Buch, Deutsch, Band 28, 298 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 465 g
Reihe: Digitale Gesellschaft
Batterien und Akkus als Medien des Digitalen Zeitalters
Buch, Deutsch, Band 28, 298 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 465 g
Reihe: Digitale Gesellschaft
ISBN: 978-3-8376-4880-5
Verlag: transcript
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Im Rahmen der Verkehrswende hat das Thema Batterien Konjunktur. Eine Reduzierung der ›Reichweitenangst‹ wird dabei als wesentliches Kriterium für eine bessere Akzeptanz von Elektrofahrzeugen diskutiert. Unberücksichtigt bleibt in diesen gesellschaftlichen Debatten jedoch die Angst vor leeren Batterien und Akkus in unseren digitalen Geräten. Von diesem Phänomen handelt dieses Buch.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Batterien und Akkus gehören zu den technischen Möglichkeitsbedingungen von Laptops, Smartphones oder digitalen medizinischen Hilfsmitteln. Die Beiträge in diesem Buch befassen sich mit ihrer Geschichte, den Konsequenzen unseres steigenden Batterieverbrauchs, mit vergangenen und gegenwärtigen Visionen der Batterieforschung sowie der Bedeutung von Batterien für soziale Praktiken der Selbstsorge.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Bislang waren Batterien und Akkus ein blinder Fleck der Medien- und Kulturwissenschaften, welche sich vor allem mit der Funktionalität und Nutzung der sie beherbergenden Geräte befasst haben. Das Buch reagiert auf diese Forschungslücke und verweist auf ihre Bedeutung für die Geschichte und Gegenwart des Digitalen Zeitalters. In ihnen kreuzen sich soziale Praktiken, Materialwege und Verwaltungsprozesse, treffen Infrastrukturen der Stromversorgung sowie der Konsum- bzw. Abfallwirtschaft aufeinander.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Das Buch versteht sich nicht zuletzt als ein medien- und kulturwissenschaftlicher Beitrag zu einer interdisziplinären Batterieforschung, die sich nicht nur mit technischen und ökonomischen Aspekten von Batterien befasst, sondern auch ihre historisch-epistemologischen, sozialen und politischen Implikationen reflektiert. In diesem Sinne würde ich das Buch gerne in einem Gespräch unter Batterieforscher*innen mit Ingenieur*innen und Naturwissenschaftler*innen diskutieren.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Batteries not included.