Naumann | Billy Wilder - Hinter der Maske der Komödie | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 22, 384 Seiten

Reihe: Marburger Schriften zur Medienforschung

Naumann Billy Wilder - Hinter der Maske der Komödie

Der kritische Umgang mit dem kulturellen Selbstverständnis amerikanischer Identität
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7410-0020-1
Verlag: Schüren Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Der kritische Umgang mit dem kulturellen Selbstverständnis amerikanischer Identität

E-Book, Deutsch, Band 22, 384 Seiten

Reihe: Marburger Schriften zur Medienforschung

ISBN: 978-3-7410-0020-1
Verlag: Schüren Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Filme wie SOME LIKE IT HOT, ONE, TWO, THREE oder THE APARTMENT gelten heute als Klassiker und entstammen ebenso seiner Feder, wie Bonmots à la 'Nobody's perfect': Billy Wilder; Drehbuchautor und Regisseur. Vor dem Hintergrund seiner Biografie, durch die er über eine Außen- und Binnenansicht sowohl in Bezug auf Europa als auch die Vereinigten Staaten verfügt, untersucht HINTER DER MASKE DER KOMÖDIE den perspektivischen Blick Wilders auf das kulturelle Selbstverständnis amerikanischer Identität. Das Sichtbare ist nicht das Offensichtliche - weder in der Gesellschaft noch in seinen Filmen. Die Unmittelbarkeit der Erkenntnis um die wahren gesellschaftlichen Umstände ist hinter der Maske der Komödie verborgen. Zwischen hehrem Anspruch und Umsetzung, persönlichem Erfolgsstreben und moralischen Vergehen, Demokratie-Ideal und Dollar-Diplomatie entzündet sich die Komik. Wilder setzt rekurrent auftretende Motive, wie bspw. Masekerade, Käuflichkeit und Betrug, kontrastiv zu den gesellschaftlich verankerten Wertvorstellungen ein und macht die Gefahr sichtbar, die in der Legitimierung eines falsch verstandenen und egoistisch interpretierten Anspruchs des 'pursuit of happiness' liegt. Im raffinierten Spiel auf der komödiantischen Klaviatur zeigen sich der Anspruch Wilders sowie sein Können, die Komik für seinen Zweck des Perspektivenwechsels zu formen und zu instrumentalisieren. Mit der ihm eigenen Ernsthaftigkeit ist es ihm möglich, einen gesellschaftlichen Zerrspiegel abzubilden und so die Oberfläche zu durchbrechen. Wilders Kritik entlarvt die Inkongruenz von Ideal und Wirklichkeit: den schmalen Grad der Balance zwischen American Dream und American Nightmare.

Dr. Michaela Naumann, geb. 1977, studierte Neuere deutsche Literatur & Medien sowie Kunstgeschichte in Mainz und Marburg (1997-2003). Abschluss Magistra Artium mit 'Geld, Ware, Liebe. Aspekte des Begehrens in Ernst Lubitschs Komödien der dreißiger Jahre'. Parallel zu einem Volontariat und der anschließenden Arbeit im Bereich der Buch-, Kultur- und Verlags-PR, Promotion an der Philips-Universität Marburg mit 'Hinter der Maske der Komödie - Der kritische Umgang mit dem kulturellen Selbstverständnis amerikanischer Identität in den Komödien Billy Wilders'. Seit 2010 ist sie mit der Agentur ?everybody's public? als PR-/Kommunikationsberaterin in Mainz selbstständig.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Die Autorin;3
3;Impressum/Abbildungsnachweis;5
4;Inhalt;6
5;Vorwort;9
6;I Grundlagen;12
6.1;1 Einleitung;14
6.1.1;Fragestellung/Zielsetzung;15
6.1.2;Forschungsstand/Literaturlage;17
6.1.3;Konzeptionelle Vorgehensweise;19
6.1.4;Filmauswahl – Erläuterung zum Korpus und zur Analysestruktur;20
6.2;2 Amerika – Land der Träume undunbegrenzten Möglichkeiten;21
6.2.1;2.1 Es war einmal in Amerika … – Ein historischer Überblick;22
6.2.1.1;Die ersten Jahre in der Neuen Welt;22
6.2.1.2;Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg;23
6.2.1.3;‹Manifest Destiny› – Die Ausweitung und Isolation Amerikas;25
6.2.1.4;Der amerikanische Bürgerkrieg;26
6.2.1.5;Einwanderungswelle und Industrialisierung;27
6.2.1.6;Der Weg zur Weltmacht;29
6.2.1.7;Die Vereinigten Staaten zwischen Kaltem Krieg, Watergate und Reaganomics;32
6.2.1.8;Die USA zwischen Terrorismus und Globalisierung;34
6.2.2;2.2 ‹The American Dream› – Eine Annäherung;36
6.3;3 Billy Wilder – Eine europäische Sicht;42
6.3.1;3.1 Billy Wilder – Vom Kaiserreich nach Hollywood;45
6.3.2;3.2 ‹Manche mögen’s heiß› – Die filmische Welt des Billy Wilder;50
6.4;4 Das Komische;59
6.4.1;4.1 Die Macht des Komischen;60
6.4.2;4.2 Das Komische im Film;65
6.4.3;4.3 Billy Wilder und das Komische;70
6.5;5 ‹Play it again, Billy› – Motivkonstanten bei Wilder;74
7;II Hinter der Maske der Komödie – Wilders Sicht auf den ‹American Way of Life›;78
7.1;6 Europa und die Neue Welt – Auf der Suche nach der eigenen Identität;81
7.1.1;6.1 SABRINA (1954) – A Cinderella Story;84
7.1.1.1;6.1.1 ‹Once upon a time …›;86
7.1.1.2;6.1.2 ‹La vie en rose …›;90
7.1.1.3;6.1.3 ‹Familienspiele›;95
7.1.1.4;6.1.4 Neuanfang in Europa;99
7.1.2;6.2 LOVE IN THE AFTERNOON (1957) – Ein Reifeprozess;105
7.1.2.1;6.2.1 Bienvenue à Paris;107
7.1.2.2;6.2.2 Unschuld trifft Erfahrung;112
7.1.2.3;6.2.3 Lektionen über die Liebe;115
7.1.2.4;6.2.4 Abschied von der Alten Welt;122
7.1.3;6.3 AVANTI! (1972) – ‹La dolce vita› oder der italienische Lebensweg;127
7.1.3.1;6.3.1 Ischia – Beginn einer Initiationsreise;128
7.1.3.2;6.3.2 Von Toten und Lebenden;133
7.1.3.3;6.3.3 (Italienische) Lektionen über das Leben;138
7.1.3.4;6.3.4 Willkommen im Leben – Ende und Neuanfang;141
7.1.4;6.4 Zwischenfazit: Identitätssuche in Europa;147
7.2;7 Demokratie-Ideal und Sendungsbewusstsein – Botschafter des ‹American Way of Life›;149
7.2.1;7.1 A FOREIGN AFFAIR (1948) – Schwarzmarktliebe und Dollardiplomatie;151
7.2.1.1;7.1.1 Schwarzmarkthandel & Moral;153
7.2.1.2;7.1.2 Investigation und Täuschung;161
7.2.1.3;7.1.3 Gefühle und Lügen;166
7.2.1.4;7.1.4 Doppeltes Doppelspiel;169
7.2.2;7.2 STALAG 17 (1953) – Ein Rattenrennen;174
7.2.2.1;7.2.1 STALAG 17 – Mikrokosmos des Lebens;177
7.2.2.2;7.2.2 Lagerrealitäten – Leben und Tod in STALAG 17;180
7.2.2.3;7.2.3 Von Rattenrennen und Indoktrination;186
7.2.2.4;7.2.4 Weihnachten und Wahrheiten;193
7.2.3;7.3 ONE, TWO, THREE (1961) – Ideologien zu verkaufen;198
7.2.3.1;7.3.1 Amerikanische und russische Geschäftsmethoden;201
7.2.3.2;7.3.2 Scarlett und Otto – Eine Ost-West-Liebe;205
7.2.3.3;7.3.3 Amerikanische Geschäfte und der ‹American Way of Life›;209
7.2.3.4;7.3.4 Austauschbare Ideologien und die ewige Suche nach einem Zuhause;214
7.2.4;7.4 Zwischenfazit: Demokratie-Ideal;219
7.3;8 Wilders Form der aktiven Kulturkritik – Ein nationaler Angriff auf das amerikanische Wertesystem;221
7.3.1;8.1 THE SEVEN YEAR ITCH (1955) – Sommer-Fantasien;224
7.3.1.1;8.1.1 In der Hitze Manhattans – Der Sommer-Mythos;226
7.3.1.2;8.1.2 Fantasiereicher Ehebruch;230
7.3.1.3;8.1.3 Träume und Albträume;234
7.3.1.4;8.1.4 Flucht aus Manhattan und Rückkehr zur Ehe;241
7.3.2;8.2 THE APARTMENT (1960) – Erfolgsstreben vs. Menschlichkeit;245
7.3.2.1;8.2.1 Das Appartement als Karriereleiter;247
7.3.2.2;8.2.2 Vom Verlust der Integrität;252
7.3.2.3;8.2.3 ‹To take or to get took› – Von Tätern und Opfern;257
7.3.2.4;8.2.4 Würde und Verantwortung – ‹How to be a mentsh›;260
7.3.3;8.3 KISS ME, STUPID (1964) – Von Liebe und Prostitution;264
7.3.3.1;8.3.1 In einer kleinen Stadt ... Der Traum vom Ruhm;265
7.3.3.2;8.3.2 Amateure und Profis;270
7.3.3.3;8.3.3 Frauen- und Rollentausch;273
7.3.3.4;8.3.4 Der Lohn des Vertrauens;276
7.3.4;8.4 THE FORTUNE COOKIE (1966) – Fair Play oder Schiebung;280
7.3.4.1;8.4.1 Vom Unfall zum Betrug;282
7.3.4.2;8.4.2 In der Schlangengrube;286
7.3.4.3;8.4.3 ‹Tinker Bell› – Keine gute Elfe;289
7.3.4.4;8.4.4 Wie gewonnen so zerronnen – Der Preis der Freundschaft;294
7.3.5;8.5 THE FRONT PAGE (1974) – Auf der Jagd nach einer guten Story;299
7.3.5.1;8.5.1 ‹How to quit a job› – Ein Kündigungsversuch;300
7.3.5.2;8.5.2 Wahrheit und Politik;303
7.3.5.3;8.5.3 Sprung in die Tiefe;306
7.3.5.4;8.5.4 Journalistische Ethik;311
7.3.6;8.6 BUDDY, BUDDY (1981) – Seltsame Freunde;315
7.3.6.1;8.6.1 Postbote, Milchmann, Priester – Die verschiedenen Gesichter des Todes;316
7.3.6.2;8.6.2 Blind für die Gefahr;319
7.3.6.3;8.6.3 Falsche Priester und Gurus;322
7.3.6.4;8.6.4 ‹Fantasy Island›;324
7.3.7;8.7 Zwischenfazit: Aktive Kulturkritik;329
7.4;9 SOME LIKE IT HOT (1959) – Wilders heimliches ‹Utopia›;332
7.4.1;9.1 Das Valentins-Massaker;334
7.4.2;9.2 ‹It’s a whole different sex›;337
7.4.3;9.3 Florida, Millionäre und Rollentausch;343
7.4.4;9.4 Flucht ins Leben;347
8;III Conclusio;352
8.1;10 ‹Actually, the situation is hopeless, but not serious› – Abschlussbemerkung;354
9;Bibliografie;361
9.1;A;361
9.2;B;361
9.3;C;361
9.4;D;363
9.5;E;363
9.6;F;363
9.7;G;363
9.8;H;364
9.9;I;364
9.10;J;364
9.11;K;365
9.12;L;366
9.13;M;366
9.14;N;367
9.15;O;367
9.16;P;367
9.17;R;367
9.18;S;368
9.19;T;369
9.20;V;369
9.21;W;369
9.22;Y;370
9.23;Z;370
9.24;Nicht wissenschaftliche Quellen /Internetquellen;370
9.24.1;Reden im Internet;370
9.24.2;Online-Artikel;371
9.24.2.1;A;371
9.24.2.2;B;371
9.24.2.3;C;371
9.24.2.4;D;371
9.24.2.5;E;371
9.24.2.6;H;371
9.24.2.7;K;371
9.24.2.8;L;371
9.24.2.9;M;371
9.24.2.10;N;372
9.24.2.11;O;372
9.24.2.12;P;372
9.24.2.13;R;372
9.24.2.14;S;372
9.24.2.15;U;372
9.24.2.16;V;372
9.24.2.17;W;372
9.24.2.18;Z;373
9.24.3;Artikel ohne Autorenangabe;373
9.24.4;DVD-Nachweis;373
10;Filmografie;374
10.1;A;374
10.2;B;375
10.3;C;376
10.4;D;376
10.5;E;376
10.6;F;377
10.7;G;378
10.8;H;378
10.9;I;379
10.10;K;379
10.11;L;379
10.12;M;380
10.13;N;382
10.14;O;382
10.15;P;382
10.16;S;383
10.17;T;384
10.18;V;385
10.19;W;385
10.20;Y;385


Dr. Michaela Naumann, geb. 1977, studierte Neuere deutsche Literatur & Medien sowie Kunstgeschichte in Mainz und Marburg (1997-2003). Abschluss Magistra Artium mit "Geld, Ware, Liebe. Aspekte des Begehrens in Ernst Lubitschs Komödien der dreißiger Jahre".
Parallel zu einem Volontariat und der anschließenden Arbeit im Bereich der Buch-, Kultur- und Verlags-PR, Promotion an der Philips-Universität Marburg mit "Hinter der Maske der Komödie - Der kritische Umgang mit dem kulturellen Selbstverständnis amerikanischer Identität in den Komödien Billy Wilders".
Seit 2010 ist sie mit der Agentur ‹everybody's public› als PR-/Kommunikationsberaterin in Mainz selbstständig.



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