bestehenden Programmen;161
13.3;9.3 Schlussfolgerungen und Ausblick;162
13.4;Literatur;164
14;10 Kindzentrierte Interventionen bei chronischen Erkrankungen;168
14.1;10.1 Theoriebasierte Intervention;169
14.2;10.2 Übergeordnete Fragen der klinisch-psychologischen Diagnostik und Behandlungsplanung;174
14.3;10.3 Differenzielle Therapieindikation zwischen allgemeiner Psychotherapie vs. spezifischer Stärkung des Krankheitsmanagements;175
14.4;10.4 Krankheitsund Selbstmanagement;176
14.5;10.5 Kindzentrierte Module des Krankheitsund Selbstmanagements;177
14.5.1;10.5.1 Modul: Vermittlung von Wissen sowie Aufbau funktionaler Erwartungen zu Krankheit und Behandlung;177
14.5.2;10.5.2 Modul: Kompetenzen für die Kontrolle einer akuten Krankheitskrise;178
14.5.3;10.5.3 Modul: Stärkung von Behandlungsmotivation und Compliance;180
14.6;10.6 Schlussbemerkung;181
14.7;Literatur;181
15;11 Familienbezogene Inter ventionen und Eltern arbeit;184
15.1;11.1 Rolle der Eltern und der Familie;185
15.2;11.2 Bedürfnisse von Eltern;187
15.3;11.3 Formen des Einbezugs von Eltern und Familie;189
15.4;11.4 Wirksamkeit familienorientierter Interventionen;191
15.4.1;11.4.1 Wirksamkeit familienbezogener Interventionen am Beispiel Adipositas;193
15.4.2;11.4.2 Programme zur Unterstützung der Geschwisterkinder;196
15.5;11.5 Ausblick;196
15.6;Literatur;198
16;12 Schlussfolgerungen für Forschung und Praxis;202
16.1;Literatur;208
17;Stichwortverzeichnis;210




