Murphy | Intoxicated - Für immer und ewig? | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4, 44 Seiten

Reihe: Billionaire Bachelor's Club

Murphy Intoxicated - Für immer und ewig?


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-95576-620-7
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, Band 4, 44 Seiten

Reihe: Billionaire Bachelor's Club

ISBN: 978-3-95576-620-7
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Heute ist es endlich so weit: Ich führe Marina, die heißeste und schönste Frau der Welt vor den Traualtar. Wer hätte das damals nach unserem sexy One-Night-Stand gedacht? Eigentlich sollte ich der glücklichste Mann der Welt sein. Doch seit wir die Nachricht bekommen haben, dass Marinas Trauzeugin Ivy im Krankenhaus ist, scheint sich alles gegen uns verschworen zu haben! Unsere Hochzeit versinkt im Chaos...'Monica Murphy beschreibt die sexuelle Spannung so gut, dass einem die Luft wegbleibt.' New York Times-Bestsellerautorin Laura Kaye



Monica Murphy ist New York Times-, USA Today- und internationale Bestsellerautorin. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt die gebürtige Kalifornierin in der Nähe des Yosemite-Nationalparks. Monica ist ein Workaholic und liebt ihren Job als Autorin. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest sie und verreist mit ihrer Familie.

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1. KAPITEL


ARCHER

„Ich bekomme ein Baby“, verkündet Ivy und bleibt direkt vor mir stehen. Na ja, ihr Bauch bleibt direkt vor mir stehen, der Rest von ihr folgt aber gleich dahinter.

Ja, es stimmt, meine Frau bekommt wirklich ein Baby. Und das bald.

Ich bin dabei, mich fertig zu machen – schaue in den Spiegel, während ich nervös an meiner Krawatte herumfummele, um sicherzustellen, dass sie wirklich perfekt sitzt –, als Ivy zu mir tritt. Ich grinse sie fröhlich an, denn ich fühle mich hervorragend, einfach spitze. Das Leben könnte nicht besser sein, ehrlich. Wir feiern heute, und zwar aus gutem Grund.

„Ich weiß, meine kleine sexy Mama.“ Ich drehe mich vom Spiegel weg und zwinkere ihr zu. „Glaub mir, ich habe nicht vergessen, dass ich derjenige war, der dich geschwängert hat.“

Sie starrt mich an, zeigt aber keinerlei Reaktion auf mein Zwinkern oder meine Worte. Normalerweise verpasst sie mir in solchen Situationen einen Klaps auf den Arsch und küsst mich dann. Zumindest kommt immer irgendeine sarkastische Bemerkung von ihr. Aber es passiert nichts. Und das ist irgendwie beunruhigend. „Archer. Ich meine es ernst. Ich bekomme das Baby.“

„Ich weiß, Schatz. Und ich kann es kaum noch erwarten.“ Ich mustere sie und bemerke, dass sie ein wenig blass aussieht und ihre Pupillen geweitet sind. Hm. „Geht es dir gut?“

Sie verdreht nur die Augen und legt eine Hand auf ihren Bauch, bevor sie ihn gedankenverloren streichelt. Im nächsten Moment jedoch wirkt sie nicht mehr gedankenverloren, sondern eher so, als müsste sie sich den Bauch vor Schmerzen halten. „Bei mir haben …“ Sie schnappt nach Luft und hält einige Sekunden lang den Atem an. „… die Wehen eingesetzt, verdammt.“

„Ach, du Scheiße!“ Ich drehe mich abrupt zu ihr um und lege ihr beide Hände auf den Bauch. Genau in diesem Augenblick tritt das Baby, und als ich den Stoß unter meiner Handfläche spüre, muss ich lachen. „Sieht so aus, als wollte es raus.“

Wir wissen nicht, ob wir einen Jungen oder ein Mädchen bekommen. Ivy wollte, dass es eine Überraschung wird, und ich habe mich gefügt, obwohl es mich fast wahnsinnig macht, es nicht zu wissen. Ich sterbe vor Neugier, diesen kleinen Knirps zu Gesicht zu bekommen und herauszufinden, ob es ein Sohn oder eine Tochter ist.

Ich tippe auf ein Mädchen, das genauso aussieht wie meine Frau.

Ivy wirft mir einen mörderischen Blick zu. „Das ist der absolut schlechteste Zeitpunkt, um Wehen zu bekommen. Das ist dir hoffentlich klar, oder?“

Ich zucke mit den Schultern und streichle ihren Bauch. Ich kann einfach nicht widerstehen. Meine Frau ist so verdammt sexy in ihrem schwangeren Zustand. Trotz ihres dicken Bauches – und obwohl sie manchmal so schlecht gelaunt ist wie jetzt. Zu wissen, dass ihr Körper hart arbeitet, um dieses Kind in ihr wachsen zu lassen, mein Kind … ich kann einfach nicht anders. Es törnt mich an.

Sie hat mir schon mehr als einmal gesagt, ich sei ein kranker Bastard, aber das ist mir egal. Es ist mein gutes Recht, die schwangere Ivy sexy zu finden. Sie ist schließlich meine Ehefrau.

„Dein Bruder wird schon Verständnis dafür haben.“ Und das stimmt auch. Denn Gage wird bald Onkel werden, und ich weiß, dass er das ziemlich aufregend findet, obwohl er das natürlich niemals zugeben würde.

„Aber heute ist sein Hochzeitstag“, widerspricht Ivy. „Du bist Gages Trauzeuge, und ich bin Marinas Trauzeugin. Das geht nicht, Archer. Sie wird uns umbringen.“

„Brautzilla sollte lieber mal ’ne Beruhigungstablette nehmen.“ Widerstrebend lasse ich Ivy los und gehe zum Schrank, wo die Tasche für das Krankenhaus schon seit mindestens zwei Wochen fertig gepackt steht. Meine Frau ist effizient, das muss man ihr lassen. „Wir müssen jetzt fahren, Babe. Warte nur schnell, damit ich mir diesen blöden Anzug ausziehen kann, und dann machen wir uns auf den Weg zum Krankenhaus.“ Ich nehme die Tasche heraus und stelle sie auf das Bett. Nervosität macht sich in mir breit, doch ich versuche sie zu ignorieren. Ich bin jetzt derjenige, der die Nerven behalten muss. Dieses Versprechen habe ich meiner Frau schon vor Wochen geben müssen. Ich will nicht, dass sie in Panik gerät oder ausrastet, während sie in den Wehen liegt, also muss einer von uns ja einen klaren Kopf behalten.

Ivy mustert mich skeptisch. Sie hat noch immer ihren weißen Morgenmantel an, der sich über ihrem Bauch kaum schließen lässt. Das Kleid für die Hochzeit passt ihr eigentlich auch schon gar nicht mehr, also kann sie doch ganz froh sein, dass sie sich diesen Auftritt jetzt erspart. „Marina wird fuchsteufelswild sein.“

„Sie wird es überleben. Schon in wenigen Stunden ist sie Teil unserer Familie. Wir können sie enttäuschen, sie ärgern, was auch immer, und sie kann nichts dagegen unternehmen, denn wir sind eine Familie. Also, mach dir keinen Kopf.“ Ich ziehe die Krawatte, die ich erst vor wenigen Minuten geduldig umgebunden habe, von meinem Hals und lasse sie auf den Boden fallen, ehe ich mit einer Hand mein Hemd aufknöpfe und mit der anderen nach meinem Handy greife, um Gage anzurufen. Gleichzeitig behalte ich meine Frau im Auge, die im Zimmer auf und ab geht und alle paar Sekunden die Hand auf den Bauch legt, als hätte sie Schmerzen. Was vermutlich auch der Fall ist.

Angst macht sich in mir breit, höllische Angst. Was ist, wenn etwas schiefgeht? Was ist, wenn Komplikationen auftreten und dem Baby etwas zustößt? Oder noch schlimmer, wenn Ivy …

Stopp! Darüber will ich lieber gar nicht erst nachdenken.

„Du bist der Letzte, von dem ich in diesem Augenblick einen Anruf erhalten will“, sagt Gage am anderen Ende der Telefonleitung und klingt amüsiert. Zwar auch ein wenig irritiert – aber zum Glück eher amüsiert; die Neuigkeiten, die ich ihm jetzt überbringen muss, könnten nicht so gut ankommen, wenn er schlechte Laune hätte. „Du solltest deinen Arsch lieber schnellstens hierher bewegen. Diese Hochzeit muss pünktlich beginnen, sonst flippt Marina aus.“

Ich runzle die Stirn und lasse die Hand von meinem inzwischen aufgeknöpften Hemd fallen. „Mein Arsch ist und wird auch in nächster Zukunft nicht dort sein, wo du bist.“

„Warum, zum Teufel, nicht? Sieh zu, dass du zum Weingut kommst, Alter, aber schleunigst.“ Gage und Marina heiraten auf dem Weingut unseres Freundes Matt, der am Überlegen ist, ob er es nicht für private Veranstaltungen dieser Art öffnen soll. Seine Freundin Bryn hatte diese Idee. Wir sind die Ersten, die die Räumlichkeiten nutzen. „Die Zeremonie beginnt in gut einer Stunde. Scheiße, Mann, jetzt geht die Sache echt über die Bühne.“

Zumindest klingt er nicht so, als würde er zum Schafott geführt.

„Na ja, die Sache ist die …“ Ich verstumme und höre, wie jemand anderes was zu ihm sagt. „Es scheint, als würde uns was dazwischenkommen.“

Es herrscht einen Moment lang angespannte Stille, ehe Gage explodiert. „Was zum Teufel soll das heißen, es kommt euch was dazwischen? Was könnte wichtiger sein als die Hochzeit deines besten Freundes und Schwagers, du Arschloch?“

„Die Tatsache, dass deine Nichte oder dein Neffe das Licht der Welt erblickt?“

Wieder herrscht erst einmal Stille, was wirklich an meinen Nerven zerrt. „Ich begreife nicht“, sagt Gage schließlich.

Ich fange an zu lachen, was mir einen bösen Blick meiner Frau einträgt, die langsam beginnt, sich ihre Alltagskleidung anzuziehen, ein überdimensioniertes Sweatshirt und schwarze Leggins. Sofort werde ich wieder ernst. Sie bewegt sich wie eine alte Frau, und das ist nun wirklich nicht ihre Art. „Bei deiner kleinen Schwester haben die Wehen eingesetzt. Wir fahren jetzt gleich ins Krankenhaus.“

„Warte mal ’ne Minute. Jetzt? Wie lange hat sie schon Wehen? Ihr seid noch nicht im Krankenhaus?“, fragt Gage und lässt auf einmal den besorgten großen Bruder raushängen.

„Nein, sie hat mir gerade eben erst gesagt, dass die Wehen begonnen haben. Wir machen uns gleich auf den Weg. Aber dir ist klar, was das bedeutet, oder?“ Ich mache eine kurze Pause und fühle mich schuldig, obwohl ich weiß, dass es nicht zu ändern ist. „Wir werden die Trauung versäumen.“

Glücklicherweise zögert Gage keinen Augenblick mit seiner Antwort. „Das ist schon okay. Das verstehen wir natürlich“, versichert er mir und klingt jetzt auch aufgeregt.

Wie ich es mir erhofft hatte, hat Gage Verständnis dafür, dass wir es nicht zur Hochzeit schaffen. Wie sollte er uns das auch vorhalten! Ein Baby kommt auf die Welt, verdammt. Mein Baby. Das Baby seiner Schwester. Seine zukünftige Nichte oder sein zukünftiger Neffe. Das ist echt eine richtig große Sache, genau wie seine Hochzeit mit Marina. Und alles passiert an einem Tag.

„Aber ruft auf jeden Fall an, und haltet uns auf dem Laufenden.“

„Machen wir, wir simsen euch“, antworte ich. „Schließlich wollen wir ja nicht die Trauung stören, nicht wahr?“

„Stimmt“, meint Gage. „Viel Glück, Mann. Sag meiner Schwester, dass ich sie liebe.“

„Mache ich. Versprochen.“ Ich beende das Gespräch und lasse es mir noch einmal durch den Kopf gehen, was gerade passiert.

Unser Leben ist dabei, sich komplett zu verändern. Bald wird sich nicht mehr alles nur noch um Ivy und mich drehen. Wir werden jemanden haben, um den wir uns kümmern müssen – jemanden, der einzig und allein auf uns angewiesen ist.

Beängstigend.

„Oh, Archer“, sagt Ivy und reißt mich damit aus...



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