Nilges | Schiller und das Recht | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 400 Seiten

Nilges Schiller und das Recht


1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8353-2289-9
Verlag: Wallstein Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 400 Seiten

ISBN: 978-3-8353-2289-9
Verlag: Wallstein Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Das Thema 'Literatur und Recht' ist in den vergangenen Jahren zu einem der innovativsten Forschungsfelder der Literaturwissenschaft geworden. Dabei wurde Friedrich Schiller, in dessen Oeuvre die Rechtsthematik eine grundlegende Rolle spielt, bislang noch viel zu wenig Beachtung geschenkt.In ihrer interdisziplinären Arbeit beleuchtet Yvonne Nilges Schillers intensive Auseinandersetzung mit sämtlichen Fragen des Straf und Staatsrechts im Zusammenhang mit der Rechtsgeschichte und der Rechtsphilosophie. Die herausragende Bedeutung des juridischen Diskurses in Schillers literarischem und theoretischem Gesamtwerk geht untrennbar mit politischen, theologischen wie auch sozialanthropologischen Aspekten einher, die von der Aufklärung bis in die Gegenwart hinein wirken.Die Untersuchung beruht dabei in wesentlichen Teilen auf bisher noch unbekanntem Quellenmaterial zu Schillers Studium der Jurisprudenz an der Stuttgarter Karlsschule.

Die Autorin Yvonne Nilges, geb. 1980, studierte deutsche und englische Philologie an der Universität Heidelberg. Seit 2010 Privatdozentin an der Universität Heidelberg. Veröffentlichungen u.a.: Richard Wagners Shakespeare (2007); Auf der Suche nach dem verlorenen Gott: Thomas Manns Theologie (im Entstehen).
Nilges Schiller und das Recht jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Umschlag;1
2;Titel;4
3;Inhalt;6
4;Einleitung;8
5;I. Theater und Erzählung als Gerichtsverfahren: Vom Strafgericht der Mächtigen zum Heil-Prozess des Menschen;18
5.1;1. Das Theater als eschatologische Richtanstalt betrachtet: Schillers Schaubu¨hnen-Rede (1784);18
5.2;2. Der Mensch im Wolf: Schillers Erzählung »Verbrecher aus Infamie« (1786);35
6;II. Die Geburt des modernen Rechtsstaats aus dem Geiste der Historie: Schiller, der Zeitbu¨rger, auf dem Weg in die Moderne;88
6.1;1. Das Alte und das Neue auf u¨berschwängliche Weise verbunden: Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der Spanischen Regierung (1788);88
6.2;2. Über den kommenden Sieg der Demokratie: »Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon« (1789);116
6.3;3. Die Krise als Kairos: Unterwegs zum Europarecht in der Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs (1791-1793);135
6.4;4. Das Alte stu¨rzt, es ändert sich die Zeit: Paralipomena zu Schillers usueller Staats-Semantik;162
7;III. Revolutions-Reminiszenzen: Über die ästhetische Erziehung des Menschen im »großen Rechtshandel« der Zeit (1795);168
7.1;1. Vom »Staat der Not« zum »Staat der Freiheit« :Schillers »politisches Glaubensbekenntniß« und seine staatstheoretischen Prämissen;172
7.2;2. Freiheit ist nur in dem Reich der Träume …: Der Eigensinn des Schönen und die Sinnenteignung des Politischen;204
8;IV. Recht und Gerechtigkeit in Schillers Dramen;224
8.1;1. »Schön’re Zeiten werden kommen«: Die Antizipation der Grund- und Freiheitsrechte im Don Karlos (1787);224
8.2;2. »Das Schwert ist nicht bei der Waage mehr«: Rechts-Traumata im Wallenstein (1799);256
8.3;3. »Gerichtet ist schon längst«: Maria Stuart und das »unglu¨cksvolle Recht« (1800);292
8.4;4. »Jetzt ist zu hoffen auf Gerechtigkeit«: Wilhelm Tell und die Apotheose aller Rechte (1804);318
8.5;5. »Je wu¨rdigere Zeugen desto beßer«: Das Legat des Rechtsgefu¨hls – Demetrius (1805);349
9;Literaturverzeichnis;376
9.1;Quellen;376
9.2;Forschungsliteratur;380
10;Danksagung;400
11;Impressum;401


Nilges, Yvonne
Yvonne Nilges, geb. 1980, studierte deutsche und englische Philologie an der Universität Heidelberg. Seit 2010 ist sie Privatdozentin an der Universität Heidelberg.
Veröffentlichungen u.a.: Richard Wagners Shakespeare (2007); Auf der Suche nach dem verlorenen Gott: Thomas Manns Theologie (im Entstehen).



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.