Meuth | Wohn-Räume und pädagogische Orte | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 16, 318 Seiten

Reihe: Sozialraumforschung und Sozialraumarbeit

Meuth Wohn-Räume und pädagogische Orte

Erziehungswissenschaftliche Zugänge zum Wohnen
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-658-15805-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Erziehungswissenschaftliche Zugänge zum Wohnen

E-Book, Deutsch, Band 16, 318 Seiten

Reihe: Sozialraumforschung und Sozialraumarbeit

ISBN: 978-3-658-15805-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Dieser Band eröffnet vielseitige Perspektiven auf Wohnen und Raum. Obwohl das Phänomen Wohnen zentral für viele pädagogische Maßnahmen ist (u.a. Mutter-Kind-Einrichtungen, stationäre Erziehungshilfen, Jugendwohnheime, Altenhilfe, aufsuchende Sterbebegleitung), wurde es in der Erziehungswissenschaft bisher kaum wohntheoretisch reflektiert. Das ist jedoch mit Blick auf öffentlich verfasste, institutionelle Kontexte relevant, in denen das alltagsweltliche Verständnis von Wohnen als private Angelegenheit hinterfragt werden muss. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser Band erstmalig umfassend das (Spannungs-)Verhältnis von Wohnen und Pädagogik in Auseinandersetzung mit der interdisziplinären Wohn- und Raumforschung. Damit bietet er einen konzeptionell einführenden und empirisch detailreichen Beitrag zu einer theoretischen Beschäftigung mit Wohnen im wohlfahrtsstaatlichen Arrangement.


Miriam Meuth ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Soziale Räume am Institut für Soziale Arbeit der FHS St.Gallen. Sie promovierte an der Sozialpädagogischen Forschungsstelle 'Bildung und Bewältigung im Lebenslauf' des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer international vergleichenden Studie zu Bedeutungen des Phänomens Wohnen in begleiteten Wohneinrichtungen für junge Erwachsene.

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;Autor_innen;8
3;Vorbemerkungen und Danksagung;10
4;1Wohnen – Gegenstand pädagogischer Praktiken, erziehungswissenschaftlicher Forschung und Theoriebildung;12
4.1;1 Theoretisch-empirisches Desiderat;12
4.2;2 Perspektiven auf Wohnen in derErziehungswissenschaft;15
4.3;3 Das Konzept des pädagogisch institutionellen Wohnens;27
4.4;4 Wohn-Setting, heterotopes Wohnen und totale Institution: Gängige Konzeptionen;30
4.5;5 Anspruch und Aufbau des Bandes;34
5;2Wege der Wohn-Forschung – Leben an Orten;48
5.1;1 „Wohnen“ – eine phänomenologische Annäherung;49
5.1.1;1.1 „Wohnen“ bei Martin Heidegger;49
5.1.2;1.2 „Wohnen“ bei Hermann Schmitz;51
5.1.3;1.3 „Wohnen“ bei Otto Friedrich Bollnow;54
5.2;2 Heterotopologische Ergänzungen;55
5.3;3 Bilder situierten Wohnens;58
5.3.1;3.1 Wohnen im Seemannsheim;58
5.3.2;3.2 Wohnen im Gefängnis;63
5.4;4 Methodologisches Fazit;66
6;3Soziale Arbeit und Wohnen: Gefangen in einer funktional-industriekapitalistischen Raumordnung und darüber hinaus blind für Praktiken pädagogischer Ortsgestaltung? Eine sozialgeographische Spurensuche;70
6.1;1 Gefangen in einer funktional-industriekapitalistischen Raumordnung? Dimensionen modernen Wohnens und die Rolle der Sozialen Arbeit;75
6.2;2 Erziehung durch Wohnen? – Räumlich-reflexive Anmerkungen zum Sozialen Wohnen und zur Wichtigkeit der Inblicknahme von Ortsgestaltung durch Soziale Arbeit;84
6.2.1;2.1 Liegt die Lösung in der lokalen Gemeinschaft? Anmerkungen zur Entkoppelung vom „Sozialen“ und „Räumlichen“ am Beispiel von Nachbarschaften;87
6.2.2;2.2 Erziehen zum Wohnen – Übergangene (Frage) Soziale(r) Arbeit?;94
6.2.3;2.3 Zur Wichtigkeit der sozialarbeiterischen/ sozialpädagogischen Inblicknahme von Ortsgestaltungsprozessen – ein Ausblick;98
7;4Theoretische Perspektiven auf Wohnen: Ein mehrdimensionales Wohnverständnis in erziehungswissenschaftlicher Absicht;107
7.1;1 Einleitung;107
7.2;2 Interdisziplinäre Zugänge zum Phänomen Wohnen;109
7.2.1;2.1 Wohnsoziologische Annäherungen;109
7.2.2;2.2 Philosophisch-phänomenologische Annäherungen;112
7.2.3;2.3 Wohnen und Räumlichkeit;116
7.2.4;2.4 Grenzen der verschiedenen theoretischen Zugänge zum Phänomen Wohnen;121
7.3;3 Mehrdimensionales Wohnverständnis – ein heuristisches Modell;122
7.4;4 Ausblick – forschungspraktische Konsequenzen und Erkenntnisgewinn;127
8;5Die stationäre Mutter-Kind-Einrichtung als pädagogisch institutionalisierter Wohnraum;133
8.1;1 Die doppelte Relevanz von Wohnen in pädagogischen Einrichtungen als Ausgangspunkt;133
8.2;2 Zur Komplexität der Leistungen/Maßnahmen stationärer Mutter-Kind-Einrichtungen;135
8.3;3 Theoretisch-analytische Perspektiven: Praktiken pädagogisch institutionalisierten Wohnens;137
8.4;4 Pädagogisch institutionalisiertes Wohnen mit Kind: Organisation und Regularien;140
8.4.1;4.1 Inwiefern ist Wohnen Gegenstand der pädagogischen Betreuung?;140
8.4.2;4.2 Inwiefern dient Wohnraum als Zugang für die pädagogische Einflussnahme?;142
8.5;5 Pädagogisch institutionalisiertes Wohnen mit Kind: „Eigenständigkeit“ vs. ‚Kindeswohl‘?;145
8.5.1;5.1 Relevanz des Wohnraums bei „Verselbstständigung“ und ‚Kindeswohlsicherung‘;145
8.5.2;5.2 Raumsouveränität im Spannungsfeld von „Eigenständigkeit“ und ‚Kindeswohl‘;147
8.6;6 Pädagogisch institutionalisiertes Wohnen mit Kind: Umgangsweisen und Konflikte;150
8.6.1;6.1 Deutungskonflikte um die Verantwortlichkeit;150
8.6.2;6.2 Deutungskonflikte um die Modalitäten selbstständiger Versorgung;152
8.7;7 Zwischen ‚unzulänglicher Eigenständigkeit‘ und Kindeswohlgefährdung – Effekte individualisierender Problemzuschreibungen;154
9;6 Fremdplatziertes Wohnen – Zwischen Möglichkeiten und Widersprüchen.Kindliche Perspekt?iven auf Aufwachsen am anderen Ort? im Vergleich;159
9.1;1 Einleitung;159
9.2;2 Wohnen an unterschiedlichen sozialpädagogischen Orten;163
9.2.1;2.1 Wohnen in einer stationären Einrichtung;164
9.2.2;2.2 Wohnen in einer Adoptivfamilie;165
9.3;3 Mit Fotografien kindliche Perspektiven auf Orte rekonstruieren;166
9.3.1;3.1 Der Ort und die methodologische Wertschätzung des Subjekts in der Kindheitsforschung;166
9.3.2;3.2 Fotografien als Zugang zur Veranschaulichung ortsgebundener Bedeutungen und Möglichkeiten;167
9.4;4 Wie Kinder ihre Fremdplatzierung zeigen;169
9.4.1;4.1 Wohnen und Dinge;169
9.4.2;4.2 Wohnen, Zeit und Zugehörigkeit;172
9.5;5 Sozialpädagogische Ermöglichungsräume in einem widersprüchlichen Feld;174
10;7Familienähnliche Hilfen zur Erziehung Zur spezifi schen Inst?it?ut?ionalisierung des Privat?en in pädagogischen Wohnräumen;181
10.1;1 Stationäre Angebote der Hilfen zur Erziehung als spezifi sche Orte des Wohnens für Kinder undJugendliche – eine Einleitung;181
10.2;2 ‚Familialisierte‘ Hilfen zur Erziehung: die Institutionalisierung des Privaten in sozialpädagogischen Settings;185
10.3;3 Pädagogische Wohnräume: ein empirisch fundierter Bestimmungsversuch mit Blick auf Türschwellen7;189
10.4;4 Ausblick: Zur Angemessenheit des Konzepts „pädagogischer Wohnräume“;201
11;8Artefakte als empirischer Zugang zur Erforschung von Wohnräumen der stationären Erziehungshilfe;205
11.1;1 Einleitung;205
11.2;2 Strukturelle Bedingungen des Wohnraumes stationärer Außenwohngruppen;207
11.3;3 Materieller Wohnraum als Ausdruck von Organisationskultur;209
11.3.1;3.1 Organisationskultur;210
11.3.2;3.2 Artefakte als empirischer Schlüssel zurOrganisationskultur;212
11.3.3;3.3 Erhebung und Analyse der Artefakte;213
11.4;4 Die Wohnräume und Subkulturen derAußenwohngruppen Fliederweg und Hausen;215
11.4.1;4.1 Die Wohnräume Fliederweg und Hausen –eine Begehung;216
11.4.2;4.2 Die organisationskulturelle Ausformung von Fliederwegund Hausen unter Aspekten des Institutionellen und desPrivaten;221
11.5;5 Diskussion;225
12;9WOHNgruppe – Durchgangspassage vs. Daheim-Sein;230
12.1;1 Das WOHN(en) in der WOHNgruppe;231
12.2;2 Wohnen empirisch sichtbar machen;233
12.3;3 Wohnen in WOHNgruppen aus der Perspektive von Care Leavern;235
12.3.1;3.1 Wohnen in der WOHNgruppe wird im Vergleich konstruiert;235
12.3.2;3.2 Regeln zwischen Einschränkung der Selbständigkeit und Hervorbringung von Sicherheit;237
12.3.3;3.3 Wohnen mit Peers: zwischen sich-zugehörig-fühlen, anders-sein-wollen und zu-Anderen-gemacht-werden;242
12.3.4;3.4 Emotional-kognitive Dimension: das „Wohngefühl“;246
12.4;4 Fazit: „Entpädagogisierung“ des Heimalltags und Ermöglichung von Wohnen;248
13;10 Zur bürokratischen Überformung der Subjekte. Wohnen in der st?at?ionären Alt?en- und Behindert?enhilfe;253
13.1;1 Hinführung;253
13.2;2 Grundlegendes Verständnis – Wohnen;255
13.2.1;2.1 Zur Bedeutung von Wohnen;255
13.2.2;2.2 Wohnen und totale Institution;257
13.3;3 Kognitive Beeinträchtigung;258
13.4;4 Das Leben im Wohnheim;259
13.5;5 Bürokratische Überformung des Subjekts;267
13.6;6 Wider der Versorgungspragmatik – Wohnräume schaffen;269
14;11 Multiprofessionalität und Wohn-Raum. Vorarbeiten zu einer komparat?iven (Berufs-) Gruppenforschung in der sozialen Welt? Alt?enheim;275
14.1;Einleitung;275
14.2;2 Die soziale Welt „Einrichtung der stationären Altenhilfe“;278
14.3;3 Wohnen in Sozialen Welten der stationären Altenhilfe;282
14.4;4 Methodisches Vorgehen;284
14.5;5 Ergebnisse;285
14.6;6 Zusammenfassung und Ausblick;291
15;12 Die „häusliche Umgebung“ als Wohnraum und Setting. Konflikt?e um Raumsouveränität? in der ambulant?- aufsuchenden Palliativversorgung;296
15.1;1 Einleitung;296
15.2;2 Gesellschaftspolitische Begründungszusammenhänge: Zur diskursiven Konstruktion der „häuslichen Umgebung“;298
15.3;3 Das Setting häuslicher Palliativversorgung und Hausbesuche als zentrale Praxisform;302
15.4;4 Empirische Einsichten I: Konflikte um Raumsouveränität;306
15.5;5 Empirische Einsichten II: Deutungsansprüche über den Möglichkeitsraum würdigen Sterbens;308
15.6;6 Der Eingriffscharakter aufsuchender Versorgung: Raumansprüche und Selbstbestimmung der Patient_innen;312
15.7;7 Widersprüche institutionell organisierten Sterbens „zu Hause“;314



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