Peppler | Medizin und Migration | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 544 Seiten

Reihe: Göttinger Studien zur Generationsforschung

Peppler Medizin und Migration

Deutsche Ärztinnen und Ärzte türkischer Herkunft – eine soziokulturelle Mikroskopie
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8353-4049-7
Verlag: Wallstein
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Deutsche Ärztinnen und Ärzte türkischer Herkunft – eine soziokulturelle Mikroskopie

E-Book, Deutsch, 544 Seiten

Reihe: Göttinger Studien zur Generationsforschung

ISBN: 978-3-8353-4049-7
Verlag: Wallstein
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Gesundheit als Voraussetzung für Integration: Medizinische Versorgung und Migration. Die Autorin stellt in ihrer qualitativen Studie migrierte und postmigrantische Medizinerinnen und Mediziner in den Mittelpunkt. Ausgehend von deren biographischen Interviewerzählungen rekonstruiert sie die türkisch-deutsche Medizinermigration seit den 1960er Jahren sowie die Positionierungsprozesse der Ärzteschaft türkischer Herkunft in (West-)Deutschland. Dabei werden die Dynamiken analysiert, die sich aus dem Zusammenspiel von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen mit nationalstaatlichen Bildungs- und Gesundheitssystemen ergeben sowie Wechselwirkungen mit transnationalen Medizinernetzwerken, aber auch mit familialen Zusammenhängen. Indem Lisa Peppler die Interdependenzen von geographischer Mobilität und sozialräumlichen Laufbahnen im zeitlichen Verlauf darstellt, entsteht ein detailliertes Bewegungsbild dieser Berufsgruppe. Die Autorin zeigt außerdem, wie die Vorstellung von einem »guten' Arzt, medizinisches Wissen und ärztliche Praxis im Kontext gesellschaftlicher (auch ethnisierender) Diskurse verhandelt werden.

Lisa Peppler, geb. 1982, studierte Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Pädagogik in Göttingen. Ihre Interessenschwerpunkte liegen im Spannungsfeld von Medizin und Kultur, insbesondere im Zusammenhang mit sozialstrukturellen Fragen, gesellschaftlichem Wandel und Migrationsbewegungen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Umschlag;1
2;Titel;4
3;Impressum;5
4;Inhalt;6
5;I. Einleitung;8
6;II. Forschungsstand;20
7;III. Theoretische Voru?berlegungen und Konzeptionalisierung des Analyserahmens;34
7.1;1. Ein Forschungsfeld – viele Generationen;36
7.2;2. Bestimmung zentraler Begriffe;63
8;IV. Der empirische Forschungsprozess;82
8.1;1. Zugang zum und Bewegung im Forschungsfeld;85
8.2;2. Die befragten Ärztinnen und Ärzte: das Sample;89
8.3;3. Zu meiner Rolle als Forscherin ›im Feld‹;93
8.4;4. Methodisches Vorgehen: Qualitative Leitfadeninterviews mit offenem Erzählimpuls und Experteninterviews;98
8.5;5. Zur Interviewsituation;101
8.6;6. Zur Analyse und Darstellung der Ergebnisse;106
9;V. Die tu?rkisch-deutsche Medizinermigration – eine Generationengeschichte;108
9.1;1. Vom späten Osmanischen Reich zur jungen Tu?rkischen Republik: Die Medizinerschaft im Kontext der Verwestlichungsbestrebungen;110
9.2;2. Die migrierte ›alte‹ Elite: Medizinermigration von Beginn der 1960er (1961) bis Mitte der 1970er Jahre;120
9.3;3. Die migrierte ›neue‹ Elite: Medizinermigration von Ende der 1970er bis Beginn der 1990er Jahre;161
9.4;4. Die migrierte ›globale‹ Elite: Medizinermigration von Ende der 1990er Jahre bis heute;194
9.5;5. Die tu?rkisch-deutsche Medizinermigration: vergleichendes Zwischenfazit;220
10;VI. Familiale Generationenfolge, Migration und der Arztberuf;228
10.1;1. Divergente Laufbahnen zum Arztberuf: die Ärztinnen und Ärzte in der familialen Generationenfolge in nationalen und transnationalen sozialen Räumen;228
10.2;2. Familie, Migration und Profession – zwei Beispiele;304
11;VII. Die deutsche Ärzteschaft tu?rkischer Herkunft: hochqualifizierte Akteur/innen zwischen nationalstaatlichen Gesundheitssystemen und transnationalen Netzwerken;334
11.1;1. Die deutsche Staatsbu?rgerschaft als Voraussetzung fu?r die Approbation: Entscheidung in einer transnationalen (Berufs-)Biographie;335
11.2;2. Deutsch-tu?rkische Medizinervereine zwischen transnationaler Ausrichtung und nationalstaatlicher Determinierung;374
11.3;3. Zwischen professionellem Habitus und ethnisierenden Zuschreibungen;410
11.4;4. Der professionelle Habitus im Kontext: historischer Wandel und nationale Standards;434
12;VIII. Zusammenfassendes Fazit und weiterfu?hrende Fragen;458
13;Dank;482
14;Literaturverzeichnis;484
15;Verzeichnis der Websites;528
16;Verzeichnis der gefu?hrten Interviews;530
17;Glossar und Abku?rzungsverzeichnis;532
18;Anhang;536


Peppler, Lisa
Lisa Peppler, geb. 1982, studierte Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Pädagogik in Göttingen. Ihre Interessenschwerpunkte liegen im Spannungsfeld von Medizin und Kultur, insbesondere im Zusammenhang mit sozialstrukturellen Fragen, gesellschaftlichem Wandel und Migrationsbewegungen.



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