Mussawy Arzneimittel im Alter
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-8047-3798-3
Verlag: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Strategien für eine optimale Pharmakotherapie
E-Book, Deutsch, 178 Seiten, E-Book-Text
ISBN: 978-3-8047-3798-3
Verlag: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Start low, go slow...but go!
'Altwerden ist nichts für Feiglinge'-das wusste schon die Hollywood-Berühmtheit Mae West. Jenseits der 70 lassen körperliche und geistige Kräfte nach. Alterstypische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Demenz führen häufig zu Polymedikation- alles eine enorme Herausforderung für die Senioren selbst, aber auch für Arzt und Apotheker.
Die Autorin ist Krankenhausapothekerin und hat sich intensiv mit der Pharmakotherapie älterer Menschen beschäftigt. Ihr Instrumentarium für eine optimale Patientenbetreuung:
- Grundlagen : Veränderungen im Alter und typische Erkrankungen
- Strategien : Leitlinien, Listen potentiell inadäquater Medikation und Methoden für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit
- Hilfsmittel: Medikationsplan, Stellen, Verblistern und Sondengabe
- Praktische Tipps: Impfungen, Reisen mit Arzneimitteln und Gerontoprophylaxe
Machen Sie Ihren älteren Patienten das Leben ein wenig leichter - und sie werden es Ihnen danken!
Dr. Beate Mussawy studierte Pharmazie an der Philipps-Universität in Marburg inklusive eines Auslandssemesters in Kuopio (Finnland) mit Abschluss im Jahr 2010. 2014 Abschluss der Promotion zum Dr. rer. nat. im Gebiet Klinische Pharmazie zum Thema 'Potentiell inadäquate Medikation für Ältere' an der Universität Hamburg. Fachapothekerin für Klinische Pharmazie (2015), Geriatrische Pharmazie (2013) und Medikationsmanagement im Krankenhaus (2020). Seit 2011 Tätigkeit in der Krankenhauspharmazie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf im Bereich Arzneimittelversorgung und Arzneimittelinformation. Apothekerin auf Station im Dienste der Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Zeitweise nebenberufliche Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke. Des Weiteren Dozentin u. a. für die Universität Hamburg und die Apothekerkammer Hamburg. 2017 Veröffentlichung des Buches 'Arzneimittel im Alter - Strategien für eine optimale Pharmakotherapie' bei der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft Stuttgart.
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1;Vorwort;6
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;Abkürzungsverzeichnis;11
4;Teil A - Wie altern wir?;14
5;1 Altern;16
5.1;1.1 Altersbilder – Wer ist wie alt?;16
5.1.1;1.1.1 Biologisches Alter: „Go-go“, „Slow-go“, „No-go“;16
5.1.2;1.1.2 Kalendarisches Alter;17
5.1.3;1.1.3 Geriatrische Patienten;17
5.2;1.2 Theorien über das Altern;18
5.3;1.3 Demografie in Deutschland und weltweit;18
6;2 Die vier „I’s“ des Alters;22
6.1;2.1 Intellektueller Abbau;22
6.2;2.2 Instabilität;26
6.2.1;2.2.1 Sturzprävention;27
6.3;2.3 Immobilität;29
6.3.1;2.3.1 Prävention von Immobilität und Frailty;29
6.4;2.4 Inkontinenz;29
6.4.1;2.4.1 Harninkontinenz;29
6.4.2;2.4.2 Stuhlinkontinenz;31
7;3 Veränderungen im Alter;35
7.1;3.1 Pharmakokinetik;35
7.1.1;3.1.1 Renale Elimination;35
7.1.2;3.1.2 Hepatische Metabolisierung;40
7.2;3.2 Pharmakodynamik;41
8;4 Typische Erkrankungen im Alter;43
8.1;4.1 Kardiovaskuläres System;43
8.1.1;4.1.1 Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie);43
8.1.2;4.1.2 Herzinsuffizienz;44
8.1.3;4.1.3 Koronare Herzkrankheit (KHK);46
8.1.4;4.1.4 Vorhofflimmern;46
8.2;4.2 Zentrales Nervensystem;48
8.2.1;4.2.1 Demenz;48
8.2.2;4.2.2 Depression;51
8.2.3;4.2.3 Delir;52
8.2.4;4.2.4 Schlaganfall;53
8.2.5;4.2.5 Morbus Parkinson;54
8.2.6;4.2.6 Schlafstörungen;57
8.3;4.3 Bewegungsapparat;58
8.3.1;4.3.1 Arthrose;58
8.4;4.4 Osteoporose;61
8.5;4.5 Stoffwechsel;62
8.5.1;4.5.1 Diabetes mellitus;62
8.6;4.6 COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung);64
8.7;4.7 Krebs;66
9;5 Multimorbidität;72
9.1;5.1 Polymedikation;72
9.1.1;5.1.1 Wie kann man den Überblick behalten?;73
9.2;5.2 Polymedikation bewerten und die Therapie optimieren;73
10;Teil B - Wie gestaltet sich die Arzneimitteltherapie im Alter?;78
11;6 Nutzenabschätzung;80
11.1;6.1 Leitlinien;80
11.1.1;6.1.1 Leitliniengerechte Therapie im Alter?;80
11.1.2;6.1.2 Hausärztliche Leitlinie „Multimedikation“;81
11.2;6.2 Potenziell inadäquate Medikation (PIM);82
11.2.1;6.2.1 Beers-Kriterien;84
11.2.2;6.2.2 START-STOPP-Kriterien;85
11.2.3;6.2.3 FORTA-Liste;86
11.2.4;6.2.4 Priscus-Liste;89
11.2.5;6.2.5 EU(7)-PIM-Liste;91
12;7 Arbeiten mit der FORTA- und der Priscus-Liste;95
12.1;7.1 Anwendungsbeispiel FORTA-Liste;96
12.2;7.2 Praxisbezogene Fallbeispiele unter Berücksichtigung von PIM;99
12.2.1;7.2.1 Praxisbeispiel Sturzrisiko;99
12.2.2;7.2.2 Praxisbeispiel Polymedikation bei Demenz;103
12.2.3;7.2.3 Praxisbeispiel Verdacht auf akutes Nierenversagen;104
12.3;7.3 AMTS – Beispiel einer Medikationsanalyse;105
12.3.1;7.3.1 Mögliches Vorgehen;105
13;8 Selbstmedikation im Alter;112
13.1;8.1 Ungeeignete Arzneistoffe;113
13.1.1;8.1.1 Praxisbeispiel Ibuprofen;114
13.1.2;8.1.2 Praxisbeispiel Verordnungskaskade;114
13.2;8.2 UAW und WW durch Phytopharmaka;115
13.2.1;8.2.1 Ginkgo biloba;115
13.2.2;8.2.2 Johanniskraut;116
13.2.3;8.2.3 Ginseng;119
13.2.4;8.2.4 Kava;119
13.3;8.3 Hinterfragen von Selbstmedikationswünschen;119
13.3.1;8.3.1 Husten;120
13.3.2;8.3.2 Muskelschmerzen;121
14;9 Fazit: „Start low, go slow… but go“;123
15;Teil C - Was macht das Leben im Alter leichter?;124
16;10 Nutzen eines Medikationsplans;126
16.1;10.1 Der bundeseinheitliche Medikationsplan;126
16.2;10.2 Compliance und Adhärenz;128
16.2.1;10.2.1 Non-Adhärenz erkennen und eingrenzen;129
16.2.2;10.2.2 Therapietreue verbessern;129
17;11 Geeignete Arzneiformen finden;131
17.1;11.1 Perorale Arzneiformen;131
17.2;11.2 Transdermale Arzneiformen;133
17.3;11.3 Inhalationssysteme;135
17.4;11.4 Insulinschemata und Pen-Anwendung;138
18;12 Stellen/Verblistern und Vorbereiten von Arzneimitteln;140
18.1;12.1 Mögliche Systeme beim Stellen/Verblistern;140
18.1.1;12.1.1 Voraussetzungen;141
18.1.2;12.1.2 Auswahl der Arzneimittel;142
18.1.3;12.1.3 Mögliche Problematiken;142
18.2;12.2 Gabe von Arzneimitteln über eine Sonde;144
18.2.1;12.2.1 Verabreichungsgrundlagen von Arzneiformen;147
19;13 Hilfsmittel zur Arzneimitteleinnahme;151
19.1;13.1 Physisch: mechanische Hilfsmittel;151
19.2;13.2 Kognitiv: Erinnerungshilfen;153
20;14 Impfungen;154
20.1;14.1 Pneumokokkenimpfung;154
20.1.1;14.1.1 Impfstoffe;155
20.2;14.2 Grippeschutzimpfung;156
21;15 Reisen auch bei Dauermedikation;158
21.1;15.1 Aufbewahrungs- und Transporthilfen;159
21.2;15.2 Tipps bei Zeitverschiebung;159
21.3;15.3 Nötige Dokumente;161
21.3.1;15.3.1 Bestätigung: für den persönlichen Gebrauch;161
21.3.2;15.3.2 Besonderheiten bei Betäubungsmitteln;161
22;16 Ist Geroprophylaxe möglich?;163
22.1;16.1 Unabhängig und gesund bis ins hohe Alter?;163
22.1.1;16.1.1 Sinnvolle nichtmedikamentöse Maßnahmen;164
22.1.2;16.1.2 Gibt es auch medikamentöse Möglichkeiten?;165
22.2;16.2 Blick in die Zukunft;166
23;Sachregister;168
24;Die Autorin;174




