E-Book, Deutsch, Band 3, 100 Seiten
Reihe: Dark Desire
Muschiol Dark Desire - Sinnlicher Schmerz. Erotischer Roman
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-95573-377-3
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 3, 100 Seiten
Reihe: Dark Desire
ISBN: 978-3-95573-377-3
Verlag: Romance Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Jason, dominant und millionenschwer, will Chloe ganz zu seinem Eigentum machen. Und die Aussicht, dass Chloe als Model bald halb nackt im ganzen Land zu sehen ist, gefällt ihm gar nicht. Also lässt er das Shooting platzen und entführt sie kurzerhand auf seine Privatinsel auf den Bahamas! Chloe ist zunächst außer sich, doch die Insel ist ein absoluter Traum. Ganz allein mit Jason lebt sie alle ihre ungeahnten devoten Sehnsüchte aus, der harte Sex ist genau das, was sie braucht. Jason glaubt, sie in den drei Wochen der Unterwerfung auf ihre gemeinsame Zukunft vorbereitet zu haben. Doch zurück in New York wartet eine böse Überraschung auf die beiden...
Bärbel Muschiol wurde 1986 in Weilheim, Oberbayern, geboren. Glücklich verheiratet lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern heute noch immer im tiefsten Bayern. Im Genre Erotik und in der Belletristik hat sich die Autorin mittlerweile einen festen Platz in den Bestsellerlisten geschaffen.
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2. Kapitel
Chloe
Die Art und Weise, wie Jason neben mir im Fond der Limousine sitzt und mich mit seinem undurchdringlichen Blick mustert, macht mich ziemlich nervös. Was ist das für eine Überraschung und wo bringt er mich jetzt hin?
Und ich, tja, mir bleiben noch genau vier Stunden bis zum nächsten Shooting.
Ungeduldig kaue ich auf meiner Unterlippe herum und sehe aus der Seitenscheibe.
Tief in meinem Bauch hat sich ein mulmiges Gefühl eingenistet und ich frage mich, was dieser geheimnisvolle Mann wohl vorhat.
Bis jetzt konnte ich mich noch immer auf mein Bauchgefühl verlassen, und genau diese Tatsache ist auch der Grund, warum ich langsam, aber sicher so nervös werde. Denn mein Bauch ist anscheinend der Meinung, dass da irgendetwas ziemlich Ungutes auf mich zukommt.
Und spätestens, als ich den John F. Kennedy International Airport vor meiner Fensterscheibe sehe, weiß ich, dass mein Bauch recht hat.
„Was hast du vor, Jason?“
Schweigend sieht er mich an, sein Gesicht gleicht einer undurchdringlichen Maske, und ich kann nicht die geringste Gefühlsregung in seinen Augen erkennen.
Die Sekunden ziehen sich in die Länge und verstreichen, und gerade als ich denke, dass ich keine Antwort mehr von ihm bekommen werde, sieht er mir tief in die Augen und antwortet mir.
„Wir machen einen kleinen Ausflug!“
„Mit dem Flugzeug?“
„Ja und nein, wir fliegen mit meinem Jet.“
Das war ja klar, der Herr hat natürlich seinen eigenen Privatjet ...
„Warum? Wohin?“
„Lass dich überraschen.“
Also so langsam, aber sicher habe ich keine Lust mehr auf Überraschungen.
Die Überraschungen, die ich bisher in meinem Leben bekommen habe, waren ein Kinobesuch, Blumen oder Pralinen. Also nichts, wofür man einen eigenen Jet gebraucht hätte ...
„Um ehrlich zu sein, habe ich jetzt glaube ich keine Lust mehr darauf, mich überraschen zu lassen. Also sag mir jetzt bitte, was hier los ist!“
„Zieh die Krallen ein, kleines Kätzchen, es dauert nicht mehr lange.“
„Nenn mich nicht so!“
Meine aufsteigende Wut scheint ihn zu amüsieren.
Nervös kaue ich auf meinem Daumennagel herum, während sich in meinem Kopf die Gedanken überschlagen.
Was hat er vor? Ich meine, er weiß, dass ich heute noch arbeiten muss.
Unruhig auf dem Leder des Sitzes herumrutschend sehe ich ihn kurz an, ehe ich meinen Blick wieder von ihm abwende.
Also entweder hat er richtig leckere französische Törtchen einfliegen lassen, oder ich weiß nicht, wie er diese Überraschung noch ins Positive lenken will.
Jason
Die Situation, in der wir uns gerade befinden, ist der beste Beweis dafür, dass sich Chloe maßgeblich von allen anderen Frauen, mit denen ich bisher zu tun gehabt habe, unterscheidet.
Die meisten meiner Bekanntschaften, wenn ich sie jetzt einfach mal so nenne, wären bei der Aussicht, in meinem Privatjet mit mir in den Urlaub zu fliegen, vor Freude ausgeflippt, Chloe hingegen fährt ihre Krallen aus.
Geduldig beobachte ich sie dabei, wie sich die Gedanken in ihrem Kopf überschlagen. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis sie feststellt, dass sie heute definitiv nicht zu ihrem Shooting gehen wird.
Und bei Gott, es ist mir völlig egal, ob Chloe freiwillig in dieses Flugzeug steigt oder ob ich sie dazu zwingen muss. Das Einzige, was in diesem Moment für mich zählt, ist, meine Frau auf diese verdammte Insel zu schaffen.
Als Stanley, mein Fahrer, direkt vor dem Eingang für die Privatflieger anhält, sitzt Chloe mir noch immer schweigend gegenüber. In ihren Augen tobt ein heftiger Sturm, doch ich schenke dieser Tatsache nicht die Beachtung, die sie sich wahrscheinlich erhofft hat.
Alles, was in diesem Augenblick für mich zählt, ist, dass mein Engel dieses Flugzeug betritt.
Meine innere Bestie schreit danach, sie einfach zu packen. Doch ich widerstehe dem Drang, sie mir über die Schulter zu werfen. Bevor ich zu solch drastischen Maßnahmen greife, gebe ich ihr zunächst die Chance, mir freiwillig zu folgen.
Tief durchatmend steige ich aus, umrunde den Wagen und öffne ihr die Türe.
Stur meidet sie meinen Blick und macht keine Anstalten, aus meiner Limousine auszusteigen.
„Komm schon, Chloe.“
Auffordernd strecke ich ihr meine Hand entgegen, um ihr beim Aussteigen behilflich zu sein.
Genau jetzt, in dieser Sekunde, fällt es mir schwer zu glauben, dass diese widerspenstige Frau in meinem Auto dieselbe ist wie die, die sich heute Morgen auf meinem Schoß sitzend von meinen Fingern hat ficken lassen.
„Ich denke nicht daran!“
Jetzt ist also der Augenblick gekommen, in dem sie feststellen wird, dass ich sie nicht bitten werde!
„Hör mir zu, Baby. In weniger als zehn Minuten wirst du in diesem Flugzeug sitzen. Und es ist mir völlig gleichgültig, ob du freiwillig mit mir mitkommst oder ob ich dich zu deinem Glück überreden muss!“
Trotzig hebt sie ihren Kopf und erwidert meinen Blick.
„Das nennt man nicht überreden, sondern entführen!“
„Baby, es ist mir völlig egal, wie du es nennen willst, das Einzige, was für mich zählt, ist, dass du deinen Arsch in diese Maschine schwingst!“
„Und was ist, wenn ich mich weigere?“
So langsam beginnt mir diese Unterhaltung ernsthaft zu gefallen. Ich meine, welcher Mann träumt nicht davon, die heißeste Frau dieses Planeten in sein eigenes Flugzeug zu verschleppen, um sie auf seine eigene Insel zu bringen, damit er sie dann ununterbrochen ungestört ficken kann?
„Dann ist das dein gutes Recht. Doch es wird nichts an der Tatsache ändern, dass du in wenigen Minuten in diesem Flugzeug sitzt!“
Nachdenklich verzieht sie ihre vollen Lippen zu einem sexy Schmollmund.
„Also ganz ehrlich, Jason, so langsam komme ich zu dem Entschluss, dass du ein Arschloch bist!“
Meine Süße weiß gar nicht, wie gerne ich ihr für diese Äußerung später den Arsch versohlen werde.
„Arschloch hin oder her, ich bin der Mann, der dich die nächsten Wochen zu jeder Tages- und Nachtzeit ficken wird!“
Erschrocken reißt sie ihre Augen auf.
„Wochen?“
So langsam scheint sie zu verstehen, dass ich sie nicht nur für eine Woche entführe.
Nickend beantworte ich ihre Frage.
„Steig jetzt aus, Chloe!“
„Nein!“
Blitzschnell beuge ich mich nach vorne, schnappe mir ihre Hände und fessle sie mit meinen Fingern. Knurrend ziehe ich sie aus dem Wagen, werfe sie mir über die Schulter und marschiere mit ihr zu dem auf uns wartenden Jet.
Schimpfend und tretend versucht sie sich zu befreien, doch das interessiert mich nicht wirklich.
Es gibt Augenblicke im Leben eines Mannes, in denen er einfach handeln muss, ohne sich über die Konsequenzen den Kopf zu zerbrechen.
Anscheinend ist Chloe nicht bewusst, dass das hier noch die angenehmste Variante ist, um sie von all diesen Wichsern, die sich an meiner Frau vergreifen wollen, fernzuhalten.
Früher oder später muss sie einfach lernen, dass sie mir gehört. Und ich habe mich nun mal dafür entschieden, dass mir das früher definitiv besser gefällt!
Mit Leichtigkeit trage ich sie Stufe für Stufe die Gangway in den Jet rauf.
Die Stewardess, die mich freundlich begrüßt und im Flieger willkommen heißt, gibt sich größte Mühe, die zappelnde Frau auf meiner Schulter nicht zu beachten.
Chloes wütendes Geschrei verwandelt sich jetzt, wo sie langsam realisiert, dass sie mir nicht entkommen kann, in ein wütendes Schluchzen. Zufrieden stelle ich fest, dass die Türe des Flugzeugs bereits geschlossen wurde.
Langsam setze ich meine süße Gefangene in einen der bequemen Ledersessel, suche ihren Blick und schnalle sie an, ehe ich mich ihr gegenüber hinsetze.
Das wütende Funkeln in ihren Augen verrät mir, dass sie sich noch lange nicht mit ihrer Situation angefreundet hat.
Nachdem ich bei der Stewardess, die sich uns als Hope vorgestellt hat, einen doppelten Whisky für mich und einen Orangensaft für Chloe bestellt habe, lehne ich mich entspannt zurück.
...



