Morgan / Mackenzie / Lennox | Julia Extra Band 397 | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 397, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

Morgan / Mackenzie / Lennox Julia Extra Band 397


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7337-0445-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 397, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-7337-0445-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



DIE NANNY UND DER MILLIONÄR von MEIER, SUSAN
Einer Frau vertrauen? Niemals! Dafür wurde Millionär Chance Montgomery zu oft betrogen. Jetzt will er seine Zwillinge allein erziehen. Doch die neue Nanny bringt mit ihrer sexy Figur und ihrem bezaubernden Lächeln seine Entscheidung gehörig ins Wanken ...
SOMMER, LIEBE, BABYGLÜCK von MACKENZIE, MYRNA
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WIEDERSEHEN MIT JILL von MORGAN, RAYE
Als Connor die bildhübsche Jill wiedertrifft, ist er noch genauso fasziniert von ihrem Lächeln wie damals ... und ihre Küsse sind sogar noch süßer als ihre köstlichen Kuchen. Aber sie ist die Ex-Frau seines besten Freundes. Hat er diesmal den Mut, um ihre Liebe zu kämpfen?
MEIN HERZ FLÜSTERT: ICH LIEBE DICH von LENNOX, MARION
Ein ausgesetztes Baby, sintflutartiger Regen und ein verwirrender Kuss! Seit der atemberaubende Chirurg Blake Samford ihr Nachbar ist, reiht sich für Maggie eine Katastrophe an die nächste. Kein Wunder, dass sie vor ihm fliehen will - auch wenn sein Charme ihr Herz zum Schmelzen bringt ...



Raye Morgan wuchs in so unterschiedlichen Ländern wie Holland, Guam und Kalifornien auf und verbrachte später einige Jahre in Washington, D.C. Jetzt lebt sie mit ihrem Mann, der Geologe und Informatiker ist, und zwei ihrer vier Söhne in Los Angeles. 'Die beiden Jungen zu Hause halten mich immer auf dem Laufenden, was im Moment so angesagt ist", gibt sie lachend zu. 'Das Schreiben dagegen erinnert mich tagtäglich an die Romantik, die ein wichtiger Bestandteil im Leben von uns Menschen ist."
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1. KAPITEL

Chance Montgomery hielt mit seinem Geländewagen vor dem großen, schwarzen Eisenzaun, der das Anwesen seiner Mutter umgab. Mit dem Zahlencode öffnete er das Tor und folgte dann dem gewundenen Weg.

Die Blätter der hohen Bäume waren herbstlich bunt gefärbt – wie jedes Jahr im Oktober in Pine Ward, Pennsylvania. Auch die große Villa, das Zuhause seiner Kindheit, sah noch genauso aus wie an seinem 18. Geburtstag. An dem Tag war er von zu Hause weggelaufen, weil sein Leben nur aus Verrat und Lügen bestand.

Welche Ironie, dass er nun aus demselben Grund zurückkehrte. Denn seine große Liebe hatte ihn verlassen, als sie erfuhr, dass sie mit seinen Zwillingen schwanger war. Für sie war er nur ein Sprungbrett für ihre Karriere gewesen. Nach der Geburt der Babys schien sie für ungefähr sechs Monate in ihrer Mutterrolle aufzugehen. Aber vor zwei Wochen stand sie plötzlich mit den Kindern vor seiner Tür und wollte sie nicht wiederhaben.

Die meisten Menschen kümmerten sich nur um sich selbst. Das hatte er gelernt, als er herausfand, dass sein Adoptivvater eigentlich sein leiblicher Vater war. Leider hatte er gehofft, seine Ex könnte wenigstens ihre Kinder lieben, selbst wenn sie ihn nicht liebte.

Chance hielt vor den Garagen und schaltete den Motor aus. Als er aus dem Auto stieg, stürmte seine Mutter auf ihn zu, als hätte sie bereits auf ihn gewartet.

„Chance, Liebling!“ Ihr schneeweißes Haar trug sie kurz und elegant frisiert. Mit ihrer schwarzen Hose, dem schwarzen Rollkragenpullover und der Perlenhalskette wirkte sie wie die Dame der feinen Gesellschaft, die sie auch war.

Fest umarmte sie ihn, und als sie sich von ihm löste, standen Tränen in ihren Augen. „Ich bin so froh, dass du zu Hause bist.“

Chance wünschte, er könnte dasselbe sagen, aber er war nicht gerade glücklich darüber, hier zu sein. Jeder Mensch in seinem Leben hatte ihn verletzt, betrogen oder belogen. Nur Gwen Montgomery nicht. Seine Adoptivmutter liebte ihn auch dann noch, als sie herausfand, dass Chance der außereheliche Sohn ihres Mannes war.

„Es ist schön, zu Hause zu sein.“

Gut, das entsprach nicht ganz der Wahrheit, aber wie könnte er dieser glücklichen Frau sagen, dass ihn das Haus an einen Dad erinnerte, dem man nicht vertrauen konnte. Dass sein Leben eine Katastrophe war …

Er konnte es einfach nicht.

Begeistert klatschte sie in die Hände. „Jetzt zeig sie mir!“

In dem Moment, als Chance die Autotür öffnen wollte, kam eine große, rothaarige Frau aus dem Haus. Zu sagen, dass sie ihm nicht auffiel, wäre gelogen. Große, braune Augen, eine kecke Nase und volle Lippen ergaben ein hübsches Äußeres. Allerdings trug sie eine schlichte, weiße Bluse, eine graue Hose und hässliche – wirklich hässliche – schwarze Schuhe.

Seine Mutter stellte sie vor: „Das ist übrigens Victoria Bingham. Sie wird von allen Tory genannt, und ich habe sie als Kindermädchen für dich engagiert.“

Normalerweise hätte er ihre Hand ergriffen und zur Begrüßung geschüttelt, stattdessen wandte er sich an seine Mutter: „Mom, ich habe dir doch gesagt, dass ich die Kinder selbst großziehen möchte. Ich bin hier, weil ich deine Hilfe möchte, nicht die einer Außenstehenden.“

Verletzt sah Gwen ihn an. „Natürlich helfe ich dir, aber du brauchst auch ein Kindermädchen für Sachen wie das Windeln …“

„Das kann ich sehr gut allein, schließlich habe ich das in den letzten zwei Wochen ziemlich oft gemacht. Diese beiden wurden gerade von ihrer Mutter verlassen, ihren Daddy werden sie nicht auch noch verlieren.“

Liebevoll berührte sie seine Wange. „Oh Liebling. Die Kleinen bekommen unsere ganze Liebe, aber du hattest die ersten vier Jahre auch ein Kindermädchen. Und habe ich dich deswegen weniger geliebt?“

Kleinlaut schüttelte Chance den Kopf. Gwen hatte ihre Liebe unzählige Male unter Beweis gestellt, zum Beispiel als sie die Untreue ihres Mannes besser akzeptierte als er.

„Siehst du? Kindermädchen sind eine durchaus angemessene Hilfe.“

„Ich schätze schon“, murmelte er, öffnete die Autotür und präsentierte seinen ganzen Stolz. Sam protestierte empört, weil er in seiner Babyschale festsaß, während sich alle anderen unterhielten. Cindy dagegen brabbelte fröhlich.

„Oh, sie sind entzückend!“

Das sind sie wirklich.

Tory Bingham stand etwas abseits und starrte auf die beiden blonden Babys mit den blauen Augen. Sie hatte diese Stelle nicht gewollt. Nach unzähligen Operationen und Therapien war ihr linkes Bein wiederhergestellt, das bei einem Motorradunfall zertrümmert worden war. Jetzt konnte sie endlich wieder normal laufen und sogar Auto fahren. Darum wollte sie ihre Zeit mit ihrem Verlobten verbringen, der bei dem Unfall nicht so glimpflich davongekommen war wie sie. Leider hatten ihre Eltern andere Vorstellungen.

Sie wollten, dass sie arbeitete. Und was noch schlimmer war, sie sollte ihr Leben weiterleben. Während ihr Verlobter gepflegt werden musste, sollte sie nach vorn schauen. Das war nicht nur lächerlich, es war schrecklich.

Aber mit 25 Jahren besaß Tory weder Geld noch war sie krankenversichert. Ihre medizinischen Ausgaben waren von Jasons Motorradversicherung beglichen worden, aber selbst die hatte sie beinahe ausgeschöpft. Ihre Eltern mochten mit den Montgomerys befreundet sein, aber sie besaßen kein vergleichbares Vermögen. Darum hatte sie keine andere Wahl, als die Arbeit anzunehmen, die Gwen ihr anbot.

Und jetzt wollte der verlorene Sohn sie nicht einmal.

Gut, dann würde sie eine andere Arbeit finden. Nur …

Seine Babys waren wirklich bezaubernd. Die beiden süßen Engel in ihren Babyschalen ließen ihr Herz Purzelbäume schlagen, und sie musste sie einfach anschauen.

Chance beugte sich ins Auto. „Warte, ich hole sie raus.“

„Das ist okay.“ Schon ging Gwen um den Anhänger an dem schwarzen Geländewagen herum – auf dem ein riesiges, schwarzes Motorrad stand. „Kümmere du dich um Sam, ich hole Cindy.“

Sie öffnete die Tür und beugte sich hinein, aber wandte sich dann an Tory. „Kannst du mir bitte mit den Gurten helfen? Ich kann sie nicht lösen.“

Hastig näherte sich Tory dem Anhänger. Aber der Anblick dieses schwarzen Monsters auf dem Anhänger machte ihr Angst. Auch wenn sie sich nur verschwommen an den Unfall erinnerte, der beinahe ihr Bein zerstört und den Mann, den sie liebte, fast das Leben gekostet hatte.

„Beeil dich, Tory!“

Als sie sich in das Auto beugte, blinzelten sie große, blaue Augen an. „Wen haben wir denn da?“

Das Baby brabbelte fröhlich.

„Was bist du denn für eine Süße?“ Sie löste den letzten Gurt und hob das Baby heraus.

Das kleine Mädchen tätschelte ihr Gesicht, und zum ersten Mal seit ihrem Unfall lachte Tory. Aber Gwen wartete ungeduldig darauf, ihre Enkelin zu halten, darum reichte Tory sie ihr.

„Du meine Güte“, flüsterte Gwen. „Hallo, Cindy, ich bin deine Großmutter.“ Dann ging sie wieder um den Anhänger herum. „Kommt, bringen wir sie ins Haus.“

„Mom, eigentlich …“ Chance zuckte zusammen. „So wie ich das rieche, braucht Sam eine neue Windel. Vielleicht sollten wir sie gleich ins Cottage bringen?“

Enttäuscht stockte seine Mom. „Oh.“

„Es war eine lange Fahrt, und nach dem Windelwechsel haben sie bestimmt Hunger.“

Gwen lächelte, als wäre sie so glücklich darüber, ihren Sohn zu Hause zu haben, dass sie mit allem einverstanden wäre. „Gut, dann begleiten wir dich.“

Er sah zu Tory hinüber, und sie erwiderte seinen Blick. Ihr war bereits aufgefallen, dass er groß und schlank war, schwarze Haare und blaue Augen hatte. Das rote Flanellhemd stand ihm gut, und die Jeans betonte seinen Po. Nur seine saphirblauen Augen wirkten skeptisch, als könne er niemandem vertrauen.

Toll. Zwar hatte sie in der Highschool drei Sommer lang auf Kinder aufgepasst, aber noch nie Vollzeit gearbeitet, und jetzt hatte sie ihre erste Stelle als Kindermädchen ausgerechnet bei einem misstrauischen Vater.

Sie würde nicht darum betteln, für ihn zu arbeiten, wenn er so ein Griesgram war. Schließlich wohnten Kindermädchen bei den Leuten, für die sie arbeiteten, was bedeutete, dass sie vierundzwanzig Stunden am Tag mit ihm verbringen musste.

„Denk nur, Chance“, sagte Gwen neckend. „Mit einem Kindermädchen musst du nicht mitten in der Nacht aufstehen – und selbst wenn doch, brauchst du nur ein Baby zu wickeln und zu füttern.“

Müde rieb er sich den Nacken. „Gut, ihr könnt beide mitkommen.“

Nachdem sie die Kinder wieder in ihren Babyschalen angeschnallt hatten, setzte sich Tory zwischen die Zwillinge, damit Gwen vorne bei ihrem Sohn mitfahren konnte.

Auf der Fahrt über den schmalen Ziegelsteinweg, der sich durch den Wald hinter Gwens Villa schlängelte, fiel Tory auf, wie abgeschieden sie wohnen würden. Die Bäume standen so dicht, dass nur vereinzelt ein Lichtstrahl durch das bunte Blätterdach drang.

Sie schluckte schwer. War ihr erstes Bauchgefühl richtig gewesen? Sie wollte bei Jason sein, sich um ihn kümmern, ihm helfen, gesund zu werden. Ganz bestimmt wollte sie nicht in einem abgeschiedenen Cottage festsitzen, zusammen mit einem Mann, den sie nicht kannte.

Schließlich hielten sie vor einem eingeschossigen Haus, das viel zu groß war, um Cottage genannt zu werden.

Dort führte Gwen sie in einen Raum, den sie mit jeweils zwei Kinderbetten aus Eiche, Wickeltischen und Schaukelstühlen als Kinderzimmer eingerichtet hatte.

Chance legte Sam auf...



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