Nelson | The Penthouse Prince | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 275 Seiten

Reihe: The Billionaire Dynasties

Nelson The Penthouse Prince


1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7325-6262-6
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1, 275 Seiten

Reihe: The Billionaire Dynasties

ISBN: 978-3-7325-6262-6
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Er kann alles haben - doch er braucht sie.

Eigentlich will Jeanie Long nur ihren Job retten, als sie beim attraktiven CEO Camden James vorspricht. Stattdessen findet sie sich plötzlich in der Rolle der falschen Verlobten wieder - Beförderung und Gehaltserhöhung inklusive. Denn Camdens eigentliche Verlobte ist mit einem anderen Mann auf und davon. Und er muss seinem Vater beweisen, dass er bereit ist zu heiraten, damit er ihm seine Anteile am Familienimperium überschreibt. Doch was zwischen Camden und Jeanie als eine reine Zweckverbindung beginnt, bekommt schnell eine ganz eigene Dynamik. Und die gespielten Küsse fühlen sich plötzlich verdammt echt an ... Kann es sein, dass sich hinter der Schale des mächtigen, gefühllosen Milliardärs mehr verbirgt?

Band 1 der heißen und romantischen Billionaire-Dynasties-Reihe.

Unwiderstehliche CEO-Romance bei beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Leserstimmen:

'Ein wunderschönes Buch, das mich tief berührt hat.' (Sabine M., NetGalley)

'Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzen Seite begeistert. Ich habe schon einige Milliardärbücher gelesen, aber ich muss sagen, dieses war ein absolutes Lesevergnügen.' (J. A., NetGalley)

'Die Geschichte ist einfach herrlich, romantisch, witzig und auch komisch.' (Jennifer M., NetGalley)



Die USA-Today-Bestsellerautorin Virginia Nelson, die sich mit The Penthouse Prince einen Namen gemacht hat, lebt gemeinsam mit drei eigenen und einer Menge adoptierter Kinder im Nordosten Ohios. Sie hat bereits Abschlüsse in Naturwissenschaften und Anglistik absolviert und studiert derzeit Kreatives Schreiben. Virginia Nelson gilt auch als das »regenbogenfarbene Einhorn« der Liebesromane - bunt, außergewöhnlich und weit davon entfernt, perfekt zu sein.

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KAPITEL eins


Zwischen den Kabinen und der Eingangstür zu den Damentoiletten befanden sich sieben hellbraune und zwölf weiße Fliesen. Jeanie Long zählte sie, während sie auf und ab lief – oder eher stapfte – und versuchte, ihren rasenden Herzschlag zu beruhigen.

Sie konnte es sich nicht leisten, gefeuert zu werden. In der Zeit, die sie wahrscheinlich brauchen würde, um eine neue Stelle zu finden, könnte sie die Wohnung verlieren. Und Kaycee, ihr kleines Mädchen … Jeanie wollte sich gar nicht erst ausmalen, was dann aus ihr würde. Alles hing davon ab, dass es Jeanie weiter gelang, auf dem schmalen Grat zu balancieren, den sie im Verlauf der Jahre mit viel Sorgfalt geschaffen hatte. Sie durfte den Job nicht verlieren, nur weil …

Die nackten Tatsachen der Angelegenheit brachten ihr Blut förmlich zum Kochen. Ihr Boss war ein Arsch, und jemand sollte ihn aufhalten. Jeanie wusste es schon lange, dennoch hatte sie nie etwas unternommen. Wenn es ihm gelänge, sie feuern zu lassen, weil er fürchtete, sie könnte jemandem verraten, dass sie ihn beim Sex im Kopierraum erwischt hatte, könnte sie alles verlieren. Unter normalen Umständen hätte sie sich an die Befehlskette gehalten und sich an seine direkte Vorgesetzte gewandt. Aber da die Person, mit der sie ihn erwischt hatte, seine Vorgesetzte war, bezweifelte sie stark, dass die Frau besonders empfänglich für ihre Beschwerde sein würde.

Was Jeanie keine andere Wahl ließ, als ein paar Sprossen der Hierarchie zu überspringen.

Bis ganz nach oben.

Und sie musste einfach hoffen, dass die Umgehung des Protokolls nicht an sich schon einen Grund für eine Entlassung darstellte.

Sie stützte sich mit einer Hand an der kalten, gefliesten Wand der Damentoilette ab. Die Bewegung aktivierte den dort montierten Trockner, der heiße Luft auf ihre bereits verschwitzte Handfläche blies, doch sie achtete nicht darauf.

Camden James.

Die Presse hatte ihn Penthouse Prince getauft. Ein Playboy, der sich besser dafür eignete, durch die Welt zu jetten und an sonnigen Stränden für Fotos zu posieren, als irgendeine echte Arbeit zu verrichten, aber laut der Gerüchteküche in ihrer Abteilung befand er sich diese Woche im Haus. Sie blickte auf ihr Handy, um die Zeit vom Display abzulesen – Mittag. Pausenzeit. Die Chancen standen gut, dass er oben auf einem Ledersessel saß und sie ihn konfrontieren könnte – ihm erzählen, was sich ereignet hatte, und hoffen, dass er ihr zuhörte.

Jeanie blieb nichts anderes übrig, als es zu versuchen.

Sie griff sich ihren Kaffeebecher vom Rand des Spülbeckens und steuerte auf die Reihe der für die Penthouse-Ebene reservierten Fahrstühle zu. Dort oben war sie noch nie zuvor gewesen. Nur wenigen Personen in ihrer Abteilung war diese Ehre je zuteilgeworden, aber vielleicht gelang es ihr, sich den Weg hinauf zu bahnen. Sie hatte immerhin ihren Mitarbeiterausweis … Es war nicht so, dass die Fahrstühle nur mit einem speziellen Schlüssel oder Code funktionierten. Grundsätzlich konnte jeder hinauf, nur kam man ohne legitimen Grund nicht am Empfangsschalter vorbei.

Und Jeanie hatte den legitimsten Grund ihres Lebens. Immerhin stand womöglich ihr Job auf dem Spiel.

Vielleicht könnte sie einfach hinauffahren, mit dem Boss reden, und alles würde in Ordnung kommen.

Mit mehr Enthusiasmus als nötig drückte sie schwungvoll auf den Rufknopf, und sie jubelte innerlich ein wenig, als ihr eine Gruppe von Männern auffiel, die nach Bankern aussahen und ebenfalls warteten. Wenn sie richtiges Glück hätte, würde einer von ihnen in dieselbe Richtung wollen und einen Termin haben. Dann könnte sie sich vielleicht einfach an ihn dranhängen und sich den Weg ganz nach oben erschleichen. Mit einem leisen Bimmeln öffneten sich die Türen, und Jeanie trat vor der Gruppe der Bankertypen ein.

Ihr zerzaustes Haar spiegelte sich im Messing, und sie hob die Hand, um es glatt zu streichen, während Musik aus unsichtbaren Lautsprechern dudelte und zusätzlich an ihren ohnehin bereits ausgefransten Nerven nagte. Die Männer rochen nach zu viel Eau de Cologne, und ihr Ziel … Tja, falls es Jeanie tatsächlich gelänge, den so schwer zu erreichenden Camden James zu finden, gab es keinerlei Garantie, dass er einer schlichten Tagelöhnerin wie ihr überhaupt zuhörte.

Sie nippte an ihrem Kaffee und blieb im hinteren Bereich des Fahrstuhls, wo sie hoffte, die Anzugträger vor ihr würden genug Tarnung bieten, um sie ins Penthouse zu bringen. Jeanie hätte nie gedacht, dass sie den großen Boss einmal persönlich treffen, geschweige denn mit ihm reden würde – aber was hatte sie schon für andere Möglichkeiten? Zurück nach unten fahren und sich von Derek feuern lassen, damit er seine eigenen Fehltritte vertuschen konnte? Versuchen, einen anderen Job mit Sozialleistungen zu finden?

Nein. Da würde sie lieber für den Versuch entlassen werden. Sie hatte also nichts zu verlieren.

Eine leichte Bewegung des Aufzugbodens zeigte an, dass sie eingetroffen waren, und die Türen glitten auf. Jeanies Herz raste, als sie das Kinn hob und so tat, als gehöre sie zu der Gruppe von Bankern. Dabei wandelte sie auf einem schmalen Grat – klebte sie zu nah an den Männern, würde man sie bemerken und fragen, was das werden sollte. Ließe sie zu viel Abstand zu ihnen, wäre offensichtlich, dass sie nicht zu ihnen gehörte.

Was sie nicht geplant hatte, war, praktisch in einen Besprechungsraum gescheucht zu werden. Aber bevor sie mitbekam, was vor sich ging, hielt einer der Männer die Tür für sie auf … und sie hatte keine andere Wahl, als hineinzugehen. Sonst würde sie völlig fehl am Platz wirken.

Der Marmorboden, der sich unter den Absätzen ihrer Absatzschuhe unheimlich glatt anfühlte, führte sie in den Besprechungsraum zu ihrer Linken. Die Männer traten einer nach dem anderen hinter ihr ein und setzten sich. Als sich einer davon vor ihr umdrehte und sie ansah, lächelte sie. Er legte die Stirn in Falten, als grübelte er nach, ob er sie kannte. Jeanie deutete geistesgegenwärtig mit einer beiläufigen Geste auf einen Stuhl.

Als Gentleman zog er ihn pflichtbewusst für sie heraus und stellte ihre Berechtigung, anwesend zu sein, nicht infrage, weil sie nach wie vor so tat, als wäre sie ein Teil der Gruppe. Anscheinend hatte sie ihn überzeugt.

Tu einfach so, als würdest du dazugehören.

Diese Strategie hatte ihr schon aus so mancher Klemme geholfen. Jeanie hoffte, es würde auch diesmal klappen.

Dann nahmen alle Männer schlagartig stramme Haltung an. Alle, die bereits saßen, standen auf, und ausnahmslos alle drehten sich der Tür hinter Jeanie zu. Sie erstarrte. Wenn jemand eine solche Reaktion auslöste, indem er nur den Raum betrat, musste er es sein.

Der Boss.

Langsam drehte sich Jeanie um, überzeugt davon, dass er sie zur Rede stellen würde. Sie rechnete fest damit, aber sie brauchte nur einen Moment, nur lange genug, um ihm mitzuteilen, was vor sich ging, bevor er den Sicherheitsdienst ersuchte, sie zurück nach unten zu begleiten – oder gleich ganz aus dem Gebäude.

Die Polizei würde er wahrscheinlich nicht anrufen. Immerhin verursachte sie ja keinen Ärger – sie wollte bloß mit ihm reden. Angeblich kannte er alle seine Mitarbeiter vom Sehen. Zumindest war das im letzten Interview mit ihm behauptet worden, das Jeanie gelesen hatte. Demnach würde er sie vielleicht erkennen.

Trotz ihrer hohen Absätze befanden sich ihre Augen gerade mal auf Höhe seiner Brust. Ein stahlgraues Hemd – laut den Artikeln, die Hochglanzmagazine über ihn abdruckten, seine Lieblingsfarbe – bedeckte jene breite Brust. Die schlichte Farbe wurde nur von seiner rosa Seidenkrawatte aufgelockert.

Eher Fuchsia? Oder vielleicht Pink? Mist, ich bin gerade dabei, in Panik zu geraten. Schau auf, Jeanie. Schau ihm direkt in die Augen und sag, wofür du hergekommen bist.

Jeanie zwang sich, das Kinn zu heben, und musterte seine Züge – ein vertrautes Gesicht, zumal es in letzter Zeit die Titelseiten von mehr Boulevardblättern zierte als die britische Königsfamilie. Der Mann wirkte …

Müde? Ja. Mr Junggeselle des Jahres, der Penthouse Prince, schien erschöpft zu sein.

Jeanie stützte sich mit einer Hand am Tisch ab und wartete darauf, dass er etwas sagte. Dass er sie fragte, was sie in seinem Besprechungsraum verloren hatte … oder dass er vermutete, sie gehöre zu den Bankern, und das Wort deshalb an diese richtete.

Zumindest hatte sie die Absicht gehabt, darauf zu warten. Stattdessen jedoch purzelten aus ihr Worte heraus, die sie sofort bereute. »Wow, das nenn ich mal ein müdes Gesicht.«

Für einen – entsetzlich langen – Moment herrschte Stille. Dann ergriff er das Wort, und in seiner volltönenden Stimme schwang derselbe elektrisierende Charme wie in seinen Fernsehauftritten mit.

»Schatz, da bist du ja. Wir haben schon überall nach dir gesucht.«

Was er sagte, drang zuerst nicht in Jeanies Bewusstsein vor. Es ergab so wenig Sinn, dass sie nur wie versteinert dastand und mit einer Hand den Pappbecher mit Kaffee umklammerte, während sie sich mit der anderen am polierten Tisch abstützte. Dann schloss er eine Hand um ihren Arm und beugte sich dicht zu ihr, als wolle er ihr einen Kuss auf die Wange hauchen. Als sich sein Mund so nah an ihrem Ohr befand, dass sie seinen warmen Atem fühlen konnte, flüsterte er: »Spielen Sie mit. Es wird sich für Sie lohnen. Die Einzelheiten klären wir...


Nelson, Virginia
Die USA-Today-Bestsellerautorin Virginia Nelson, die sich mit The Penthouse Prince einen Namen gemacht hat, lebt gemeinsam mit drei eigenen und einer Menge adoptierter Kinder im Nordosten Ohios. Sie hat bereits Abschlüsse in Naturwissenschaften und Anglistik absolviert und studiert derzeit Kreatives Schreiben. Virginia Nelson gilt auch als das »regenbogenfarbene Einhorn« der Liebesromane - bunt, außergewöhnlich und weit davon entfernt, perfekt zu sein.

Die USA-Today-Bestsellerautorin Virginia Nelson, die sich mit The Penthouse Prince einen Namen gemacht hat, lebt gemeinsam mit drei eigenen und einer Menge adoptierter Kinder im Nordosten Ohios. Sie hat bereits Abschlüsse in Naturwissenschaften und Anglistik absolviert und studiert derzeit Kreatives Schreiben. Virginia Nelson gilt auch als das »regenbogenfarbene Einhorn« der Liebesromane - bunt, außergewöhnlich und weit davon entfernt, perfekt zu sein.



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