Buch, Englisch, Band 1, 303 Seiten, broschiert, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 462 g
Buch, Englisch, Band 1, 303 Seiten, broschiert, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 462 g
Reihe: Staatlichkeit und Governance in Transformation
ISBN: 978-3-8329-6002-5
Verlag: Nomos
Der Band nimmt erstmals eine systematische Analyse dieses wichtigen Amtes im Rahmen der GASP-Governance vor. Hierfür wird unter verschiedenen Blickwinkeln untersucht, wie Javier Solana, der erste HV, diese Position ausgefüllt, ausgebaut und geprägt hat.
Die Beiträge analysieren die Strukturen und Dienste, die Solana aufbaute, und seine zum Teil spannungsgeladenen Beziehungen zu anderen zentralen Akteuren der GASP. Weiterhin wird dargelegt, welche internationale Rolle Solana für die EU anstrebte und wo seine inhaltlichen und regionalen Prioritäten lagen. Solanas Wirken ist Maßstab für seine Nachfolgerin in diesem Amt, das durch den Vertrag von Lissabon substanziell aufgewertet wurde.
Informationen zur Reihe:
Staatlichkeit und Governance in Transformation
Herausgegeben von Prof. Dr. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet, Prof. Dr. Hans-Joachim Lauth, Prof. Dr. Michèle Knodt und PD Dr. Marianne Kneuer
Es ist zunehmend deutlich geworden, dass auf globaler, regionaler, nationalstaatlicher und substaatlicher Ebene Transformationsprozesse stattfinden, die Akteurskonstellationen, Strukturen und Entscheidungsprozesse gleichermaßen umfassen. Staatliche Politik unterliegt ebenso wie Weltpolitik seit Jahren vielfältigen und temporeichen Umbrüchen, die in der Veränderung von Staatlichkeit, einer Aufwertung regionaler und transnationaler Integration sowie neuen Herausforderungen globaler Dimension zum Ausdruck kommen. Diese Umbrüche betreffen die OECD-Welt allerdings in anderer Form als Regionen, in denen fragile Staatlichkeit bzw. Staatsverfall beobachtet werden. Mit welchen Herausforderungen sieht sich Governance auf den verschiedenen Ebenen konfrontiert? Wie kann Politik unter diesen Gegebenheiten handlungs- und leistungsfähig bleiben? Welche Anforderungen ergeben sich für das staatliche, regionale und globale Regieren und Steuern? Welche Rolle können dabei Integration und Kooperationsmechanismen spielen? Welche Steuerungsformen lassen sich auf den verschiedenen Ebenen erkennen? Die Reihe beschäftigt sich mit Fragen der Transformation von Staatlichkeit und den korrespondierenden Governance-Strukturen im Schnittmengenbereich der Internationalen Beziehungen, der Integrationsforschung und dem Vergleich politischer Systeme. In der Analyse von Strukturen, Akteuren, Prozessen und Steuerungsformen sollen unterschiedliche Forschungsansätze fruchtbar gemacht werden, die diese Phänomene aus verschiedenen Blickrichtungen und unter Rückgriff auf verschiedene theoretische Ansätze betrachten. Die so entstehende Plattform soll Elemente von Governance auf und zwischen den unterschiedlichen politischen Ebenen identifizieren, analysieren und debattieren.