Phillips Mach doch!
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-641-06263-7
Verlag: Heyne
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Roman
E-Book, Deutsch, Band 3, 432 Seiten
Reihe: Corwin-Trilogie
ISBN: 978-3-641-06263-7
Verlag: Heyne
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Der Corwin-Fluch besagt, dass kein männliches Familienmitglied mit seiner großen Liebe glücklich werden kann. – Nun, Derek und Mike Corwin sind inzwischen sehr glücklich verheiratet, aber jetzt scheint der Fluch bei ihrem Cousin Jason seine zerstörerische Wirkung zu entfalten. Denn dieser hat sich ausgerechnet in Lauren Perkins verliebt, deren Vorfahren damals die unheilvolle Beschwörung ausgesprochen hatten!
Carly Phillips, eine New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin, hat über 50 prickelnde Liebesromane geschrieben, mit heißen Männern, starken Frauen und den emotional fesselnden Geschichten, die ihre Leser*innen inzwischen erwarten und lieben. Sie ist glücklich verheiratet mit ihrer Collegeliebe, hat zwei fast erwachsene Töchter und drei verrückte Hunde, die auf ihrer Facebook-Fan-Page und ihrer Website zu bewundern sind. Carly Phillips liebt die sozialen Medien und steht in engem Kontakt mit ihren Leser*innen.
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(S. 146-147)
Jason lehnte sich mit einer Schulter an die Wand und beobachtete, wie Gabrielle und Amber tief Luft holten. Selbst für Laurens diesbezüglich ungeschultes Auge wirkten die beiden eindeutig, als würde sie das schlechte Gewissen plagen. Sie konnten weder Lauren noch Jason in die Augen sehen. »Los, erzähl es ihnen«, forderte Mike seine Frau auf. Doch statt Amber ergriff Gabrielle das Wort. »Wir … äh … wir haben hier ein paar Sachen angestellt … «, murmelte sie und starrte auf ihre bunten Gummistiefel von Emilio Pucci, die Lauren nebenbei bemerkt ganz toll fand.
Doch jetzt war nicht der geeignete Zeitpunkt, um über Mode zu reden. Mit einem unguten Gefühl im Magen fragte sie: »Was denn?« »Und vor allem: warum?« Jason straffte die Schultern und musterte die beiden Frauen mit einer Mischung aus Argwohn und Neugier. Amber räusperte sich. »Es ist so. Wir saßen neulich im Wave zusammen … Einmal im Monat treffen wir uns dort nämlich zu einer Art Weiberabend – Sharon, Gabrielle und ich und manchmal auch Clara … « »Wir würden uns übrigens sehr freuen, wenn du nächstes Mal auch mit von der Partie wärst«, bemerkte Gabrielle und schenkte Lauren ein breites Lächeln. Derek verdrehte die Augen. »Komm zur Sache.« »Und versuch nicht, sie auf eure Seite zu ziehen«, pflichte Mike ihm bei. Amber seufzte.
»Ich bin ja schon dabei. Also, unser letztes Treffen im Wave fand ein paar Tage nach dem Herbstfest statt, und wir wussten bereits, dass zwischen euch beiden etwas läuft.« Lauren spürte, wie sie rot anlief, aber sie hütete sich wohlweislich, nicht auch noch die Aufmerksamkeit der anderen auf ihre rote Rübe zu lenken, indem sie das Gesicht in den Händen verbarg. »Wir haben gleich gespürt, dass es zwischen euch ordentlich gefunkt hatte«, fuhr Gabrielle fort.
»Es war offensichtlich. Jason war nach dem betreffenden Abend wie ausgewechselt. Also haben wir uns gedacht, wir gehen Amor ein bisschen zur Hand, wenn man so will.« Jason musterte sie mit schmalen Augen. »Zur Hand gehen? Wie denn?« Gabrielle schluckte. »Na ja, es sollte ja kein ernsthafter Schaden angerichtet werden. Wir wollten bloß dafür sorgen, dass ihr zwei zusammenbleibt, also … « »Haben wir bei Petco ein paar Mäuse gekauft, um sie im Haus freizulassen. Ist euch eigentlich schon aufgefallen, wie leicht sich diese Schlösser knacken lassen?«, faselte Amber.
»Jedenfalls haben wir die Mäuse hereingeschmuggelt«, gestand Gabrielle. Sie zog es vor, auf eine Stelle an der Wand hinter der Schulter ihres Ehemannes zu starren, statt den anderen Anwesenden ins Gesicht zu sehen. »Genauer gesagt war ich es, die die Mäuse hereingeschmuggelt hat«, korrigierte Amber sie. Mike fluchte verhalten. Derek brummte etwas über dämliche Weiber und ihren Drang, sich überall einzumischen, in seinen nicht vorhandenen Bart.
Jason lauschte mit offenem Mund. Und Lauren konnte kaum glauben, was sie da hörte. »Die Viecher stammen aus einer Zoohandlung? Gibt es wirklich Leute, die sich Mäuse als Haustiere halten?« Gabrielle nickte. »Ganz recht. Sie geben ihr hart verdientes Geld dafür aus.« »Moment mal«, mischte sich Derek ein. »Ist das alles, was dir dazu einfällt? Ich hatte angenommen, du würdest dich viel eher darüber aufregen, dass sich die zwei in dein Privatleben eingemischt haben.«




