Buch, Deutsch, Band 1, 506 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 216 mm, Gewicht: 450 g
Reihe: Tanz der Illusion
Der Preis der Erkenntnis
Buch, Deutsch, Band 1, 506 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 216 mm, Gewicht: 450 g
Reihe: Tanz der Illusion
ISBN: 978-3-69028-723-4
Verlag: NOVA MD
Epische Fantasy über Mut, Erkenntnis und die Frage: Was, wenn alles, woran du glaubst, eine Lüge ist?
Verdunklung erzeugt Angst.
Angst führt zu Hass.
Hass verbrennt dein Herz.
Die Welt wurde von der Dämonengöttin Avangelina verflucht. Das Netz der Verbundenheit ist zerrissen. Seither leben Menschen und Dewas in einer Illusion. Der Fluch ist schnell und verführerisch und so ist es ein Leichtes für Avangelina, die Völker immer tiefer in die Irre zu führen.
Die 21-jährige Diana erschießt einen plündernden Dewa. Im Todeskampf vergiftet er sie. Um ein Heilmittel zu finden, reist sie in das verbotene und gefährliche Land der Dewas. Dort trifft sie auf den gewitzten Maawiya, dem Bruder des Dewas, den sie getötet hat.
Ihr wird bewusst, dass der Hass in ihrem Herzen ihr Leben zu zerstören droht. Verzweifelt nimmt sie den Kampf gegen ihre dunklen Emotionen auf, doch der Fluch ist ein mächtiger Gegner. Avangelina ist nicht gewillt, auch nur ein Wesen aus der Illusion zu entlassen, schon gar nicht Diana.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einst war Abriana die glücklichste aller Welten. Dewas und Menschen lebten lange und strahlten vor Gesundheit und Glück. Alle hatten Zugriff auf Magie, mit deren Hilfe sie unfassbare Wunder schufen. Gemeinsam führten die Völker ein erfülltes und friedliches Leben. Sie lebten in gegenseitiger Verbundenheit mit sich und der Welt. Wörter wie Krieg, Not oder Angst waren ihnen unbekannt. Und sie wussten, dass der Tod nur ein Übergang auf eine andere Ebene war. Tief verborgen in den Wäldern lebten die Alten Götter. Sie waren bei den Völkern in Vergessenheit geraten - niemand betete sie mehr an. Zwölf von ihnen war dieses Leben aber nicht genug. Sie stiften Unruhe, wann immer sie Gelegenheit dazu fanden. Zur Strafe wurden sie in Dämonengötter verwandelt. Doch anstatt Reue zu zeigen, ersannen sie eine grausame Rache. Sie brachten ein Gift in Umlauf, dass die Herzen aller Wesen verdunkelte. Es machte Dewas und Menschen blind für die Liebe und sie verfielen den Dunklen Emotionen. Das Gift war übertragbar und verbreitete sich wie eine Seuche. Die Dämonengötter wurden gejagt und kamen dabei ums Leben. Das Wissen um ein Gegengift nahmen sie mit ins Grab. Nur Zweien gelang es, unbemerkt zu entkommen.
Abriana geriet aus dem Gleichgewicht. Es kam zu Unruhen, die ihren Höhepunkt in der Blutnacht fanden, in der die Menschen zahllose Dewas meuchelten. Um einen Krieg zu verhindern, wurde eine Trennung der Völker beschlossen. Nur eine Gemeinschaft blieb bestehen: ein Geheimbund aus Menschen und Dewas. Sie schufen mächtige Zauber und Vorkehrungen, dann hüllten sie sich ins Vergessen. Entschlossen dem Niedergang, der Zeit, ja selbst dem Tod zu trotzen.
Das war vor über fünfhundert Jahren.
Heute ist Abriana durch ein Gebirge in zwei Hälften geteilt. Im Osten siedeln die Menschen. Das Gift in ihnen hat die Magie verdrängt. Sie altern schnell, haben die Vergangenheit vergessen und leben in ständiger Angst vor den Dewas. Der Westen gehört den Dewas. Sie kümmern sich nur um ihre Angelegenheiten und sind in den Jahren unfruchtbar geworden. Dafür wissen sie, sich vor dem Gift zu schützen. Doch der Status quo ist fragil. Es genügt ein Moment der Unachtsamkeit, und sie verwandeln sich in blutrünstige Monster.




