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Buch, Deutsch, 68 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 180 mm
Liebesgedichte
Buch, Deutsch, 68 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 180 mm
ISBN: 978-3-942592-61-1
Verlag: Edition Töpfl
Liebe, das ewig zentrale und scheinbar abgespielte menschliche Lebensthema – Monika Pauderer hat es in ihren Gedichten unbefangen, „wie neu" zur Sprache, in ihre Sprache, gebracht – und es sind ihr dabei erstaunliche, eigenwillige Formulierungen gelungen.
Es beginnt bei den Vorahnungen, Vorgefühlen, Momenten, Augenblicken:
„Irgendwann werden wir uns begegnen. Noch weiß ich nichts von dir“ –
Es setzt sich fort mit freimütigen Wunschvorstellungen:
„Wir werden einen Tag haben, der uns allein gehört“. und „Den Augenblick zu leben, wo gar nichts zählt, nur wir“.
Dann die Nacht, die „Zaubernacht“, die auf alte Romantikerweise beschworen wird:
Nacht, leg dein Mantel um uns zwoa und dann vergiss’s Vergeh!
Lass uns mitnand a weng alloa!
Mond, bleib a Zeitl steh!“
„Glück, das in den Wolken wohnt,
in dieser Nacht ist’s mein.“
Jetzt, und nur so, kann es letzte traumhafte Erfüllung geben:
„Wir haben nur das Heute, diese Stunde“
solches Wissen lässt sich niemals ganz verdrängen.
Bevorzugt ist immer die warme Jahreszeit, die Sommerliebe, die zurück ins paradiesisch – jugendliche „Moosbett unter Haselhecken“ führt.
„Komm auf das Lager, das die Sonne schenkt!
Ein Narr, der jetzt schon an das Ende denkt!“
Dieses Ende jedoch wird unweigerlich kommen, wie der Herbst, das „Sterben“.
„Kalt wird’s, ich spüre dich nicht mehr“;
heißt es da illusionslos und resignierend. Und trotz allem ist es ein JA zum Leben und Erleben!
Heinz Puknus




