Meyer | Absoluter Wert und allgemeiner Wille | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 286 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: Edition panta rei

Meyer Absoluter Wert und allgemeiner Wille

Zur Selbstbegründung dialektischer Gesellschaftstheorie

E-Book, Deutsch, 286 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: Edition panta rei

ISBN: 978-3-8394-0224-5
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Bislang wurde im Diskurs über die Kritische Theorie Adornos die erfahrungstheoretische Selbstbegründung dialektischer Sozialtheorie vernachlässigt. Durch die Rekonstruktion dieses Konzepts wird eine neuartige Kritik an den differenzierungstheoretischen Gesellschaftskonzepten von Habermas und Luhmann möglich. Es wird gezeigt, dass die dort entwickelten Gesellschaftsbegriffe als unreflektierte Bebilderungen der Erfahrung verselbstständigter gesellschaftlicher Verhältnisse verstanden werden können, die die Realität ihres Theorie stiftenden Gegenstands verfehlen. Demgegenüber lässt sich mit Adorno ein realistisches Strukturkonzept der Gesellschaft begründen: Dieses kristallisiert sich um den sozialstrukturellen Dualismus von Ökonomie und Staat und deren basale sozialen Einheitsprinzipien: die Formen des Geldes und des modernen Rechts.
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1;INHALT;5
2;Danksagung;9
3;Einleitung. Eine kurze Standortbestimmung dialektischer Sozialtheorie;11
3.1;Gesellschaftsstruktur und Dialektik;11
3.2;Die Krise der Soziologie und die Krisendynamik des Kapitalismus;19
3.3;Überblick über den Argumentationsgang;27
4;Subjektivität zwischen Theorie und Gesellschaft;33
4.1;Geist und Gesellschaft von den Anfängen der Neuzeit zu Hegel und dessen Folgen;33
4.2;Die Klassiker der Soziologie: von Comte und Durkheim zu Weber und mit Lukács an die Schwelle einer Kritischen Theorie der Gesellschaft;40
4.3;Die Anfänge der Soziologie und die Soziologien Comtes und Durkheims;40
4.4;Grundzüge und Grenzen des soziologischen Individualismus bei Max Weber;45
4.5;Kapitalismus und Verdinglichung bei Lukács;56
4.6;Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Kritischen Theorie: vom frühen Horkheimer zum späten Adorno59;0
4.7;Kultur, Gesellschaft und Ideologie beim frühen Horkheimer;59
4.8;Kritische Theorie in den 1940er Jahren und Soziologie bei Adorno nach 1945;72
4.9;Aufgaben und Grenzen der Soziologie Adornos;78
4.10;Individuum und totale Vergesellschaftung;78
4.11;Das Selbstbewusstsein der Gesellschaft zwischen Erfahrung, Deutung und Denken;86
4.12;Ideologie – Falsches Bewusstsein der Gesellschaft;93
4.13;Exkurs: Gesellschaftsstruktur und Ideologie bei Marx;97
5;Die Soziologie Adornos;109
5.1;Die Realität der Struktur in der dialektischen Soziologie Adornos – Zu Adornos Phänomenologie der Produktionsverhältnisse;109
5.2;Gegenstand und Mehode der Soziologie Adornos;121
5.3;Begriff und Sache;121
5.4;Erfahrung und Begriff;132
5.5;Exkurs: Wissenschaft der Erfahrung des Bewusstseins zwischen Philosophie und Soziologie;138
5.6;Soziologische Deutung – Die deutende Reflexion als Phänomenologie der Verkehrung;144
5.7;Gesellschaft als Totalität;152
5.8;Deutung als Methode der Kritik;159
5.9;Adornos Kritik der Soziologie;165
5.10;Adornos Kritik an der handlungstheoretischen Soziologie Max Webers;165
6;Adornos Kritik an Durkheims strukturalistischer Soziologie;170
6.1;Monstrositäten differenzierungstheoretischer Begriffsbildung bei Luhmann und Habermas und die durch Marx eröffnete Perspektive der Auflösung;175
6.2;Soziale Differenzierung bei Hegel und Parsons;175
6.3;Hegels Theorie des objektiven Geistes;175
6.4;Soziale Differenzierung bei Parsons;179
6.5;Einheit und Gesellschaftsstruktur in der Theorie von Luhmann als Emergenz von Kommunikation und funktionaler Differenzierung gesellschaftlicher Teilsysteme;192
6.6;Der interventionsstaatliche Erfahrungsgehalt der Systemtheorie der Gesellschaft;192
6.7;Aporien des systemtheoretischen Gesellschaftsbegriffs (Differenzierungskonstrukt und Subjektaporie, Übergeneralisierungszwang und Scheinableitungen);202
6.8;Die Beobachtungsaporie der Systemtheorie;210
6.9;Gesellschaftliche Objektivität als Entkopplung von System und Lebenswelt und funktionalistische Vernunft in der Theorie des kommunikativen Handelns von Habermas;221
6.10;System und Lebenswelt;221
6.11;Die Erfahrung der Krise des Interventionsstaats und die Hinwendung zur politischen Theorie;224
6.12;Entkopplung von System und Lebenswelt und funktionalistische Vernunft – Der aporetische Auflösungspunkt der Habermasschen Theorie der Moderne;228
6.13;Der ökonomisch-politische Doppelcharakter der modernen Gesellschaftsstruktur aus der Perspektive von Marx;236
6.14;Dimensionen gesellschaftstheoretischer Begriffsbildung bei Marx;236
6.15;Grundbestimmungen des Marxschen Objektivitätsbegriffs im Kontext der frühen Marxschen Kritik an der Hegelschen Rechtsphilosophie;240
6.16;Staat, Gesellschaft, Religion – Zur impliziten Kritik der Vorstellung multizentrischer gesellschaftlicher Differenzierung bei Marx;247
7;Absoluter Wert und allgemeiner Wille – Preisform und Rechtsform als Strukturprinzipien moderner Gesellschaften;253
7.1;Preisform und absoluter Wert;253
7.2;Rechtsform und allgemeiner Wille;263
8;Literatur;273


Meyer, Lars
Lars Meyer, geb. 1975, hat Politikwissenschaften und Soziologie in Bremen studiert. Veröffentlichungen: Theorie und Politik des Eigentums in der Wissensgesellschaft, 2004; Gesellschaft als Verkehrung. Perspektiven einer neuen Marx-Lektüre, 2004.

Lars Meyer, geb. 1975, hat Politikwissenschaften und Soziologie in Bremen studiert. Veröffentlichungen: Theorie und Politik des Eigentums in der Wissensgesellschaft, 2004; Gesellschaft als Verkehrung. Perspektiven einer neuen Marx-Lektüre, 2004.


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