E-Book, Deutsch, 96 Seiten
Morawe Mediation und Gesundheit
2018
ISBN: 978-3-662-54646-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Ein Konfliktlösungsmodell für die psychotherapeutische Praxis
E-Book, Deutsch, 96 Seiten
ISBN: 978-3-662-54646-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dieses Buch zeigt Fachleuten, die z. B. Patienten oder Klienten bei deren Konflikten begleiten und beraten, wie sie das Verfahren der Mediation nutzen können. Grundtenor ist die sich in unseren Köpfen erst langsam festigende Erkenntnis, dass ungelöste, verdeckte und lange quälende Konflikte, ebenso wie das Erleben von Ohnmacht und fehlender Autonomie 'krank' machen. Dabei bietet der Fokus auf den Interessensausgleich ein einfaches Modell, das sich gut in andere Settings integrieren lässt. Wie das geht, beschreibt die Autorin, und sie verdeutlicht das durch zahlreiche Praxisbeispiele.Geschrieben für Psychotherapeuten, Berater, Ärzte, aber auch Interessierte anderer Berufsgruppen, die in ihren Berufsfeldern mit Konflikten konstruktiv umgehen wollen, z. B. Führungskräfte, Rechtsanwälte, Richter, Steuerberater, Supervisoren, Trainer, Pädagogen, Sozialpädagogen, Architekten, Verwaltungsangestellte.Aus dem Inhalt Grundlagen - Abgrenzung Mediation und Therapie - 5 Phasen des Mediationsmodells - Anwendung in der Praxis.
Doris Morawe, Juristin, Autorin, Coach, Supervisorin, Mediatorin; lizensierte Ausbilderin für Mediatoren beim Bundesverband Mediation e.V.; sie leitet regelmäßig Workshops auf psychotherapeutischen Fachtagungen; Co-Autorin des Buches 'Praxis der Familienmediation'.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Geleitwort;5
2;Vorwort;6
3;Die Autorin;8
4;Inhaltsverzeichnis;9
5;1 Was ist Mediation, und in welchen Bereichen kommt sie zum Einsatz?;12
5.1;1.1 Trennung und Scheidung;13
5.2;1.2 Erbstreitigkeiten und Nachfolgeregelungen;14
5.3;1.3 Nachbarschaft und Wohnungseigentum;14
5.4;1.4 Arbeitsverhältnisse und Geschäftsbeziehungen;14
6;2 Die Rolle des Mediators in der Mediation;15
6.1;2.1 … in Abgrenzung zum Gerichtsverfahren;16
6.2;2.2 … in Abgrenzung zur Therapie;18
6.3;2.3 … in Abgrenzung zum Coaching;19
6.4;2.4 … in Abgrenzung zur Moderation;19
6.5;2.5 … in Abgrenzung zur Supervision;20
7;3 Struktur und Phasen einer Mediation;21
7.1;3.1 Phase 1: Voraussetzungen für die Durchführung eines Mediationsverfahrens;23
7.1.1;3.1.1 Anmeldung;23
7.1.2;3.1.2 Fragebogen und schriftliche Vorabinformationen;24
7.1.3;3.1.3 Einzelgespräche vor Beginn der Mediation;24
7.1.4;3.1.4 Ist Mediation das richtige Verfahren und der Mediator der Richtige?;25
7.1.5;3.1.5 Erwartungen, Hoffnungen und Motivation;25
7.1.6;3.1.6 Vorstellung von Ablauf und Ziel der Mediation;28
7.1.7;3.1.7 Das Arbeitsbündnis;34
7.2;3.2 Phase 2: Klären des Sachverhalts und Sammeln der Themen;36
7.2.1;3.2.1 Der Sachverhalt im ersten Überblick;36
7.2.2;3.2.2 Themen, die geregelt werden sollen;37
7.2.3;3.2.3 Prioritätenliste;39
7.2.4;3.2.4 Bestandsaufnahme;39
7.3;3.3 Phase 3: Von den Positionen („Willen“) zu den Bedürfnissen („Wohl“) und zur gegenseitigen Anerkennung dieser Bedürfnisse;40
7.3.1;3.3.1 Die unterschiedlichen Positionen;40
7.3.2;3.3.2 Die Bedürfnisse der Parteien;42
7.3.3;3.3.3 Die wechselseitige Anerkennung der Bedürfnisse;45
7.4;3.4 Phase 4: Sammeln möglicher Lösungen;46
7.4.1;3.4.1 Sammeln ohne Bewertung;47
7.4.2;3.4.2 Bewerten der Optionen;47
7.5;3.5 Phase 5: Die Lösung und ihre Umsetzung in die juristisch notwendige Form;48
7.5.1;3.5.1 Vorbereitung auf die anwaltliche Beratung;48
7.5.2;3.5.2 Zurück in der Mediation;49
7.5.3;3.5.3 Eventuelle Modifizierungen der angedachten Lösung;50
7.5.4;3.5.4 Die Rolle der Außenanwälte;50
7.5.5;3.5.5 Gestaltung der Schlussvereinbarung;51
8;4 Prinzipien;52
8.1;4.1 Allparteilichkeit/Neutralität;53
8.2;4.2 Freiwilligkeit;56
8.2.1;4.2.1 Freiwilligkeit aufseiten der Medianten;57
8.2.2;4.2.2 Freiwilligkeit aufseiten der Mediatoren;58
8.3;4.3 Kenntnis der Rechtssituation;59
8.3.1;4.3.1 Wer stellt den Medianten „das Recht“ vor? Das Rechtsdienstleistungsgesetz;60
8.3.2;4.3.2 Wann wird „das Recht“ im Mediationsverfahren eingeführt?;62
8.3.3;4.3.3 Wie verändert die Rechtskenntnis das Mediationsverfahren?;63
8.4;4.4 Eigenverantwortung und Autonomie;64
8.4.1;4.4.1 Eigenverantwortung und Einzelgespräche;65
8.4.2;4.4.2 Erkennbarkeit der Eigenverantwortung;67
8.4.3;4.4.3 Eigenverantwortung im Bereich Trennung und Scheidung;67
8.4.4;4.4.4 Eigenverantwortung im Bereich Arbeit;68
8.4.5;4.4.5 Eigenverantwortung im Bereich Erbschaft;68
8.4.6;4.4.6 Eigenverantwortung bei psychischen Erkrankungen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit;69
8.4.7;4.4.7 Eigenverantwortung in Fällen von körperlicher Gewalt, starkem Machtgefälle, psychischem Druck;71
8.4.8;4.4.8 Eigenverantwortung bei Medianten mit geistiger Behinderung;72
8.4.9;4.4.9 Die Überprüfung des Vorliegens von Eigenverantwortung in den unterschiedlichen Phasen;73
8.5;4.5 Offenheit und Offenlegung;75
8.6;4.6 Vertraulichkeit und Verschwiegenheit;76
9;5 Vielparteienkonflikte: Verfahren und Einstimmigkeit;78
10;6 Das Handwerkszeug;80
10.1;6.1 Looping: aktives Zuhören;81
10.2;6.2 Ko-Mediation: das Arbeiten zu zweit;82
10.3;6.3 Reflecting Team;82
10.4;6.4 Doppeln;83
10.5;6.5 Gemischtes Doppel;83
10.6;6.6 Metaphern und Geschichten;84
11;7 Die Ausbildungssituation;86
12;8 Materialien;88
12.1;8.1 Fragebogen zu Einkünften und Vermögen im Bereich Trennung und Scheidung;89
12.1.1;8.1.1 Feste monatliche Ausgaben;89
12.1.2;8.1.2 Flexible monatliche Kosten;91
12.1.3;8.1.3 Einnahmen;93
12.1.4;8.1.4 Vermögen und Schulden;94
12.2;8.2 Checkliste zur Sachverhaltsermittlung in Erbsachen;99
13; Serviceteil;101
13.1; Literaturverzeichnis;102
13.2; Stichwortverzeichnis;103




