Mortimer / Baird / Ash | Julia Exklusiv Band 246 | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 0246, 384 Seiten

Reihe: Julia Exklusiv

Mortimer / Baird / Ash Julia Exklusiv Band 246


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7337-0352-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0246, 384 Seiten

Reihe: Julia Exklusiv

ISBN: 978-3-7337-0352-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



GESTÄNDNIS IM PALAZZO DER TRÄUME von BAIRD, JACQUELINE
Als Sophie den faszinierenden Millionär Max Quintano in Venedig zufällig wiedersieht, ist sie glücklich und traurig zugleich. Nach wie vor schlägt ihr Herz nur für ihn. Doch Max vertraut ihr nicht mehr. Glaubt ihr Traummann wirklich, dass sie ihn damals grundlos verlassen hat?
NUR EINE MITTERNACHTSROMANZE? von MORTIMER, CAROLE
Flirten im Büro? Für Kit ist das ausgeschlossen! Selbst wenn ihr Chef Marcus unglaublich attraktiv ist! Als sie jedoch ein gemeinsames Geschäftswochenende verbringen, gerät ihr Vorsatz ins Wanken: Was, wenn sich in dieser Nacht die Verbindungstür zwischen ihren Zimmern öffnet?
DEINE NÄHE, DEINE WÄRME, DEINE KÜSSE von ASH, ROSALIE
Lichterloh brannte Anas Herz einst für den attraktiven Jed! Als er nun nach Jahren wieder vor ihr steht, ist Ana genauso fasziniert wie damals. Dabei soll er sie vor einer Entführung bewahren! Deshalb flieht sie mit ihrem Bodyguard in die Karibik - und kommt ihm gefährlich nah ...



Zu den produktivsten und bekanntesten Autoren von Romanzen zählt die Britin Carole Mortimer. Im Alter von 18 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Liebesroman, inzwischen gibt es über 150 Romane von der Autorin. Der Stil der Autorin ist unverkennbar, er zeichnet sich durch brillante Charaktere sowie romantisch verwobene Geschichten aus. Weltweit hat sie sich in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Nach der Schule begann Carole Mortimer eine Ausbildung zur Krankenschwester, musste die Ausbildung allerdings aufgrund eines Rückenleidens nach einem Jahr abbrechen. Danach arbeitete bei einer bekannten Papierfirma in der Computerabteilung. Zu diesem Zeitpunkt schrieb sie ihren ersten Liebesroman, das Manuskript wurde abgelehnt, da es zu kurz war und die Handlung nicht den Ansprüchen des Verlags genügte. Bevor sie einen zweiten Versuch wagte, schmollte sie nach eigenen Angaben erst einmal zwei Jahre. Das zweite Manuskript wurde dann allerdings angenommen, und es war der Beginn ihrer erfolgreichen Karriere als Autorin von modernen Liebesromanen. Sie selbst sagt, dass sie jeden Augenblick des Beginns ihrer Karriere genossen hat, sie war die jüngste Autorin des Verlags Mills & Boon. Carole Mortimer macht das Schreiben viel Freude, sie möchte gern mindestens weitere zwanzig Jahre für ihre Leserinnen schreiben. Geboren wurde Carole Mortimer 1960 in Ost-England, und zwar in einem winzigen Dorf. Sie sagt, das Dorf sei so klein, dass, sollte der Fahrer beim Durchfahren einmal zwinkern, er den Ort vollkommen übersehen könnte. Ihre Eltern leben immer noch in ihrem Geburtshaus, ihre Brüder wohnen in der Nähe der Eltern. Verheiratet ist sie mit Peter, ihr Mann brachte zwei Kinder mit in die Ehe, sie leben in einem wunderschönen Teil Englands. Die beiden haben vier Söhne, zusammen sind es sechs Kinder, zwischen dem ältesten und jüngsten bestehen 22 Jahre Altersunterschied. Außerdem haben sie einen Kleintierzoo sowie einen Hund, der zur Hälfte von einem Kojoten abstammt und den die Familie aus Kanada mitbrachte.

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1. KAPITEL

Nur in seidenen marineblauen Boxershorts verließ Maximilian Andrea Quintano – für seine Freunde schlicht Max – das Bad. Allein sich zu bücken und die Hose anzuziehen, hatte ihm einen heftigen Schwindelanfall beschert. Weil er dringend frische Luft brauchte, ging er auf den Balkon, der sich über die gesamte Länge der Suite erstreckte. Die Kopfschmerzen waren unerträglich, aber seine eigene Schuld. Vor zwei Tagen, an seinem einunddreißigsten Geburtstag, hatte Max getan, was man von ihm erwartete, und den Tag auf dem Familienanwesen in der Toskana mit seinem Vater, seiner Stiefmutter Lisa und den anderen Familienangehörigen verbracht.

Nach seiner gestrigen Rückkehr in Rom hatte er zunächst seinen jährlichen medizinischen Routinecheck hinter sich gebracht, um sich anschließend mit seinem besten Freund Franco und anderen ehemaligen Studienkollegen zum Mittagessen zu treffen. Die nachfolgende Party endete damit, dass Franco erst viel zu spät wieder einfiel, dass seine Frau ihn zu Hause auf Sizilien erwartete. Und da Max am folgenden Tag sowieso dorthin fliegen sollte, begleitete er Franco sofort auf die Insel, um dort noch ein wenig weiterzufeiern.

Gegen halb fünf am nächsten Morgen war Max in einem reichlich angegriffenen Zustand in ein Taxi zum „Quintano Hotel“ gestiegen, wo er als Vertretung seines Vaters am Nachmittag desselben Tages erwartet wurde.

Seit Max’ Großvater sein erstes Hotel auf der Insel gebaut hatte – lange bevor er mit der Familie in die Toskana umgezogen war –, war es zur Tradition geworden, dass die Familie Quintano im August ihren Urlaub in dem sizilianischen Hotel verbrachte. In den vergangenen zehn Jahren hatte Max es allerdings meistens seinem Bruder Paulo und dem Rest der Familie überlassen, diese Tradition fortzuführen.

Bei dem Gedanken an den tragischen Tod seines älteren Bruders wurde Max ernst. Vor vier Monaten war Paulo bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Als Paulo vor Jahren voller Begeisterung in das Familienunternehmen eingestiegen war und sich zu einem Spitzenhotelier entwickelt hatte, hatte er Max damit die Freiheit gegeben, seinen eigenen Interessen nachzugehen. Max wusste, wie viel er seinem Bruder verdankte. Als Abenteurer, der er nun einmal war, verließ Max die Universität mit einem Diplom in Geologie, grenzenloser Energie und einem messerscharfen Verstand. Seine Neugier führte ihn zunächst nach Südamerika, wo er kurz nach seiner Ankunft bei einem Pokerspiel eine Smaragdmine gewann. Mit dem ihm angeborenen Geschäftssinn baute Max die Mine zu einem erfolgreichen Unternehmen aus und gründete die „MAQ Mining Corporation“ – kurz MAQ –, die im Verlauf der vergangenen neun Jahre enorm gewachsen war und zu der inzwischen Minen in Afrika, Australien und Russland gehörten. Längst zählte MAQ zu den großen, global vertretenen Unternehmen, und Max war ein Multimillionär. Doch vor wenigen Monaten hatte das Schicksal ihm nachdrücklich vor Augen geführt, dass Geld nicht alles war.

Tief betroffen und schockiert über Paulos Tod, bot er seinem Vater an, ihn beim Hotelgeschäft in jeder erforderlichen Weise zu unterstützen. Sein Vater bat ihn, in dem Hotel auf Sizilien nach dem Rechten zu sehen und eine Weile dort zu bleiben, wie es Familientradition war. Für Paulos Witwe Anna und ihre kleinen Töchter war der Verlust des Ehemannes und Vaters noch zu frisch, um dieses Opfer von ihnen zu erwarten.

Als er jetzt auf dem Balkon der Familiensuite stand und sich die schmerzenden Schläfen rieb, war er seinem Vater für diese Bitte geradezu dankbar. Eine kleine Verschnaufpause war jetzt genau richtig. Dios! Nie wieder, schwor er sich. Bei seiner Ankunft im Hotel, kurz vor Morgengrauen, hatte er wie durch ein Wunder noch die Geistesgegenwart aufgebracht, den Nachtportier zu bitten, seine vorzeitige Anreise geheim zu halten. Nichts und niemand würde ihn stören …

Max wandte sich um und ging zurück ins Wohnzimmer. Jetzt brauchte er erst einmal Kaffee, schwarz und stark. Doch im nächsten Moment verharrte er vollkommen regungslos und fragte sich, ob er bereits an Halluzinationen litt.

Eine große, schlanke weibliche Gestalt schwebte mit unzähligen Blumen im Arm durch den Raum auf ihn zu. Ihr Haar war hellblond und zu einem langen Pferdeschwanz zurückgebunden, was ihr überirdisch schönes Gesicht zusätzlich betonte. Unter ihrer hochgeschlossenen weißen Bluse zeichneten sich volle Brüste ab, ein breiter schwarzer Gürtel betonte die zierliche Taille, und der schlichte schwarze Rock, der ihre gerundeten Hüften umschmiegte und eine Handbreit über den Knien endete, gab den Blick auf hinreißende Beine frei.

Kein Wunder, dass Max eine unmissverständliche Regung verspürte. Dieses unbekannte Mädchen war in der Tat atemberaubend.

„Ciao, bella ragazza“, sagte er rau.

Vom Hotelmanager geschickt, um in der Suite die Blumen zu arrangieren und vor der Ankunft des illustren Eigentümers nach dem Rechten zu sehen, fuhr Sophie Rutherford beim unerwarteten Klang der tiefen Männerstimme erschrocken zusammen. Als sie den großen Mann bemerkte, der in den geöffneten Balkontüren vor ihr stand, entglitten ihr die Blumen.

Erstarrt vor Schreck sah Sophie ihn an. Dichtes schwarzes Haar fiel ihm in die hohe Stirn, dunkle unergründliche Augen beherrschten das markante und durchaus attraktive Gesicht. Da nur blaue Boxershorts den sonnengebräunten muskulösen Körper bedeckten, hatte sie einen ungehinderten Blick auf breite Schultern, einen flachen Bauch und kraftvolle Beine. Der ganze Mann wirkte wie ein Gigant, und Sophies grüne Augen leuchteten beeindruckt angesichts einer derartigen Zurschaustellung von Kraft und Männlichkeit.

Dann aber kam er auf sie zu.

„Nein!“, schrie sie.

Urplötzlich fiel ihr ein, wo sie war und dass dieser Eindringling nichts in der Suite verloren hatte. „Keinen Schritt weiter! Ich rufe den Sicherheitsdienst!“

Ihr Aufschrei drang wie ein Messer in Max’ schmerzenden Kopf. Für einen Moment schloss er die Augen. Das Letzte, was er jetzt gebrauchen konnte, war ein Riesenaufstand! Nur ganz am Rande drang in sein Bewusstsein vor, dass sie Englisch gesprochen hatte. Langsam schlug er die Augen wieder auf, aber bevor er etwas erwidern konnte, verschwand sie bereits zur Tür hinaus. Dafür hörte er, wie sie den Schlüssel im Schloss umdrehte. Nicht zu glauben: Das verrückte Mädchen hatte ihn in seiner eigenen Suite eingesperrt!

Kopfschüttelnd griff er zum Telefon und wählte die Nummer von Alex, dem Hotelmanager, um ihn von seiner Anwesenheit zu unterrichten. Gleichzeitig bestellte er auch den Kaffee, den er so dringend brauchte, und ging ins Schlafzimmer, um sich anzuziehen. Als er rasiert und angezogen ins Wohnzimmer zurückkehrte, fegte ein Zimmermädchen gerade die Blumen zusammen, und Alex stellte ein Tablett mit Kaffee auf den Tisch. Seine Augen blitzten belustigt.

„Max, wie schön, dich zu sehen, Junge! Ich dachte mir schon, dass du der unerwünschte Riese bist, der das Hotel ausrauben wollte“, begrüßte Alex ihn väterlich und brach in herzliches Lachen aus.

„Wirklich sehr komisch, Alex. Aber ich freue mich auch, dich zu sehen. Und jetzt verrate mir bitte, wer dieses verrückte Mädchen ist.“ Max goss sich eine Tasse Kaffee ein und trank sie in schnellen Schlucken, bevor er seufzend auf eines der Sofas sank.

„Sophie Rutherford“, antwortete Alex und setzte sich neben ihn. „Ihrem Vater Nigel Rutherford gehört die ‚Elite Agentur‘ in London, die einen Großteil der Buchungsarrangements für viele unserer englischen Kunden abwickelt. Nigel hat mich gebeten, seine Tochter während der Semesterferien hier arbeiten zu lassen, damit sie so ihre Sprachkenntnisse verbessert. Obwohl sie Russisch und Chinesisch studiert, spricht sie auch recht flüssig Italienisch, Französisch und Spanisch, was angesichts unserer internationalen Gäste nur von Vorteil ist. In dem einen Monat, den sie jetzt hier ist, hat sie sich jedenfalls schon sehr bewährt, einmal abgesehen davon, dass sie bereitwillig überall einspringt und sich für keine Arbeit zu schade ist.“

„Ich vertraue deinem Urteil blind“, meinte Max, wobei er seinem väterlichen Freund zuzwinkerte. „Allerdings vermute ich stark, dass ihre unübersehbare Schönheit deine Entscheidung beeinflusst haben mag.“

Alex erwiderte sein Lächeln. „Was du nicht sagst! Aber anders als bei dir gehört bei mir schon mehr als ein hübsches Gesicht dazu, um mich zu beeindrucken – erst recht in meinem Alter.“

„Lügner.“ Während er sich das Bild dieser reizvollen jungen Frau ins Gedächtnis rief, zuckte Max innerlich erregt zusammen. „Jeder normale Mann sieht, wie hinreißend sie ist, und ich hätte nichts dagegen, sie näher kennenzulernen.“

„Hände weg von ihr, Max.“ Plötzlich sah Alex ganz ernst aus. „Sophie ist erst neunzehn. In Abwesenheit ihres Vaters steht sie unter meinem Schutz. Sosehr ich dich auch mag, mein Lieber, ich glaube nicht, dass sie dein Typ ist. Sie nimmt ihr Studium sehr ernst und ist kein Mädchen für Affären … sondern eher zum Heiraten.“

Alex war für Max wie ein Onkel und kannte ihn besser als die meisten Menschen. Und sosehr Max die Frauen liebte – und die Frauen ihn –, sowenig hatte er doch vor zu heiraten. Zwar deutete sein Vater seit Paulos Tod immer mal wieder an, dass es allmählich Zeit würde, da ansonsten ein männlicher Erbe fehlte, um den Namen Quintano fortzuführen. Aber Max wollte noch nicht sesshaft werden, sondern die Welt bereisen und tun, was er wollte. Das Letzte, was er brauchte, war eine Ehefrau.

...



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