Meurois | Karmische Krankheiten | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 208 Seiten

Meurois Karmische Krankheiten

Wie wir sie erkennen, verstehen und überwinden
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-96933-964-0
Verlag: Silberschnur
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Wie wir sie erkennen, verstehen und überwinden

E-Book, Deutsch, 208 Seiten

ISBN: 978-3-96933-964-0
Verlag: Silberschnur
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Den karmischen Ursprung unserer Krankheiten entdecken - Körper & Seele heilen. Wer hat noch nie von Erkrankungen gehört, denen die Schulmedizin häufig machtlos gegenübersteht? Viele Krankheiten, körperliche Symptome oder auch Verhaltensstörungen werden mit den herkömmlichen Methoden der Schulmedizin kaum erfasst oder sogar völlig missverstanden. Anhand einer großen Anzahl von Fallbeispielen beschreibt der Autor nun, was die Ursachen von bestimmten Krankheiten sein können, zu denen zum Beispiel hartnäckiges Asthma, unerklärliche Ängste, anhaltende Hautkrankheiten oder seltsame Beschwerden, die von einem Organ zum nächsten wandern, zählen. Er zeigt auf, welche Rolle dabei Erinnerungen aus früheren Leben spielen können, und hilft uns, die Geheimnisse der menschlichen Anatomie besser zu verstehen, um so in bisher wenig erforschte Bereiche vorzudringen. Das Aufdecken und anschließende Verstehen des karmischen Ursprungs einer Krankheit wird damit zum Ausgangspunkt für eine wertvolle innere Entwicklung, die uns in die Lage versetzt, seelisch und körperlich zu heilen. Daniel Meurois, der inzwischen auf über 25 Jahre Erfahrung im Auralesen zurückblicken kann und mit dieser Methode Tausende von Fällen untersucht hat, teilt mit uns seine Entdeckungen auf einem noch nahezu unbekannten Gebiet, dem der karmischen Krankheiten.

Daniel Meurois, 1950 in Frankreich geboren, prägt seit mehr als dreißig Jahren die Welt der Spiritualität und des zeitgenössischen metaphysischen Denkens. Er ist Autor von 34 Büchern, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Sein Wissen gibt der Bestsellerautor auch in Konferenzen und Seminaren weiter.
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Kapitel II


Vom Körper zur Psyche


Zum zweiten Mal klopfte Suzanne nun an meine Tür; auch diesmal war sie, ohne zu zögern, Hunderte von Kilometern gefahren, um zu der Sitzung zu kommen, was zeigte, wie hoch ihre Motivation war. Ich erinnerte mich noch sehr gut an die erste Lesung der Aura drei Monate zuvor: Damals war sie wegen eines Ekzems zu mir gekommen, das ihr schon seit Jahren Probleme bereitete. Oft litt sie auch an Schmerzen in den Knien, die sich anscheinend nicht klar diagnostizieren ließen und bei denen alle bisherigen Behandlungen versagt hatten.

Die Untersuchung der Aura hatte bei jenem ersten Treffen die Existenz einer enthüllt, in anderen Worten, das Vorhandensein einer ‘Gedankenform’, deren besondere Struktur und Färbung auf ein Schuldgefühl hinwiesen.

Ein Schuldgefühl, das bewusst sein kann oder auch nicht, findet sich im karmischen Kontext sehr oft. Die durch die mentale Ausstrahlung vermittelte Gedankenform ist manchmal so klar, dass sie wie ein inmitten der Lichtausstrahlung hervortritt. Ich benutze diesen Ausdruck gerade deshalb, weil es häufig vorkommt, dass man darauf ein Gesicht erkennen kann, das sich offensichtlich auf die Person bezieht, mit der das Problem zusammenhängt. Wenn das Vorhandensein solcher Erscheinungen besonders intensiv ist, bezeichne ich sie bisweilen als ‘mentale Zysten’, weil sie einer fixen Idee so stark ähneln. Diese feinstofflichen Zysten führen fast immer zu irrigen Einstellungen im täglichen Leben und sind die Ursache zahlreicher gesundheitlicher Beschwerden und Probleme.

In Suzannes Fall konnte ein energetischer Kontakt zwischen der Gedankenform und ihren Knien beobachtet werden. Um dem Problem auf den Grund zu gehen, galt es also, den Auslöser des Schuldgefühls herauszufinden, obwohl sich auf dem entsprechenden ‘Medaillon’ kein Gesicht und auch keine Figur erkennen ließen. Es bewegte sich jedoch ständig im Grenzbereich zwischen mentaler Aura und kausaler Aura hin und her, was darauf hindeutete, dass der ursprüngliche Grund für die Störung vermutlich sehr weit in die Vergangenheit zurückreichte und dass eine einzige Komponente in diesem Leben (wie die Gedankenform belegte) dazu geführt hatte, dass der Körper nun auf seine Weise um Hilfe rief.

Daher war das Ziel unseres zweiten Treffens, das karmische Gedächtnis von Suzanne zu erforschen. Vielleicht würden wir dabei auch die Erklärung für das Ekzem finden. Zumindest hofften wir das, allerdings ohne allzu große Erwartungen damit zu verbinden. Im Übrigen hatte ich Suzanne schon vorbereitet: “Wir können bei der Suche auf der kausalen Ebene nichts mit absoluter Sicherheit planen und dabei auch nichts erzwingen. Unser innerstes Wesen entscheidet selbst, wann der richtige Moment gekommen ist und ob es machbar ist.”

Zum Glück für Suzanne war es der richtige Tag. Kaum waren alle Voraussetzungen geschaffen, breitete sich vor meinen Augen die Leinwand aus weißem Licht aus, was immer zuerst geschieht, bevor ich in die Zeit blicken und darin lesen kann. Ich schaute in die Leere, die sich vor mir ausbreitete und in dieser Leere oder besser gesagt in diesem bodenlosen Licht kam es plötzlich zu einer Bewegung. Schließlich tauchten ein Szenario und Formen darin auf. Wie immer begann ich, die Szenen in ihrer Abfolge zu beschreiben.

Autopsie eines Schuldgefühls


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Aber plötzlich bricht die Szene ab, wird abgelöst von anderen, fast identischen Bildern. Ein heimliches Treffen folgt auf das andere, immer am selben Ort, immer und immer wieder … Mir scheint das monatelang, vielleicht jahrelang so weiterzugehen …

Noch einmal wechselt die Szene, als ob das Gefühlsgedächtnis, das dies alles zusammengetragen und gespeichert hat, Zeitsprünge machen würde.

Auf der Suche nach Parallelen


Das Lesen der kausalen Aura von Suzanne wurde, wie in den meisten Fällen, plötzlich unterbrochen. Aber wir hatten ja auch schon sehr viele Informationen zusammen! Der Moment war gekommen, Bilanz zu ziehen, alles zusammenzufassen, um die Ereignisse verstehen zu können. “Warten Sie mal”, sagte Suzanne zu mir, noch bevor ich mit der Zusammenfassung beginnen konnte. “Ich bin so durcheinander … Mein jetziger Mann ist ein ehemaliger Priester. Er hatte den Orden schon verlassen, bevor er mich kennenlernte, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, hat mein Ekzem im Jahr unserer Heirat begonnen. Auch bin ich in einer Nonnenschule erzogen worden. Ich hatte immer den Eindruck, da drinnen zu ersticken. Ständig befand ich mich im Konflikt mit ihren starren Sichtweisen und Vorstellungen über die Welt und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Trotzdem …”

“Trotzdem was?”

“Trotzdem hatte ich, als ich meinen späteren Mann kennenlernte, sofort den Eindruck, irgendwie einen Fehler zu machen. Das war dumm, aber ich konnte nichts dagegen tun. Oft dachte ich, dass ich ihn vielleicht von seinem Weg abbrachte, was ganz offensichtlich falsch war. Tatsächlich wird mir im Nachhinein klar, dass ich mir mein Schuldgefühl ganz allein geschaffen habe.”

“Sie haben es sich nicht geschaffen”, antwortete ich, “Sie haben sich daran ! Es geht nicht darum zu wissen, ob der damalige Priester derselbe ist, der in diesem Leben Ihr Ehemann geworden ist. Das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist zu verstehen, dass das Ereignis Ihrer Heirat mit einem ehemaligen Priester wahrscheinlich in Ihnen die weit zurückliegende und unbewusste Erinnerung an ein starkes Schuldgefühl wieder geweckt hat. Denken Sie nur an diese Augenblicke der Verzweiflung, als Sie in Ihrer...


Daniel Meurois, 1950 in Frankreich geboren, prägt seit mehr als dreißig Jahren die Welt der Spiritualität und des zeitgenössischen metaphysischen Denkens. Er ist Autor von 34 Büchern, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Sein Wissen gibt der Bestsellerautor auch in Konferenzen und Seminaren weiter.



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