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E-Book, Deutsch, 313 Seiten

Payer Der Klang der Großstadt

Eine Geschichte des Hörens. Wien 1850-1914
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-205-20081-9
Verlag: Böhlau
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Eine Geschichte des Hörens. Wien 1850-1914

E-Book, Deutsch, 313 Seiten

ISBN: 978-3-205-20081-9
Verlag: Böhlau
Format: PDF
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Welche Geräusche prägten einst den Alltag der Großstadt? Wie wurde die zunehmende Vielfalt der urbanen Lautsphäre von den Menschen wahrgenommen und beurteilt? Am Beispiel der Stadt Wien wird erstmals die auditive Kultur einer der wichtigsten europäischen Metropolen der Zeit um 1900 vorgestellt. Im Zentrum steht jene historische Periode, in der Wien sich zur modernen Großstadt entwickelte. Die ungeheure Dynamik dieser Zeit veränderte nicht nur das Stadtbild nachhaltig, sie ließ auch eine neuen Hör-Diskurs entstehen. Immer intensiver wandte sich die öffentliche und private Aufmerksamkeit dem Lärm zu. Und dies durchaus mit Ambivalenz. Denn der Lärm stellt sich als komplexes Phänomen dar, an dem – paradigmatisch und bis heute – Fragen der Stadtentwicklung, der Kultur- und Zivilisationskritik, aber auch ökonomische Konflikte abgehandelt werden.
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1;Cover;1
2;Title Page;4
3;Copyright;5
4;Table of Contents;8
5;Body;14
6;Vorwort;14
7;Einleitung;16
8;Annäherung;24
8.1;Vergangenes Hören;24
8.2;Der Gehörsinn und seine Stellung in der Hierarchie der Sinne;29
8.3;Der Wandel zur »Lo-fi-Lautsphäre«;39
8.4;Die wissenschaftliche Erforschung des Hörens;45
8.5;Zur Phänomenologie des Lärms;55
9;Hörraum Wien;62
9.1;Rahmenbedingungen;62
9.2;Veränderungen der urbanen Lautsphäre;67
9.2.1;Die »Brandung der Großstadt«;67
9.2.2;Akustischer Tagesablauf: Verlust der Stille;70
9.2.3;Säkularisierte Stimmen: Das Läuten der Kirchenglocken;77
9.2.4;Die Geräusche der Straßenbahn: Signum des Urbanen;83
9.2.5;Klangkollisionen: Tier versus Maschine;89
9.2.6;Das Verschwinden von »Kaufrufen« und Straßenmusik;102
9.3;Versuch einer akustischen Topografie;108
9.3.1;Zentrum;108
9.3.2;Innenbezirke;110
9.3.3;Industrieareale;111
9.3.4;Agrarische Gebiete;112
9.3.5;Naturnahe Waldlandschaften;113
9.3.6;Parkanlagen, Friedhöfe;114
9.3.7;Heurigenorte;116
9.3.8;Vergnügungszentren;117
9.3.9;Märkte;119
9.3.10;Bahnhofsvorplätze;121
9.3.11;Militärgebiete;121
10;Konfrontationen;123
10.1;Lärm und Großstadtkritik;123
10.1.1;Hygiene der Straße;123
10.1.2;Nervengift;127
10.1.3;Akustische Erziehung;133
11;Kampf und Flucht;142
11.1;Lärmschutzbewegung;142
11.1.1;Vorläufer;142
11.1.2;Theodor Lessings »Antilärmverein« in Wien;146
11.2;»Wiener Lärm«;155
11.2.1;Motorgeknatter und Hupensignale;155
11.2.2;Fahrradgeklingel;159
11.2.3;Peitschenknallen und Kutschergeschrei;160
11.2.4;Straßenbahngeläute und Lokomotivpfiffe;161
11.2.5;Gekreisch von Straßen- und Stadtbahn;162
11.2.6;Klappern von Eisenstangen und Rollbalken;163
11.2.7;Wagengerassel und Pferdegetrappel;164
11.2.8;Baustellenlärm;165
11.2.9;Kindergeschrei und Hundegebell;166
11.2.10;Kaufrufe und Marktgeräusche;167
11.2.11;Gesang und Gejohle;168
11.2.12;»Werkelmannplage«;170
11.2.13;Grammophonmusik;170
11.2.14;Klaviergeklimper;173
11.2.15;Klopfkanonaden;174
11.3;Städtevergleich;176
11.4;Gegenmaßnahmen;179
11.4.1;»Geräuschloses Pflaster«;180
11.4.2;Elektroauto und Elektrobus;184
11.4.3;Gummireifen, Korkstein, Doppeltüren;188
11.4.4;Antiphon und Ohropax;194
11.4.5;Gesetzliche Regelungen;198
11.4.6;Städtebau und Stadtplanung;202
11.4.7;Öffentliche Ruhehallen;208
11.4.8;Telefonzellen;211
11.5;Die Sommerfrische als akustisch motivierte Fluchtbewegung;214
12;Apologien;224
12.1;Der künstlerisch-ästhetische Diskurs;224
13;Ausblick;228
13.1;Konjunkturen der Lärmdebatte und Renaissance des Hörens;228
14;Anmerkungen;234
15;Quellen- und Literaturverzeichnis;280
16;Bildnachweis;307
17;Register;308
18;Zum Autor;314


Payer, Peter
Peter Payer ist Historiker, Stadtforscher und Publizist. Er führt ein Büro für Stadtgeschichte und arbeitet als Kurator im Technischen Museum Wien. Vorstandsmitglied des Vereins für Geschichte der Stadt Wien und des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung. Zahlreiche Publikationen und Preise. www.stadt-forschung.at.



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