photo edition berlin | Roger Humbert | Buch | 978-3-947451-01-2 | sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, 208 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 250 mm, Gewicht: 900 g

photo edition berlin

Roger Humbert

konkrete fotografie als programm

Buch, Englisch, Deutsch, 208 Seiten, Format (B × H): 190 mm x 250 mm, Gewicht: 900 g

ISBN: 978-3-947451-01-2
Verlag: Photo Edition Berlin


Roger Humbert ist ein Schweizer Pionier der Konkreten Fotografie, der seit den 1950er-Jahren ein einzigartiges fotografisches Œuvre hervorgebracht hat. Es ist eine transzendentale Fotografie im philosophischen Sinn: Ihm geht es um die Bedingung der Möglichkeit fotografischer Erkenntnis. Seine Fotogramme erkunden den Raum des Elementaren, des Abstrakten und Konkreten zugleich. Mithilfe der gebrochenen Reflexion des Lichts, der Refraktion, zur Reflexion über das Licht vorzudringen, das ist sein Programm. In dieser Publikation wird erstmals eine umfassende Darstellung seines Lebens und Schaffens gezeigt.
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Humbert, Roger
Roger Humbert (geb. 1929) ist ein Schweizer Pionier der Konkreten
Fotografie, der seit den 1950er-Jahren ein umfangreiches fotografisches OEuvre hervorgebracht hat. Humbert arbeitete in der Dunkelkammer bis 1974 nur mit Lichtquellen, Formelementen wie Schablonen, Lochkarten u.a. und dem chemischen Prozess der Entwicklung. Die geheimnisvolle Qualität des Lichts, die sich in die empfindliche Gelatine einzeichnet, war nicht auf außerbildliche Motive gerichtet, sondern auf die Form und Struktur des Fotos selbst und verhalf dieser Art der künstlerischen Fotografie zu internationaler Anerkennung.

Humberts experimentelle Fotografie steht in engem Zusammenhang mit Kunstbewegungen wie dem Vortizismus eines Alvin Langdon Coburn der 1920er Jahre, der Tradition des Bauhauses mit László Moholy-Nagy und der Existenzphilosophie von Jean-Paul Sartre. Seine Kameralosen Fotogramme, Luminogramme und Clichés-Verres bilden nicht ab, sondern zeigen eine neue Wirklichkeit, die im Augenblick der Belichtung auf dem Fotopapier erschaffen wurde.

In vielen wichtigen Ausstellungen war Humbert vertreten, darunter
Ungegenständliche Fotografie, 1960 in Basel und der ersten Ausstellung unter dem Titel Konkrete Fotografie, 1967 in Bern. Er zeigte dort zusammen mit den Fotografen René Mächler, Jean Frédéric Schnyder und Rolf Schroeter minimalistische und nur auf ihr eigenes, innerbildliches Gesetz bezogene Lichtkompositionen. Humbert gehört damit zu den Begründern dieser Richtung und ist einer ihrer wesentlichen Vertreter in der Schweiz.

Im Jahr 2006 begann Humbert seine Erkenntnisse über die Fotografie in der digitalen Welt fortzuführen. Damit schließt sich für ihn der Kreis seines über 60-jährigen Schaffens von der Kameralosen Fotografie hin zur Konkreten Kamera-Fotografie Digital. Das latente Bild stand dabei immer im Mittelpunkt. Die Schlüsselwerke seiner neuen Werkgruppe sind in der Ausstellung vereint.

Seit 2002 befindet sich Roger Humberts Vorlass in der Fotostiftung Schweiz (FSS) in Winterthur. Seine Werke sind in zahlreichen internationalen Museen vertreten, u. a. bei der Sammlung Peter C. Ruppert, Würzburg und dem Musée d’art et d’histoire in Genf.

Roger Humbert lebt und arbeitet in Basel.


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