Nisbet | Lessing | Buch | 978-3-406-57710-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 1024 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 222 mm, Gewicht: 1186 g

Reihe: Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung

Nisbet

Lessing

Eine Biographie
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-406-57710-9
Verlag: Verlag C. H. Beck GmbH & Co. KG

Eine Biographie

Buch, Deutsch, 1024 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 222 mm, Gewicht: 1186 g

Reihe: Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung

ISBN: 978-3-406-57710-9
Verlag: Verlag C. H. Beck GmbH & Co. KG


Die erste große Lessing-Biographie seit fast 100 Jahren

Erstmals seit fast hundert Jahren liegt mit Hugh Barr Nisbets Buch wieder eine umfassende Lessing-Biographie auf dem neuesten Forschungsstand vor. Das einzigartige Porträt dieses europäischen Klassikers ist zugleich das geistige, gesellschaftliche und kulturelle Panorama eines ganzen Zeitalters.
Nisbets neue Biographie enthält eine detaillierte Darstellung von Lessings Leben und Werken im Zusammenhang der europäischen Aufklärung und den Anfängen der klassischen deutschen Literatur. Sie bietet eine Fülle neuer Einsichten in Lessings schwer greifbare, faszinierend-widersprüchliche Persönlichkeit, seine Schwächen und Verdienste, und in seine vielseitige Tätigkeit als Dramatiker, Journalist, Literatur- und Kunsttheoretiker, Philosoph, Religionskritiker, Bibliothekar, Philologe und Polemiker. Die aufs neue aktuelle Debatte über Lessings Befürwortung der Toleranz wird eingehend erörtert.
Das herkömmliche, am Bildungsroman orientierte Modell einer Biographie ist bei Lessing fehl am Platz. Sein Leben entwickelt sich nicht geradlinig auf ein bestimmtes Ziel; es besteht vielmehr aus einer Reihe von plötzlichen Ortswechseln und ständig neuen Beschäftigungen. Der modern anmutenden Vorläufigkeit seiner Lebensweise entspricht die Relativität seines Wahrheitsbegriffs und die Offenheit und Beweglichkeit seines Denkens, durch die er den Rationalismus der Aufklärung in Frage stellt.
Die Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung wurde gemeinsam mit dem Verlag C.H.Beck gegründet. Ihr Ziel ist es, ausgewiesenen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, grundlegende Erkenntnisse aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften einer interessierten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Stiftung unterstreicht damit ihr Anliegen, herausragende geisteswissenschaftliche Forschungsleistungen zu fördern - in diesem Fall eines Buches, das höchsten Ansprüchen genügt und eine große Leserschaft findet.

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Weitere Infos & Material


Einführung: Warum Lessing?

I Kamenz, Meißen, Leipzig 1729–1748

II Frühe Dramen und Gedichte

III Berlin 1748–1751: Gesellschaft, Journalismus, Lehrdichtung

IV Wittenberger Schriften und Verwandtes 1752–1754: Studien zur Wissenschaftsgeschichte, Philosophie, Theologie, Religion und klassischen Philologie · Epigramme

V Berlin 1752–1754: Der Akademiestreit · Übersetzungen · gesammelte Schriften · Geselligkeit · Mylius’ Tod · Mendelssohn, Nicolai und andere neue Freunde · Pope ein Metaphysiker!

VI Von der Komödie zur Tragödie 1754–1757: Die Theatralische Bibliothek · Samuel Henzi und Miss Sara Sampson · Briefwechsel mit Mendelssohn und Nicolai über das Trauerspiel

VII Leipzig und Berlin 1755–1759: Reisen · Übersetzungen und Journalismus · Kleist, Gleim und der Siebenjährige Krieg · Philotas

VIII Berlin 1758–1760: Literaturbriefe · Logau-Ausgabe · Fabeln und Fabel-Abhandlungen · Diderot-Übersetzungen · Sophokles

IX Die mittleren Jahre: Krieg und Frieden in Breslau 1760 –1765

X Laokoon · die letzte Berliner Zeit: 1765–1766

XI Minna von Barnhelm

XII Hamburg und das Nationaltheater: 1767–1770

XIII Der Ertrag der Hamburger Jahre 1767–1770: Hamburgische Dramaturgie · Dramenfragmente · Antiquarische Briefe · Wie die Alten den Tod gebildet

XIV Wolfenbüttel und Braunschweig · Reisen in Deutschland, Österreich und Italien · Verlobung und Hochzeit: 1770 –1776

XV Die Bibliothek, der Bibliothekar und bibliothekarische Schriften: 1770 –1782

XVI Kleine Schriften · Emilia Galotti: 1770 –1775

XVII Philosophie und Theologie 1770–1776 · Ehe und Familienleben · das Mannheimer Theater · Evas Tod: 1776–1778

XVIII Reimarus, Goeze und die theologische Auseinandersetzung: 1776–1779

XIX Die Erziehung des Menschengeschlechts und Ernst und Falk

XX Nathan der Weise

XXI Die letzten Jahre, 1778–1781: Nachlassende Gesundheit · Gespräche über Spinoza · letzte Krankheit und Tod · Nachrufe und Denkmäler · Nachlaß

XXII Die Rezeption Lessings: Ein Überblick

Schlußbemerkung: Lessing heute
Dank
Anmerkungen
Bibliographie
Bildnachweis
Personen-, Werk-, Sachregister


Nisbet, Hugh Barr
Prof. Dr.] Hugh Barr Nisbet ist emeritierter Professor für Germanistik an der University of Cambridge.

Prof. Dr. Hugh Barr Nisbet ist emeritierter Professor für Germanistik an der University of Cambridge.



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