Nevis Die drei ??? Gift per E-mail (drei Fragezeichen)
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-440-12874-9
Verlag: Kosmos
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 144 Seiten
Reihe: Die drei ???
ISBN: 978-3-440-12874-9
Verlag: Kosmos
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Achtung Feuerquallen! - Beim Tauchen vor der Küste von Rocky Beach kann Mrs Baker den giftigen Tieren in letzter Sekunde entkommen. Aber dann erscheinen die Quallen plötzlich per E-Mail auf Mrs Bakers Computerbildschirm und bedrohen nicht nur ihre Dateien, sondern auch ihr Leben. Mit Hilfe von Tom Wood – einem Computerspezialisten – nehmen die drei ??? die Spur des anonymen Absenders auf. Wenn da nur nicht Dick Perry wäre, ein überheblicher Detektiv aus Santa Monica, der Justus, Peter und Bob die Ermittlung mehr als schwer macht...
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(S. 79-80)
Es gab nur eine Lösung: Justus und Bob mussten den Vorhang zur Seite reißen und den Gegner überraschen. Justus schielte zu Bob und nickte nach vorne. Bob verstand die Strategie. Der Erste Detektiv winkelte die Arme an, um zum Schlag auszuholen, und Bob griff sich eine Vorhangfalte. Doch in dem Moment kam ihnen die andere Person zuvor. RITSCH! Der Vorhang war offen. »Aha! Die drei ???«, hörten sie eine Frauenstimme sagen. »Verdammt! Kelly!« Gerade noch konnte Justus seinen Faustschlag zurückhalten. »Hast du uns erschreckt!« »Erschreckt? Ich denke doch, ihr seid ganz froh, mich hier zu sehen und nicht Mr Sharky«, gab sie zurück. »Wo steckt denn Peter? Ich hoffe, er ist nicht irgendwo im Haus unterwegs?«
Justus deutete auf den Schrank, dessen Tür sich gerade öffnete. Der Zweite Detektiv kam verdattert aus den Pappkisten hervorgeklettert. Doch Kelly würdigte ihn kaum eines Blickes. »Und nun erklärt mir mal, warum ihr euch nicht an meinen Plan gehalten habt!«, legte sie los. »Immer diese Extratouren! Ich starre mir die Augen aus dem Kopf, um euch am Tor abzufangen, und ihr schnüffelt bereits fröhlich in Mr Sharkys Arbeitszimmer herum! Unsere Zusammenarbeit habe ich mir eigentlich anders vorgestellt!« »Von fröhlich kann keine Rede sein«, sagte Peter kleinlaut. »Wir mussten den Plan leider ändern und sind über die Mauer geklettert.« Bob kam ihm zu Hilfe. »Vor dem Tor lauert nämlich ein, ja … ein anderer Detektiv, der ebenfalls an dem Fall arbeitet.«
»Noch ein Detektiv?« »Ja«, übernahm Peter. »Eine wahre Schreckschraube, so ein glibberiger Typ, schmierig, fett und …« Er suchte nach Worten. »Gemein«, half Bob aus. »Total gemein!« »Und so … schleimig!« »Er hat mit seiner Harpune das Plastikboot zerstört, dass du Peter geschenkt hast«, warf Justus trocken ein. »Hat dir Peter das noch nicht erzählt?« »Nein. Hat er nicht.« »Ich hatte noch keine Zeit«, redete sich Peter heraus. Er hätte sich seine Entschuldigung sparen können, denn wenn es noch etwas bedurft hätte, Kelly gegen Dick Perry aufzubringen, so war es die Information über den Harpunenschuss. Justus hatte das längst begriffen.
»Er hält uns für Flaschen und hat uns unseren Fall abspenstig gemacht. Wenn du nachher das Haus verlässt, wird er dich womöglich ansprechen, und dann sagst du ihm am besten …« »… dass ihr hier eingebrochen seid und er euch nur abzuholen braucht. Ist es das, was du meinst, Justus?« Sie grinste ihn herausfordernd an. »Ja, also nein …« Er lachte. »Entschuldigung, du bist ja nicht blöd.« »Womit du ausnahmsweise mal Recht hast.« Kelly hatte sich wieder beruhigt.
»Okay, ihr drei ???, mit eurem Konkurrenten werde ich schon fertig. Nun macht mal euren Job. Nach Tom braucht ihr übrigens nicht zu suchen. Ich habe bereits das ganze Haus durchkämmt. Nichts. Ich muss jetzt wieder raus, sonst wird Sharky noch misstrauisch.« Bevor sie ging, hielt Justus sie zurück. »Woher weißt du eigentlich das Passwort für den Computer?« »Das hat euch irritiert, nicht wahr? Vorhin hat Sharky meine Adresse in seine Datei getippt, da habe ich ihm über die Schulter geschaut: Doggy.«




