Mohr | Die Kunst der Innovationsgesellschaft | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 294 Seiten

Reihe: Kunst und Gesellschaft

Mohr Die Kunst der Innovationsgesellschaft

Kreative Interventionen als Suche nach Neuheit
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-22131-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Kreative Interventionen als Suche nach Neuheit

E-Book, Deutsch, 294 Seiten

Reihe: Kunst und Gesellschaft

ISBN: 978-3-658-22131-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Angesichts der zunehmenden Bedeutung künstlerischer Prozesse für andere Gesellschaftsbereiche (etwa Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtentwicklung),werden die besonderen Potentiale des Künstlerischen herausgearbeitet. Anhand einer Analyse verschiedener Kunstprojekte der Kulturorganisation Urbane Künste Ruhr zeigt sich, dass künstlerisches Handeln nahezu idealtypisch dem Neuheitsimperativ einer wissens- und kreativitätsbasierten Innovationsgesellschaft entspricht. Künstlerische Prozesse leisten einen außeralltäglichen Beitrag zur Dynamisierung und zwar auf Basis einer Reflexivierung, Experimentalisierung und Aktivierung bestehender Wissensbestände.

Dr. Henning Mohr arbeitet als Kultur- und Innovationsmanager.

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1;Vorwort;7
2;Inhalt;9
3;1 Einleitung;13
3.1;1.1 Indienstnahme des Künstlerischen als Desiderat der Kunstsoziologie;21
3.2;1.2 Gliederung der Forschungsarbeit;24
4;2 Über das Wissen – wissenssoziologische Kontextualisierung;28
4.1;2.1 Gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit;30
4.1.1;2.1.1 Interaktionen in der Lebenswelt;34
4.1.2;2.1.2 Identität als Klammer zwischen Individuum und Gesellschaft;38
4.1.3;2.1.3 Institutionalisierung und Legitimation objektivierten Wissens;41
4.2;2.2 Weiterentwicklung zum kommunikativen Konstruktivismus;45
4.3;2.3 Wissensdynamiken und die Entstehung des Neuen;49
5;3 Die Suche nach Neuem in der Innovationsgesellschaft;54
5.1;3.1 Innovationen als ubiquitäres Phänomen;55
5.2;3.2 Flexibilisierung von Wissensordnungen;60
5.2.1;3.2.1 Experimentelle Verarbeitung der Lebenswelt;65
5.2.2;3.2.2 Vernetzung und Kollaboration;70
5.3;3.3 Ästhetisierung der Lebenswelt;73
5.3.1;3.3.1 Identitätsproduktion durch (kreative) Erlebnisreize;74
5.3.2;3.3.2 Das Kreativitätsdispositiv und die Regime des Neuen;81
5.3.2.1;3.3.2.1 Kulturalisierung des Städtischen;84
5.3.2.2;3.3.2.2 Neue Formen lebensweltlicher Planung;87
6;4 Das Wissen der Künste;90
6.1;4.1 Kunst als Opposition zur Lebenspraxis;92
6.2;4.2 Kunst für eine andere Lebenspraxis;95
6.3;4.3 Kunst als kreative Intervention in die Lebenspraxis;99
6.3.1;4.3.1 Anspruch der Partizipation;104
6.3.2;4.3.2 Kunst und Forschung;106
7;5 Feldzugang und Methodik;108
7.1;5.1 Wandel durch Kultur – zur Entstehung der Urbanen Künste Ruhr;109
7.1.1;5.1.1 Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park (1989 bis 1999);110
7.1.2;5.1.2 Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010;111
7.1.3;5.1.3 Urbane Künste Ruhr;113
7.1.4;5.1.4 Fokusprojekt Archipel InVest;115
7.1.5;5.1.5 Begründung für die Fallauswahl;123
7.2;5.2 Untersuchungsdesign;125
7.2.1;5.2.1 Grounded Theory-Methodologie;127
7.2.1.1;5.2.1.1 Erste Phase: offene Exploration des Feldes;128
7.2.1.2;5.2.1.2 Zweite Phase: Erforschung des Leitprojekts Archipel InVest;130
7.2.2;5.2.2 Datenerhebung und Datenauswertung;131
7.2.2.1;5.2.2.1 Leitfadengestützte Interviews;132
7.2.2.2;5.2.2.2 Dokumentenanalyse;133
7.2.2.3;5.2.2.3 Kodierung;133
7.2.2.4;5.2.2.4 Anonymisierung;135
7.2.3;5.2.3 Kritische Reflexion des methodischen Zugangs;135
8;6 Analyseteil I – Reflexivierung des Wissens;137
8.1;6.1 Künstlerische (Er-)Forschung;137
8.2;6.2 Sichtbarmachung und Verhandlung;146
8.3;6.3 Anstiftung (zur Verstetigung);153
8.4;6.4 Zusammenfassung: Prozesskunst als reflexivierendes Format;162
8.4.1;6.4.1 Erforschung der Lebenswelt;162
8.4.2;6.4.2 Neubestimmung lebensweltlichen Wissens;164
8.4.3;6.4.3 Dauerhaftigkeit des Künstlerischen;165
9;7 Analyseteil II – Experimentalisierung des Wissens;168
9.1;7.1 Öffnung bestehender Strukturen;168
9.2;7.2 Grenzüberschreitung;176
9.2.1;7.2.1 Rechtliche Aspekte;182
9.2.2;7.2.2 Feldübergreifendes Handeln;186
9.3;7.3 Imagination alternativer Zukunftsentwürfe;193
9.4;7.4 Zusammenfassung: Prozesskunst als lebensweltliches Experiment;198
9.4.1;7.4.1 Öffnung des Wissens;198
9.4.2;7.4.2 Grenzüberschreitung;200
9.4.3;7.4.3 Zukunft vorstellbar machen;201
10;8 Analyseteil III – Aktivierung des Wissens;203
10.1;8.1 (Selbst-)Ermächtigung durch Teilhabe;203
10.1.1;8.1.1 Gemeinschaft stärken;214
10.1.2;8.1.2 Orte schaffen;220
10.2;8.2 Zwischen Wirtschaftskritik und ökonomischer Verwertbarkeit;225
10.3;8.3 Funktionalisierung zwischen Autonomie und Gestaltungswillen;231
10.4;8.4 Zusammenfassung: Aktivierung der Lebenswelt durch Prozesskunst;236
10.4.1;8.4.1 Empowerment der Teilnehmer;236
10.4.2;8.4.2 Kollaborative Ortsproduktion;238
10.4.3;8.4.3 Funktionalisierung zur Gesellschaftsgestaltung;239
11;9 Zusammenführung: Wissensdynamiken durch Prozesskunst;241
11.1;9.1 Reflexivierung, Experimentalisierung und Aktivierung;241
11.1.1;9.1.1 Reflexivierung des Wissens;242
11.1.1.1;9.1.1.1 Performative Aktionsforschung;244
11.1.1.2;9.1.1.2 (Kommunikative) Neubestimmung lebensweltlichen Wissens;246
11.1.1.3;9.1.1.3 Anstiftung zur Verstetigung als soziale Innovation;247
11.1.2;9.1.2 Experimentalisierung des Wissens;249
11.1.2.1;9.1.2.1 Öffnung lebensweltlicher Strukturen;250
11.1.2.2;9.1.2.2 Interventionen als feld- und disziplinübergreifendes Handeln;252
11.1.3;9.1.3 Aktivierung des Wissens;254
11.1.3.1;9.1.3.1 Empowerment und Gemeinschaftsbildung;255
11.1.3.2;9.1.3.2 Ortsproduktion;257
11.2;9.2 Prozesskunst als Suche nach dem (ästhetisch) Neuen;259
11.2.1;9.2.1 Ästhetisierung als Treiber der Innovationsgesellschaft;260
11.2.2;9.2.2 Überlegungen zu den Regimen des Neuen;262
11.2.3;9.2.3 Veränderungen des Kunstverständnisses;264
12;10 Ausblick: Grenzgänger – Kunst oder Nicht-Kunst?;266
12.1;10.1 Notwendigkeit eines funktionalisierten Kunstbegriffs;268
12.2;10.2 Nachhaltigkeit und Verstetigung;269
12.3;10.3 (Kultur-)Politische Konsequenzen;271
13;Literatur;277



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