Pfeiffer | Morphologische Aspekte der Epilepsien | Buch | 978-3-540-03028-7 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 186 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 342 g

Reihe: Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie

Pfeiffer

Morphologische Aspekte der Epilepsien

Pathogenetische, Pathologisch-Anatomische und Klinische Probleme der Epilepsien
Erscheinungsjahr 1963
ISBN: 978-3-540-03028-7
Verlag: Springer

Pathogenetische, Pathologisch-Anatomische und Klinische Probleme der Epilepsien

Buch, Deutsch, 186 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 342 g

Reihe: Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie

ISBN: 978-3-540-03028-7
Verlag: Springer


Soweit wir die Geschichte der Medizin zuriickverfolgen, begegnen wir in den Krankheitsschilderungen dem groBen epileptischen Anfall, dem grand mal, dem morbus sacer. Erst im vergangenen Jahrhundert begann aber eine Differen zierung der Krankheit Epilepsie, indem man dem grand mal eine Reihe anderer anfallsartig auftretender Krankheitszeichen an die Seite stellte und den Verlauf der Krankheit bei den verschiedenen Anfallsformen zu beriicksichtigen lernte. Die Erforschung der Krankheit muBte dabei im 19. Jahrhundert noch vorwiegend von der klinischen Beobachtung ausgehen. Die Erfolge dieser Bemiihungen waren bewundernswert. Sie sind u. a. an die Namen FALRET, DELASIAUVE, HERPIN, GOWERS, JACKSON, SAMT und REDLICH gekniipft. Die Kunst der arztlichen Be obachtung und Beschreibung ist seitdem ohne Zweifel unter dem Eindruck tech nischer Hilfsmittel seltener geworden. Damit geriet auch manche klinische Diffe renzierung zu Unrecht in Vergessenheit. So fand, was heute als "psychomotorische" Epilepsie neu benannt wird, schon bei diesen Klassikern seine Beschreibung und eine Gliederung, die an Genauigkeit der klinischen Differenzierung die unsrige iibertrifft (z. B. FALRET, HERPIN und SAMT). Die pathologische Anatomie be schrankte sich dagegen damals noch auf die Feststellung ziemlich grober Hirn veranderungen. Es war in erster Linie dem kritischen klinischenAuge zu verdanken, wenn JACKSON urn 1875 ein Gebaude der Epilepsie errichten konnte, dessen Mauern noch heute alle inzwischen erreichten Kenntnisse der Morphologie und Physiologie in sich aufzunehmen vermogen, ja dessen GrundriB bis heute nicht iibertroffen wurde. Urn die Jahrhundertwende begann mit der Entwicklung der histologischen Methoden der Aufschwung dermorphologischen Epilepsieforschung.

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Zielgruppe


Research


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


A. Einführung.- B. Materialübersicht und methodische Vorbemerkungen.- C. Pathophysiologische Vorbemerkungen.- 1. Stoffwechselveränderungen im humoralen Bereich.- 2. Hirndurchblutung.- 3. Elektrophysiologie.- 4. Krampfwirkungen auf das Hirngewebe.- D. Eigene Untersuchungen.- 1. Histopathologische Befunde an Gehirnen von Epileptikern mit generalisierten tonisch-klonischen Anfällen.- 2. Die Ulegyrien und lobären Sklerosen.- 3. Die Infektkrämpfe und das Problem der erhöhten Krampfbereitschaft im Kindesalter.- 4. Therapeutisch ausgelöste Krämpfe und ihre Folgen am Hirngewebe.- 5. Die sog. psychomotorische Epilepsie.- 6. Jackson-Anfälle.- 7. Blitz-, Mck- und Salaam-Krämpfe.- 8. Über die Fälle mit pathologisch-anatomisch nachweisbaren Ursachen der generalisierten Anfälle (die symptomatischen Epilepsien).- 9. Die kryptogenen Epilepsien und die hereditäre Belastung der Epilepsien.- E. Zusammenfassung und Folgerungen.



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