Micieli | Der lachende Zahn meiner Großmutter | Buch | 978-3-942411-53-0 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 17, 130 Seiten, Paperback, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 175 g

Reihe: WortWechsel

Micieli

Der lachende Zahn meiner Großmutter

Dresdner Poetikvorlesungen
2. Auflage 2021
ISBN: 978-3-942411-53-0
Verlag: Thelem / w.e.b Universitätsverlag und Buchhandel

Dresdner Poetikvorlesungen

Buch, Deutsch, Band 17, 130 Seiten, Paperback, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 175 g

Reihe: WortWechsel

ISBN: 978-3-942411-53-0
Verlag: Thelem / w.e.b Universitätsverlag und Buchhandel


Längst schon wurde »in der Schule das Ende der Erzählung des Romans gefordert (…), danach kam das Ende des Erzählers und wenig später sprach man vom Tod des Autors.« Und auch die Autofiktion ist nur eine Mode (so der Erzähler in Francesco
Micielis Schwazzenbach). Die Dresdner Poetikvorlesungen Micielis fu¨hren in eine Erzählwelt, die sich von schlichtem Realismus verabschiedet hat, um unserer Wirklichkeit näher zu kommen, eine Erzählwelt, in der die Fremde, das Andere, die
Nichtidentität akzeptiert und verteidigt werden mu¨ssen, um Freiheit zu gewinnen. Immer wieder neu verwirklichen die Werke Micielis diese Freiheit. Freiheit lässt dem Schreibenden die Wahl: »Ich habe vier Muttersprachen, drei lasse ich aus.« In seinen
Poetikvorlesungen erkundet er die Voraussetzungen eines Lebens und Schreibens, das »mehrheimisch« ist.

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Weitere Infos & Material


Micieli, Francesco
Francesco Micieli, in Santa Sofia d‘Epiro in Kalabrien geboren, gehört der seit Jahrhunderten dort ansässigen Minderheit der Arbëresh an. 1965 wandern seine Eltern als Arbeitsmigranten in die Schweiz aus. Francesco Micieli wächst in Lu¨tzelu¨h im
Emmental auf, studiert in Bern und Florenz, ist Schauspieler, dann auch freier Schriftsteller. Er schreibt erzählende Prosa, Essays, Libretti, er lehrt an der Hochschule fu¨r Gestaltung in Bern und an der Hochschule der Ku¨nste in dieser Stadt. Er u¨bernimmt Ehrenämter, erhält Preise, aber vor allem gehört Francesco Micieli zu jenen, deren Schreiben in der Schweiz immer wieder zeigt, dass aus ›Fremdheit‹ große deutschsprachige Literatur entsteht.



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