Philosophiesche Streifzüge durch unseren Alltag
E-Book, Deutsch, Band 39, 435 Seiten
Reihe: Schwabe reflexe
ISBN: 978-3-7965-3359-4
Verlag: Schwabe Basel
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Wohnen und Leben, Zeit und Entspannung, Anfang und Ende, Philosophie und Sprache, Wirtschaft, Politik und Moral – prinzipielle Fragen und Begriffe entstehen oft in unserem Alltag. Durch erfahrungsgestützte Überlegungen und den Blick auf die Schätze unserer Sprache – Redensarten, Sprichwörter, Alltagsweisheiten – wird in prägnanten Kolumnen durchleuchtet, was uns tagtäglich umgibt und beschäftigt.
In den versammelten Beiträgen widmet sich Annemarie Pieper Begriffen, Sprichworten, Redensarten und Weisheiten, die unseren Alltag prägen und charakteristisch sind für unsere Zeit und unsere Kultur. Die begriffs- und philosophiegeschichtlichen Textperlen widmen sich der ganzen Bandbreite unseren Lebens: unseren Haltungen und Tugenden, unserem Verständnis von Wirtschaft und Politik, unserer Wahrnehmung von Zeit und Freizeit, unseren Formen des Wohnens, unserer Sprache – und nicht zuletzt darauf, wie philosophisches Nachdenken unser Bewusstsein davon verdichtet, was uns alltäglich umgibt und umtreibt.
Den Dingen auf den Grund gehen und prinzipielle Fragen aufwerfen – diese Tätigkeiten sind nicht den akademischen Gefilden vorbehalten, sondern können in einem vertieften Nachdenken über unsere Alltagserfahrungen von jedem Einzelnen angestellt werden. Annemarie Pieper öffnet und weitet unseren philosophischen Blick auf Sachverhalte, deren Aufklärung für das persönliche Selbstverständnis ebenso wichtig ist wie für die Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehungen. In knapper und zugespitzter Form deckt die Philosophin Schätze und manchmal verborgene Sinne auf, die uns in ihrer scheinbaren Abgegriffenheit und Banalität nicht selten entgehen. Die in diesem Band versammelten Texte verdanken sich Anregungen und Nachfragen, die das Interesse eines breiten Publikums widerspiegeln. Die kurzen Abhandlungen sind als Kolumnen in Tageszeitungen und Zeitschriften erschienen, bei den ausgreifenderen Beiträgen handelt es sich um Kurzvorträge, die im ausseruniversitären Rahmen vor einer aufmerksamen Zuhörerschaft gehalten wurden. Es zeigte sich, dass sich die Leser und Zuhörer nicht nur für die Sinnfragen des Lebens, sondern besonders auch für die Lösungsansätze der Philosophen interessierten. Vor allem Nietzsche und Platon, aber auch Kant, Kierkegaard und andere grosse Denker unserer abendländischen Kultur haben die Kontroversen ungemein belebt, und es lohnt sich nach wie vor, ihre Überlegungen in den heutigen Diskurs mit einzubeziehen.
Zielgruppe
Den Alltagserfahrungen auf den Grund gehen Wohnen und Leben, Zeit und Entspannung, Anfang und Ende, Philosophie und Sprache, Wirtschaft, Politik und Moral – prinzipielle Fragen und Begriffe entstehen oft in unserem Alltag. Durch erfahrungsgestützte Überlegungen und den Blick auf die Schätze unserer Sprache – Redensarten, Sprichwörter, Alltagsweisheiten – wird in prägnanten Kolumnen durchleuchtet, was uns tagtäglich umgibt und beschäftigt. In den versammelten Beiträgen widmet sich Annemarie Pieper Begriffen, Sprichworten, Redensarten und Weisheiten, die unseren Alltag prägen und charakteristisch sind für unsere Zeit und unsere Kultur. Die begriffs- und philosophiegeschichtlichen Textperlen widmen sich der ganzen Bandbreite unseren Lebens: unseren Haltungen und Tugenden, unserem Verständnis von Wirtschaft und Politik, unserer Wahrnehmung von Zeit und Freizeit, unseren Formen des Wohnens, unserer Sprache – und nicht zuletzt darauf, wie philosophisches Nachdenken unser Bewusstsein davon verdichtet, was uns alltäg
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;11
2;(1) Anfänge;13
2.1;Aller Anfang ist schwer;15
2.2;Henne oder Ei? – Das Dilemma der Urzeugung;16
2.3;Lust und Schmerz des Abschiednehmens;18
3;(2) Wohnen und Leben;29
3.1;Wohnen;31
3.2;Mobilität, Flexibilität, Geschwindigkeit;40
3.3;Wie man sich bettet, so liegt man;50
3.4;In Morpheus’ Armen?;53
3.5;Auf Rosen gebettet;65
3.6;Der Garten;67
3.7;Leben;82
3.8;Vom Nutzen und Nachteil der Kunst für das Leben;87
4;(3) Töne, Farben und Licht;95
4.1;Wie man in den Wald hinein ruft;97
4.2;Grau, teurer Freund, ist alle Theorie;99
4.3;Tunnelblick und schwarze Seele;102
4.4;Der Fleck muss weg;111
5;(4) Der Mensch;115
5.1;Der Affe im Menschen;117
5.2;Der perfekte Mensch;129
5.3;Der gläserne Mensch;135
6;(5) Tugenden;149
6.1;Solidarität;151
6.2;Treue;153
6.3;Toleranz;156
6.4;Nächstenliebe und Gerechtigkeit;162
6.5;Der tapfere Krieger und die züchtige Hausfrau;170
7;(6) Bosheit;187
7.1;Das Böse;189
7.2;Lüge;201
7.3;Wer den Schaden hat;202
7.4;Wer andern eine Grube gräbt;203
7.5;Mephisto;204
7.6;Fanatismus;213
8;(7) Moral;223
8.1;Moral;225
8.2;Wie viel Freiheit braucht der Mensch?;227
8.3;Respekt;241
8.4;Sinn;247
8.5;Leitkultur;249
9;(8) Politik;251
9.1;Wozu Politik?;253
9.2;Die Ambivalenz der Macht;260
9.3;Die Erosion demokratischer Werte;267
9.4;Alternativlos;272
9.5;Führungsqualität;274
9.6;Integration;276
10;(9) Wirtschaft;279
10.1;Leistung;281
10.2;Humankapital;283
10.3;Steueroptimierung;285
10.4;Gier;287
10.5;Risiko;289
10.6;Macht Geld glücklich?;291
11;(10) Drunter und drüber;299
11.1;Himmelwärts;301
11.2;Schlangen;304
11.3;Gekröpft;307
11.4;Hexensabbat;309
12;(11) Sprache;313
12.1;Von Bücherwürmern und Leseratten;315
12.2;Geschlechtergerecht;322
12.3;Lesen im Buch des Lebens;324
13;(12) Philosophie;329
13.1;Denker;331
13.2;Philosophie auf dem Markt;333
13.3;Neugier und Staunen;336
13.4;Vom Phänomen zum Begriff;350
13.5;Ich weiss, dass ich nichts weiss;357
14;(13) Zeit;365
14.1;Wenn uns die Zeit abhanden kommt;367
14.2;Existentielle Zeit;371
14.3;Zwischen Zeit und Ewigkeit;375
14.4;Same procedure as every year;383
14.5;Kommt Zeit, kommt Rat;384
15;(14) Entspannung;385
15.1;Spannung;387
15.2;Wer zuletzt lacht, lacht am besten;392
15.3;Humor;393
16;(15) Das Ende;407
16.1;Wenn das Gerippe rockt;409
16.2;Ein guter Tod?;417
16.3;Demenz;424
16.4;Ende gut, alles gut;431
17;Literaturverweise;433