Moore | Julikrise 1914 | Buch | 978-3-96229-538-7 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 226 mm, Gewicht: 684 g

Moore

Julikrise 1914

Die Täuschung - Wie Deutschland den Ersten Weltkrieg inszenierte
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-96229-538-7
Verlag: ROMEON Verlag

Die Täuschung - Wie Deutschland den Ersten Weltkrieg inszenierte

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Format (B × H): 160 mm x 226 mm, Gewicht: 684 g

ISBN: 978-3-96229-538-7
Verlag: ROMEON Verlag


Fritz Fischer hatte Recht behalten. Es waren die Deutschen, die den Ersten Weltkrieg verursacht haben. Das Ziel war, die Entente zwischen England und Frankreich (seit 1904) und England und Rußland (seit 1907) zu sprengen und ihnen neue Bündnisse zuzuweisen. Das war die friedliche Politik seit 10 Jahren und da es nichts brachte, wurde es mit Gewalt versucht.

Frankreich und Rußland sollten niedergeworfen werden, um so mehr Handlungsspielraum für Deutschland zu gewinnen. Dass das nur abstrakt war und keine merklichen Auswirkungen hatte, tat nichts zur Sache. Der deutschen Führung ist dabei ein Clou eingefallen: Deutschland hält sich zurück und schiebt Österreich vor, daß Rußland ausreichend provozieren muss, damit es mobilisiert. Und am Ende war die deutsche Führung erfolgreich und konnte selbst mobilisieren und es rechtgfertigen. Der Schuldige war Russland, weil es mobilgemacht hatte. Und so hatte Deutschland seinen ihr aufgezwungenen Verteidigungskrieg.

Das ist in etwa die Quintessenz des vorliegenden Theaterstücks

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Zielgruppe


Dieses Theaterstück richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für die Hintergründe des Ersten Weltkriegs und die kontrovers diskutierte Frage der deutschen Kriegsschuld interessieren. Besonders angesprochen werden historisch interessierte Menschen, politisch engagierte Leser sowie Lehrkräfte, Studierende und Bildungsinstitutionen, die sich mit europäischer Geschichte, internationalen Beziehungen und politischer Verantwortung beschäftigen. Auch für Theaterliebhaber, die anspruchsvolle Stoffe mit analytischem Tiefgang schätzen, bietet das Werk eine spannende Grundlage zur Auseinandersetzung mit den komplexen Machtstrukturen vor 1914.


Autoren/Hrsg.




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