Philipps | Loverboys 163: Hart am Ball | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 163, 208 Seiten

Reihe: Loverboys

Philipps Loverboys 163: Hart am Ball


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-95985-402-3
Verlag: Bruno Books, Salzgeber Buchverlage GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 163, 208 Seiten

Reihe: Loverboys

ISBN: 978-3-95985-402-3
Verlag: Bruno Books, Salzgeber Buchverlage GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Seit der 19-jährige Milan seinen alten Schulfreund Max zufällig in einem Einkaufscenter wiedergesehen hat, treffen sich die beiden regelmäßig zu heißen Sex-Dates. Doch die Affäre muss geheim bleiben, denn Max ist der gefeierte Torjäger des 1. FC Steffenhagen. Als der umtriebige Milan schließlich als Masseur bei dem Fußballclub anfängt, zieht sich Max immer mehr zurück, während sich seine Mannschaftskameraden nur allzu gerne Milans magischen Händen hingeben. Und schon bald geht es nicht mehr nur auf dem Spielfeld hart zur Sache …

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Steifenhagen


S

Ich zog die Baseball-Mütze tiefer ins Gesicht, presste mein Becken gegen den Pfosten des Geländers und hoffte, niemand würde mir meine Gedanken ansehen. Was hatte mich nur geritten, heute mit der S-Bahn nach Steffenhagen zu fahren und ihm heimlich beim Spiel zuzuschauen? Ich interessierte mich nicht für Fußball, schon gar nicht für die Kreisoberliga Ostbrandenburg.

Es war riskant. Sollte er mich hier entdecken, wäre Schluss mit WhatsApp. Schluss mit lustig. Schluss mit Lutschen. Ich war in seiner Fußballwelt nicht vorgesehen. Hatte kein Recht, hier aufzutauchen, egal wie gut ich blasen konnte. Dies hier war seine Kumpelwelt voller echter Kerle. Und echte Kerle ließen sich eben keinen blasen. So dachte zumindest Max.

Wir waren uns vor einem Jahr im Alexa, der großen Mall am Alexanderplatz, über den Weg gelaufen. Im Food Court – bei PizzaHut.

»Hey, bist du nicht Milan?«

Ich hatte ihn sofort an seinem Lächeln wiedererkannt. Dieses freche Grinsen hatte er schon in der Grundschule gehabt. Dazu blaue Augen, dunkelbraune Haare, weiße Haut. Als »Schneewittchen« hatten wir ihn gehänselt, worauf er uns regelmäßig in den Schwitzkasten nahm. Er war ordentlich gewachsen, seit ich mit meinen Eltern aus Steffenhagen nach Berlin gezogen war. Breite Schultern. Ein Baum von Kerl. Die massigen Schenkel in Jeans gezwängt. Weiße Sneakers von Adidas.

»Hey, du bist Max! Ich wusste erst gar nicht, wo ich dich hinstecken soll«, log ich. In Wahrheit war mir sofort klar, wo ich ihn gerne hingesteckt hätte. »Wohnst du noch in Steffenhagen?«

»Klar.«

Ich spürte seinen Atem auf meiner Haut. Kaugummifrisch.

Er griff sich in den Schritt, rückte sein Paket zurecht – einen Tick zu lang. Er musterte mich dabei. Seine Augen tasteten meinen Körper ab, verweilten prüfend zwischen meinen Beinen. Wieder einen Tick zu lang. Ich veränderte meine Haltung, sorgte dafür, dass sich der Stoff meiner Shorts über meinen kleinen Freund spannte. Max bemerkte es. Ich spürte, dass er geil war.

»Bock auf einen Kaffee?«

»Gern, wo wohnst du denn?«, fragte er, als ob es im Food Court nicht massenweise Kaffee gäbe.

»Gleich in der Nähe, in Friedrichshain. Lange Straße!«

Er zeigte mit dem Kinn zum Ausgang.

Auf dem Weg zu mir schwiegen wir. Ich hörte nur seinen Atem. Immer wieder richtete er sein Paket. Schon im Aufzug wurde mein Johnny steif. Der Geruch, die Bilder, der Strom im Schritt – all das setzte sich in meinem Hirn fest. Noch Wochen später wedelte ich mir auf die Szene einen ab. Immer wieder flackerte sie wie ein Film vor meinem inneren Auge und trieb mir die Sahne in die Röhre.

Max setzt sich breitbeinig auf die Couch und streift seine Sneakers ab. Er trägt keine Socken. Langsam knöpft er seine Jeans auf, schiebt sie bis zu den Knöcheln hinunter. Zum ersten Mal sehe ich seine Schenkel nackt. Vier kräftige Stränge, die sich unter der glänzenden Haut abzeichnen. Seine blauen Augen bohren sich in meine.

Sein Kolben drückt gegen die weiße Calvin Klein-Unterhose. Die Eichel scheint durch. Vorsaft hat den Stoff eingesuppt. Ich knie mich vor ihn, lege meine Hände auf seine Schenkel, spreize sie. Er packt mich am Hinterkopf und schiebt mich zu seinem Bolzen. Sein Slip dampft nach Schwanz. Meine Finger gleiten unter den Gummibund, ziehen ihn vorsichtig zurück und befreien seinen Prügel, der sofort nach oben schnellt. Vor mir prangt das Prachtstück – bereit, verschlungen zu werden. Die Eichel hat sich aus der Vorhaut geschält. Ein klarer Lusttropfen rinnt aus der Ritze. Die prallen Schwellkörper münden in einem mächtigen Gehänge. Adern ranken sich wie Drahtseile um diesen Luststab. Das hier hat nichts mehr mit Max’ Kinderpimmel zu tun, den ich aus der Umkleidekabine nach dem Sportunterricht kenne. Das hier ist der Prachtschwanz eines Prachtkerls.

Ich stürze mich auf diesen Prügel, lutsche ihn, verschlinge ihn, als gäbe es kein Morgen. Ich hole meinen steifen Johnny aus der Hose und wichse ihn. Max stöhnt auf: »Oh, Milan. Ich bin so geil!«

Seine Stimme bricht. Es tut gut, meinen Namen aus seinem Mund zu hören. Es tut gut zu hören, dass ich ihn geil mache. Max verschränkt die Arme hinter seinem Kopf, legt den Kopf in den Nacken. Sein Bizeps schwillt. Ich schmecke seinen Vorsaft. Süßlich, salzig, klebrig. Er schließt die Augen. Atmet schwer. Seine Mimik wirkt angestrengt, als hätte er Schmerzen. Dann spüre ich eine warme Ladung in meinem Mund. Sie strömt über meine Zunge in den Rachen. Es ist, als ob Max all seine Manneskraft in mich ergießt – sich vollständig mit mir vereinigt. Ich schlucke seinen Saft, spüre wie er meine Kehle hinunterfließt. Fast gleichzeitig schießt mein steifer Johnny drauflos . Eine heiße Welle walzt sich durch meinen Körper. Meine Wangen beben. Sperma rinnt über meine Hand.

Mein Kopf sinkt auf seinen Schenkel. Sein erschlaffender Penis rutscht aus meinem Mund. Ich betrachte die fette Wurst, die jetzt feucht und immer noch zuckend auf seinem Bauch liegt, und weiß schlagartig, dass ich ab sofort süchtig, nach diesem Schwanz sein werde. Diesem Schwanz mit der perfekten Form, der perfekten Größe und vor allem: dem perfekten Geschmack.

Zwei schrille Pfeiftöne rissen mich aus meinen Gedanken. Der Schiedsrichter hatte das Spiel abgepfiffen. Der FC Steffenhagen hatte gegen den FV Erkner verloren. Gegen die zweite Mannschaft. Ein harter Rückschlag im Kampf um den erhofften Aufstieg. Die Steffenhagener Spieler trotteten mit gesenkten Häuptern vom Platz. Männer am Spielfeldrand diskutierten aufgeregt, analysierten das Spiel, schüttelten die Köpfe, schienen die Niederlage nicht fassen zu können. Ich kannte keinen dieser Männer, obwohl ich die ersten acht Jahre meines Lebens hier verbracht hatte. Diese Welt war nicht mehr meine Welt. Vielleicht war sie es niemals gewesen.

Ich checkte meinen Whatsapp-Account. Natürlich keine Nachricht von Max. Wie hätte er mir auch eine Message schicken können? Er war bis vor wenigen Minuten damit beschäftigt gewesen, die Abwehr aus Erkner zu durchbrechen, um wenigstens den Anschlusstreffer für Steffenhagen zu erzielen. Ohne Erfolg. Vielleicht meldete er sich ja morgen. »Bin in der Stadt!« Vielleicht könnte ich mich dann wieder auf seinen Prachtriemen stürzen. Vielleicht auch nicht.

Ich musste mich vom Acker machen, bevor die Jungs aus der Dusche kamen. Auf keinen Fall durfte ich Max über den Weg laufen. Dass ich ihm heimlich beim Spiel zuschaute, hätte er mir nie verziehen. Er hätte es als Spionage, als eifersüchtige Kontrolle verstanden, sich bedrängt gefühlt, um seinen guten Ruf als echter Kerl gefürchtet, und wäre mir künftig aus dem Weg gegangen. Die nächste S-Bahn Richtung Berlin fuhr in zehn Minuten. Ich musste mich sputen, wenn ich nicht 20 Minuten auf den Folgezug warten wollte. An einem improvisierten Stand seitlich des Sportplatzes kaufte ich noch schnell eine Dose Bier. Sonnenschirm, Eistruhe von Schöller, Schultenbräu von Aldi. Zischend spritzte der Schaum über meine Hand, als ich die Dose öffnete. Ich nahm einen kräftigen Schluck. Nicht, dass ich Durst hatte. Aber ich hatte Lust auf Bier. Lust auf Alkohol. Lust, mir das Gehirn wegzuschießen, das nicht mehr in der Lage war, an irgendwas anderes zu denken als daran, wie Max mir seinen steifen Riesenschwengel in den Rachen schob.

Ich leerte die Dose in wenigen Zügen. Dann spürte ich auch schon Druck im Unterleib. Oder um es deutlicher zu sagen: Meine Blase war kurz davor zu platzen. Ich musste pissen. Jetzt sofort. Aber wo? Die Toiletten im Clubhaus kamen nicht infrage. Dort bestand die Gefahr, Max zu begegnen. Das durfte ich nicht riskieren. Also ab in die Büsche und meine Pisse gegen die Mauer prasseln lassen, die den Sportplatz von der Straße trennte. Ein kurzer Kontrollblick nach rechts und links, schon stand ich hinter der schützenden Hecke und fummelte meinen Johnny aus der Hose. Der warme Strahl schoss gegen den bröckelnden Putz, tränkte ihn, floss schäumend hinab auf den sandigen Boden, wo er eine Pfütze bildete. Die Erleichterung tat gut. Ich war gerade am Abschütteln, als das Geräusch knackender Äste mich zusammenfahren ließ. Da hatte wohl jemand den...



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