Meyer | Potenzial und Praxis des Persönlichen Budgets | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 466 Seiten

Meyer Potenzial und Praxis des Persönlichen Budgets

Eine Typologie von BudgetnutzerInnen in Deutschland
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-531-92683-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Eine Typologie von BudgetnutzerInnen in Deutschland

E-Book, Deutsch, 466 Seiten

ISBN: 978-3-531-92683-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Seit über zehn Jahren werden Persönliche Budgets in Form von Modellprojekten in der Bundesrepublik Deutschland erprobt und bis heute sind die Erwartungen an die Potenziale hoch gesteckt. Die Praxis der Budgetverwendung zeichnet hingegen ein ernüchterndes Bild, da einige der in Sozialpolitik und Wissenschaft diskutierten Potenziale in der Realität nur begrenzt umgesetzt werden konnten. Auch ist wenig über die Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten und 'Spielarten' des Persönlichen Budgets bekannt. Auf Basis einer empirisch begründeten Typologie wird die Verwendung systematisch analysiert und ein differenziertes Bild der Budgetnutzung dargestellt.

Dr. Thomas Meyer ist Professor für Praxisforschung in der Sozialen Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart.

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1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Vorwort und Danksagung;13
3;1 Einleitung;15
3.1;1.1 Ausgangssituation;16
3.2;1.2 Zielsetzung und Fragestellung;19
3.3;1.3 Aufbau der Arbeit;21
4;2 Kernidee und Hintergrund der Einführung Persönlicher Budgets;24
4.1;2.1 Zum Begriff „Persönliches Budget“ – Definition und Grundidee;28
4.2;2.2 Rahmenbedingungen der Einführung Persönlicher Budgets – Rechtsgrundlagen und budgetfähige Leistungen;36
4.2.1;2.2.1 Rechtsgrundlagen;36
4.2.2;2.2.2 Leistungsträger und budgetgeeignete Leistungen;39
4.3;2.3 Das Persönliche Budget im Kontext des Paradigmenwechsels in der Behindertenhilfe – Eckpfeiler eines Wandels im Umgang mit Be;42
4.3.1;2.3.1 Die normativ-ethische Ebene: Selbstbestimmung und Eigenverantwortung als zwei Seiten derselben Medaille – Persönliche Budg;46
4.3.2;2.3.2 Die professionstheoretisch-fachliche Ebene: Vom medizinisch geprägten Behinderungsbegriff zum bio-psycho-sozialen Modell –;49
4.3.3;2.3.3 Die sozialpolitische Ebene: Auflösung des leistungsrechtlichen Dreiecks und Stärkung der Rolle des Hilfeempfängers – Sozia;58
4.4;2.4 Zusammenfassung;63
5;3 Das Persönliche Budget im Spannungsfeld zwischen Potenzial und Praxis – Erwartungen an die Einführung Persönlicher Budgets;64
5.1;3.1 Erwartungen auf normativ-ethischer Ebene: Selbstbestimmung, selbstständige Lebensführung und Regiekompetenz;65
5.1.1;3.1.1 Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung – durch Persönliche Budgets vom Objekt der Fürsorge zum handelnden Subjekt;66
5.1.2;3.1.2 Selbstständigkeit statt Abhängigkeit – das Persönliche Budget zur Realisierung einer selbstständigen Lebensführung;71
5.1.3;3.1.3 Assistenz statt Betreuung – veränderte (Macht-) Verhältnisse und Stärkung der Regiekompetenz durch das Persönliche Budget;73
5.2;3.2 Erwartungen auf professionstheoretisch-fachlicher Ebene: Normalisierung und Inklusion statt Separation und Exklusion – Persö;76
5.2.1;3.2.1 Normalisierung statt Separation – das Persönliche Budget als Instrument der Deinstitutionalisierung;77
5.2.2;3.2.2 Inklusion statt Exklusion – das persönliche Budget zur Verbesserung von Teilhabechancen;81
5.3;3.3 Erwartungen auf sozialpolitischer Ebene: Vorrang ambulanter Angebote, Veränderung der Angebotsstrukturen und Einflussnahme d;84
5.3.1;3.3.1 Ambulant vor stationär – das persönliche Budget als Alternative zur stationären Versorgung;85
5.3.2;3.3.2 Kunde statt (abhängiger) Hilfeempfänger – Verbesserung der Qualität und passgenaue Angebote durch stärkere Einflussnahme;90
5.4;3.4 Zusammenfassung;94
6;4 Umsetzung von Persönlichen Budgets in Europa und der Bundesrepublik Deutschland;99
6.1;4.1 Erfahrungen mit Direktzahlungen an Menschen mit Behinderung im europäischen Raum;102
6.1.1;4.1.1 Personengebundene Budgets in den Niederlanden (Persoonsgebonden budget) Zeitpunkt und Hintergrund der Einführung, Ziele un;102
6.1.2;4.1.2 Direct Payments in Großbritannien Zeitpunkt und Hintergrund der Einführung, Ziele und Anspruchsvoraussetzungen;108
6.1.3;4.1.3 Persönliche Assistenz in Schweden Zeitpunkt und Hintergrund der Einführung, Ziele und Anspruchsvoraussetzungen;114
6.2;4.2 Modellprojekte zur Erprobung und Einführung Persönlicher Budgets in der Bundesrepublik Deutschland;119
6.2.1;4.2.1 „Hilfe nach Maß“ (Rheinland-Pfalz 1998 – 2000) Zeitpunkt und Hintergrund der Einführung, Ziele und Anspruchsvoraussetzunge;120
6.2.2;4.2.2 Persönliche Budgets für Menschen mit Behinderung (Baden-Württemberg 2002-2005) Zeitpunkt und Hintergrund der Einführung, Z;128
6.2.3;4.2.3 Persönliche Budgets im stationärem Kontext – das Projekt PerLe – Personenbezogene Unterstützung und Lebensqualität (Nordrh;137
6.2.4;4.2.4 Modellvorhaben zur Einführung Persönlicher Budgets für Menschen mit Behinderung in Niedersachsen (2004-2005) Zeitpunkt und;142
6.2.5;4.2.5 Persönliche Budgets in Hamburg (2003-2005);145
6.2.6;4.2.6 Das bundesweite Modellvorhaben „Erprobung Trägerübergreifender Persönlicher Budgets“ (2004-2007) Zeitpunkt und Hintergrund;148
6.3;4.3 Zusammenfassung – Persönliche Budgets in der Bundesrepublik Deutschland und anderen europäischen Ländern;161
7;5 Die Bedeutung Persönlicher Budgets im Lebenskontext der Budgetnutzer/innen – was weiß man über die individuellen Hintergründe;169
7.1;5.1 Hintergründe der Budgetbeantragung und Budgetverwendung;170
7.1.1;5.1.1 Motive der Budgetbeantragung und Budgetverwendung im rheinland-pfälzischen Modellvorhaben;171
7.1.2;5.1.2 Motive der Budgetbeantragung und Budgetverwendung im baden-württembergischen Modellprojekt;172
7.1.3;5.1.3 Motive der Budgetbeantragung und Budgetverwendung im niedersächsischen Modellvorhaben;177
7.2;5.2 Typologien der Budgetnutzung;180
7.2.1;5.2.1 Nutzungsverhalten von Direktzahlungen am Beispiel von Menschen mit Pflegebudgets in Großbritannien;181
7.2.2;5.2.2 Lebensweltlich-biografisch orientierte Zugänge zur Budgetnutzung am Beispiel der baden-württembergischen Budgetnehmer/inne;184
7.3;5.3 Zusammenfassung – welche Schlüsse können aus den Modellprojekten für eine empirische Betrachtung der Budgetverwendung gezoge;189
8;6 Methodik, Datenbasis und Vorgehensweise der empirischen Analyse;195
8.1;6.1 Die Funktion von Typologien in der empirischen Sozialforschung;197
8.1.1;6.1.1 Der Begriff des Typus in den Sozialwissenschaften;199
8.1.2;6.1.2 Grundidee und Vorgehensweise einer Typenkonstruktion;201
8.1.3;6.1.3 Quantitative Typenbildung: Die Clusteranalyse;203
8.2;6.2 Empirische Daten der wissenschaftlichen Begleitforschung: Die Befragungen im Rahmen der Modellprojekte zur Erprobung „Träger;206
8.2.1;6.2.1 Die Budgetnehmerbefragung – Vorgehensweise, inhaltliche Schwerpunkte und Datenbasis der Erstbefragungen;209
8.2.2;6.2.2 Die Wiederholungsbefragung;221
8.3;6.3 Vorgehensweise und Auswertungsschritte – Verschränkung qualitativer und quantitativer Analysen;224
8.3.1;6.3.1 Die qualitative Analyse;224
8.3.2;6.3.2 Quantifizierung der qualitativ gewonnenen Kategorien;230
8.3.3;6.3.3 Die quantitative Analyse;231
9;7 Typologie der Budgetnutzung – Ergebnisse der empirischen Analyse;236
9.1;7.1 Hintergründe und Motive der Budgetbeantragung;237
9.1.1;7.1.1 Qualitative Analyse der Hintergründe der Budgetbeantragung – Ergebnisse der Kategorienbildung;237
9.1.2;7.1.2 Quantitative Analyse der Hintergründe der Budgetbeantragung – Ergebnisse der statistischen Auswertungen;310
9.1.3;Cluster 4 – Pragmatische Nutzung des Persönlichen Budgets (n=19);325
9.2;Cluster 1 – Selbstständige Lebensführung in sicherem Rahmen (n=72);322
9.3;Cluster 2 – Individuelle Gestaltung von Teilhabe und Aktivität (n=47);323
9.4;Cluster 3 – Emanzipation durch erweiterte Spielräume (n=46);324
9.5;7.1.3 Gegenüberstellung der gefundenen Typen mit ausgewählten personenbezogenen Merkmalen;326
9.6;7.2 Budgetverwendung;332
9.6.1;7.2.1 Ergebnisse der Kategorienbildung – Art und Inhalt der finanzierten Leistungen;334
9.6.2;7.2.2 Quantitative Analyse der Budgetverwendung – Ergebnisse der statistischen Auswertungen;350
9.7;Cluster 1 – Selbstständige Lebensführung in sicherem Rahmen;353
9.8;Cluster 2 – Individuelle Gestaltung von Teilhabe und Aktivität;354
9.9;Cluster 3 – Emanzipation und erweiterte Spielräume;354
9.10;Cluster 4 – Pragmatische Nutzung des Persönlichen Budgets;356
9.10.1;7.2.3 Organisation der Unterstützung und Entscheidung über die Budgetverwendung – Unterschiede zwischen den verschiedenen Typen;356
9.10.2;7.2.4 Rekrutierung von Dienstleistern;367
9.11;7.3 Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget – Ergebnisse der Wiederholungsbefragung im Spiegel der gefundenen Typen;370
9.11.1;7.3.1 Erfüllte Erwartungen an das Persönliche Budget;373
10;8 Zusammenfassende Betrachtung der Typologie – Das Persönliche Budget im Lebenskontext der befragten Budgetnutzer/innen;377
10.1;8.1 Typus 1 – Selbstständige Lebensführung in sicherem Rahmen;377
10.2;8.2 Typus 2 – Individuelle Gestaltung von Teilhabe und Aktivität;386
10.3;8.3 Typus 3 – Emanzipation durch erweiterte Spielräume;394
10.4;8.4 Typus 4 – Pragmatische Nutzung des Persönlichen Budgets;403
11;9 Potenzial und Praxis des Persönlichen Budgets – Schlussfolgerungen, Thesen, Ausblick;409
11.1;9.1 Schlussfolgerungen für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Persönlichen Budget – Überlegungen zu Anspruch und Wirkli;410
11.1.1;9.1.1 Überlegungen auf normativ-ethischer Ebene – Selbstbestimmung und selbstständige Lebensführung „Große“ und „kleine“ Selbstb;410
11.1.2;9.1.2 Überlegungen auf professionstheoretisch-fachlicher Ebene – Normalisierung, Deinstitutionalisierung und Teilhabe Deinstitut;414
11.1.3;9.1.3 Überlegungen auf sozialpolitischer Ebene – Ambulantisierung und Kundenbewusstsein Ambulantisierungspotenziale zum Erhalt s;419
11.2;9.2 Schlussfolgerungen für eine wirkungsorientierte Betrachtung des Persönlichen Budgets – Überlegungen zu einem Perspektivenwec;425
11.2.1;9.2.1 Überlegungen zu einer inhaltlichen Neuausrichtung – Ein Plädoyer für eine differenziertere Bewertung von Wirkungen;426
11.2.2;9.2.2 Überlegungen zu einer methodischen Neuausrichtung – Ein Plädoyer für qualitative Evaluation und den Einbezug einer fallrek;430
11.2.3;9.2.3 Überlegungen zu einer Neuorientierung in der Qualitätssicherung – Ein Plädoyer für Nutzerorientierung und Ausrichtung an d;434
11.3;9.3 Schlussfolgerungen für die Praxis der Budgetnutzung – Überlegungen zur Gestaltung und Bewilligung Persönlicher Budgets;438
11.3.1;9.3.1 Planungssicherheit und Stabilität gewährleisten – Vermeidung von rigiden Budgetanpassungen;439
11.3.2;9.3.2 Beratung und Unterstützung in die Budgetgestaltung einbeziehen – Budgetassistenz als elementarer Bestandteil des Persönlic;440
11.3.3;9.3.3 Individuelle Wege unterstützen – eigene Ideen zulassen und Zweckbindungen umgehen;443
11.3.4;9.3.4 Selbstbestimmung und Unabhängigkeit fördern – Mehrbedarf und Lernfelder zulassen;444
11.3.5;9.3.5 Pragmatismus erkennen und akzeptieren – Sachleistungen flexibilisieren, Wunsch und Wahlrecht ernst nehmen;446
11.4;9.4 Zusammenfassung;447
12;10 Abschließende Bemerkungen;449
13;Literaturverzeichnis;451
14;Tabellenund Abbildungsverzeichnis;464



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