Nooke | Der verratene Tunnel | Buch | 978-3-86108-370-2 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 130 Seiten, GB, Format (B × H): 215 mm x 267 mm, Gewicht: 713 g

Nooke

Der verratene Tunnel

Geschichte einer verhinderten Flucht im geteilten Berlin
1. Auflage 2002
ISBN: 978-3-86108-370-2
Verlag: Edition Temmen

Geschichte einer verhinderten Flucht im geteilten Berlin

Buch, Deutsch, 130 Seiten, GB, Format (B × H): 215 mm x 267 mm, Gewicht: 713 g

ISBN: 978-3-86108-370-2
Verlag: Edition Temmen


Am frühen Morgen des 14. Februar 1963 reist eine Gruppe Kuriere über verschiedene Grenzübergänge nach Ost-Berlin ein. An verabredeten Treffpunkten benachrichtigen sie etwa fünfzig Personen über eine bevorstehende Fluchtaktion. Der Countdown läuft; noch am selben Abend sollen sie die Hausnummer 45 in der Brunnenstraße aufsuchen und dort den Anweisungen der Fluchthelfer folgen. Die Chancen stehen gut: erst kurz vorher, im Herbst 1962, war es einer handvoll Menschen gelungen, die DDR durch den später legendär gewordenen 'Tunnel 29' zu verlassen. Doch dieses Mal scheitert die Aktion. Der Tunnel wird verraten. Noch am Fluchttag werden mindestens siebzehn Flüchtlinge verhaftet und später zu mehrjährigen Zuchthausstrafen verurteilt.

Vierzig Jahre nach dem waghalsigen Fluchtunternehmen hat die Autorin die Hinterrgründe dieser spektakulären Aktion rekonstruiert. In Gesprächen mit Beteiligten, Fluchthelfern, Zeitzeugen und nach der Einsicht in die Stasi-Akten fügte sich die Geschichte Stück für Stück zusammen. Es ist die Geschichte eines unbekannten Fluchttunnels in einer geteilten Stadt, die Geschchte zahlreicher Menschen aus Ost und West, deren Leben durch den Verrat schicksalhaft miteinander verbunden sind. Neben der ausführlichen Beschreibung des Tunnelbaus und der Kontakte zwischen den Fluchthelfern und Flüchtlingen werden Hintergründe aufgedeckt, die zum Verrat führten. Im zweiten Teil des Buches kommen die Beteiligten selbst zu Wort. Daraus ergibt sich ein Gesamtbild der Ereignisse, das in diesem Umfang selbst den Betroffenen nicht bekannt war. Die durch die Rekostruktion dieser Fluchtgeschichte gewonnenen Erkenntnisse sind für die Beteiligten von großem Interesse. In den Gesprächen werden Biografien von Menschen sichtbar, die die bedrückenden und tragischen Dimensionen des Widerstandes gegen ein Unrechtsregime am eigenen Leib erfahren mußten und noch heute darunter leiden.

Neben den zwei berühmten Fluchttunneln, die durch Film- und Fernsehdokumentationen bekannt geworden sind, gab es zahlreiche andere Versuche, auf diesem Weg in die Freiheit zu flüchten. Allein in der Bernauer Straße gab es in den Jahren von 1962 bis 1971 fünfzehn Versuche, Fluchttunnel zu graben. Nur drei dieser Tunnel waren erfolgreich und konnten genutzt werden.

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