Meyer | Neue Makroökonomik | Buch | 978-3-540-12475-7 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 328 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 588 g

Reihe: Hochschultext

Meyer

Neue Makroökonomik

Ungleichgewichtsanalyse mit Hilfe der Methode des temporären Gleichgewichts
1. Auflage 1983
ISBN: 978-3-540-12475-7
Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Ungleichgewichtsanalyse mit Hilfe der Methode des temporären Gleichgewichts

Buch, Deutsch, 328 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 588 g

Reihe: Hochschultext

ISBN: 978-3-540-12475-7
Verlag: Springer Berlin Heidelberg


In den siebziger Jahren hat sich ausgehend vom Artikel Barrol Grossman (1971) unter der anfänglichen Bezeichnung "Ungleichgewichts­ theorie" eine neue Richtung der ökonomischen Theorie etabliert, die die Analyse von Ungleichgewichtszuständen wie Arbeitslosigkeit, unter­ ausgelastetenProduktionskapazitäten, Arbeitskräftemangel oder Uber­ nachfrage zum Ziel hat. Wie jede neue Theorie fußt auch diese Rich­ tung auf weiter zurückliegenden Entwicklungen; Ausgangspunkt für Barro und Grossman war die zweite große Welle der Keynes-Interpre­ tationen (nach der von Hicks ausgelösten ersten Welle), in der Patinkin (1956), Clower (1963) und Leijonhufvud (1966) versuchten, eine Brücke zwischen mikroökonomischer und makroökonomischer Theorie zu schlagen. Die neue Richtung wird dah.er zuweilen auch als "Mikro­ ökonomische Fundierung der makroökonomischen Theorie" bezeichnet, z.B. in Harcourt (1977) und Weintraub (1977). Trotz der Zielsetzung, Ungleichgewichte zu analysieren, ist die methodische Vorgehensweise weitgehend die einer statischen und komparativ statischen Gleichgewichtsanalyse. Um die neue Richtung einerseits von Ungleichgewichtsansätzen im Sinne einer dynamischen Theorie und andererseits von der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie abzugrenzen, hat sich für diese Analysemethode der Begriff des temporären Gleichgewichts eingebür~ert. Die Richtung selbst firmiert in neuerer Zeit unter dem Etikett "Neue Makroökonomik". Sie hat mit Böhm (1980) und Rothschild (1981) "inzwischen Eingang auch in die 1 deutschsprachige Lehrbuchliteratur gefunden. Die' Richtung der Neuen Makroökonomik wird im wesentlichen durch folgende drei Punkte charakterisiert. - Die Annahme flexibler, stets markträumender Preise wird aufge­ geben.

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Einführung.- 1: Temporäres Gleichgewicht.- § 1 Zum Gleichgewichtsbegriff in der Wirtschaftstheorie.- § 2 Temporäres Gleichgewicht.- § 3 Anwendung der Methode des temporären Gleichgewichts: Ein Beispiel.- 2: Mikroökonomische Temporäre Gleichgewichts-Modelle.- § 1 Einleitung und Übersicht.- § 2 Allgemeine Formulierung eines mikroökonomischen total-analytischen temporären Gleichgewichtskonzepts.- § 3 Allgemeines Konkurrenzgleichgewicht.- § 4 Temporäres Konkurrenzgleichgewicht (bei flexiblen Preisen).- § 5 Geld als Argument in der Nutzenfunktion.- § 6 Temporäres Fixprice-Gleichgewicht.- § 7 Effektive Nachfragesignale im temporären Gleichgewicht mit Mengenrationierung.- § 8 Temporäres Gleichgewicht bei gegebenem Rationierungsschema.- 3: Makroökonomische Temporäre Gleichgewichtsmodelle.- § 1 Einleitung und Überblick.- § 2 Ein makroökonomisches temporäres Gleichgewichtsmodell ohne Geld.- § 3 Einbeziehung des Geldes als Wertaufbewahrungsmittel.- § 4 Analyse der effektiven Entscheidung der Haushalte.- § 5 Einbeziehung des Staates, komparativ statische Analyse der Wirkungen verschiedener wirtschaftspolitischer Maßnahmen.- § 6 Einbeziehung der Lagerhaltung.- § 7 Temporäres Gleichgewicht bei flexiblem Güterpreis.- 4: Einige Spezielle Aspekte Temporären GleichGewichts Mit Mengenrationierung.- § 1 Effizienzeigenschaften temporärer Gleichgewichte mit Mengenrationierung 2.- § 2 Effektive Nachfrage bei stochastischer Rationierung.- § 3 Dynamische Preis- und Lohnsatzanpassung.- § 4 Dynamische Preis-, Mengen- und Lohnsatzanpassung.- Zusammenfassung und Ausblick.- Anhang A: Lösung der linearen Differentialgleichungen aus Kapitel 1, § 3.- Anhang B: Drei äquivalente Nutzenkonzepte U, V, W.- B.1 Darstellung der Konzepte.- B.2 Konkave undguasikonkave Nutzenfunktionen.- B.3 Die Konkavität der V- und der W-Nutzenfunktion.- B.4 Ein Beispiel.- Anhang C: Beweisskizze für Theorem 6.1 in Kapitel 2.- Anhang D: Die Wirkung der Verschärfung einer stochastischen Rationierung auf die effektive Nachfrage.



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