E-Book, Deutsch, 302 Seiten
Mentzos Lehrbuch der Psychodynamik
8., unveränderte Auflage 2017
ISBN: 978-3-647-40123-2
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen
E-Book, Deutsch, 302 Seiten
ISBN: 978-3-647-40123-2
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
Prof. Dr. med. Stavros Mentzos (1930-2015) war Psychiater und Psychoanalytiker und Leiter der Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums der Universität Frankfurt/Main.
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1;Cover;1
2;Title Page;4
3;Copyright;5
4;Table of Contents;6
5;Body;14
6;Erster Teil: Allgemeine Psychodynamik;18
6.1;Kapitel?1:Psychische Störungen als funktionale Gebilde;20
6.1.1;1.1 Psychische Störungen deskriptiv und psychodynamischdefiniert;20
6.1.2;1.2 Die psychoanalytische Revolution unddie ursprüngliche Krankheitslehre der Psychoanalyse;21
6.1.3;1.3Die Krise der alten psychoanalytischen Neurosenlehre;22
6.1.4;1.4 Das Symptom als Bestandteil eines dynamischenGebildes;23
6.1.5;1.5 Bewusst – unbewusst, kognitive und emotionaleWahrnehmung und Motivation;25
6.1.6;1.6Emotionen – Affekte – Gefühle;26
6.1.7;1.7Meistens sind nicht die Affekte per se gestört;28
6.2;Kapitel?2:Der Konflikt als die zentrale Achse der Psychodynamik;30
6.2.1;2.1 Warum wird dem Konfliktbegriff eine zentrale Positionin der Psychodynamik zugewiesen?;30
6.2.2;2.2Die Variationen von Konflikten;31
6.2.3;2.3Die Besonderheiten des ödipalen Konflikts;33
6.2.4;2.4 Der Stellenwert und die Rolle der Angst innerhalbdes Konflikts;35
6.2.5;2.5Schamgefühle, Neidgefühle, Schuldgefühle;37
6.2.6;2.6Konfliktmodell versus Stressmodell;38
6.2.7;2.7Konfliktmodell versus Traumatisierung;39
6.2.8;2.8 Konfliktmodell versus erlerntes Verhaltensmuster –die behaviorale Annahme;40
6.2.9;2.9Konflikt versus struktureller Mangel;41
6.2.10;2.10Konflikt und Aggression;42
6.2.11;2.11 Die Entstehung der Aggression – die innereAggressionsquelle;43
6.2.12;2.12Äußere Konflikte als externaliserte innere Konflikte;44
6.3;Kapitel?3:Abwehrmechanismen und Modi der Verarbeitungvon Konflikten und Traumata;46
6.3.1;3.1Abwehrmechanismen – Definition, Funktion, Klassifikation;46
6.3.2;3.2 Weitere Abwehrvorgänge: Psychosoziale Abwehrund Somatisierung;49
6.3.3;3.3Abwehrmechanismen und Symptombildung;50
6.3.4;3.4 Der Unterschied zwischen Modusund Abwehrmechanismus;50
6.4;Kapitel?4:Die innerhalb der Psychoanalyse entwickeltenpsychodynamischen Modelle;52
6.4.1;4.1Das Triebmodell und das Drei-Instanzen-Modell;52
6.4.2;4.2 Der Ich-psychologische Ansatz und seine Erweiterungdurch den Begriff des Selbst;53
6.4.3;4.3Das Selbstdefizit-Modell und die Kohut’sche Selbstpsychologie;54
6.4.4;4.4Die Objektbeziehungstheorien;55
6.4.5;4.5 Intersubjektive bzw. relationale psychoanalytischeKonzepte;57
6.4.6;4.6Funktionen des Objekts;58
6.4.7;4.7Die Bindungstheorie;59
6.4.8;4.8Der Symbolbegriff in der Psychoanalyse – früher und jetzt;60
6.4.9;4.9Mentalisierung;62
6.4.10;4.10Internalisierung;63
6.4.11;4.11Externalisierung;64
6.5;Kapitel?5:Narzissmus;66
6.5.1;5.1Entstehung und Entwicklung des Narzissmuskonzepts;66
6.5.2;5.2Die Selbstwertgefühlregulation;67
6.5.3;5.3Das Drei-Säulen-Modell;69
6.5.4;5.4 Das alte Freud’sche Konzept des Ich-Idealsund das Drei-Säulen-Modell;73
6.6;Kapitel?6:Zur Psychodynamik des Traums;74
6.6.1;6.1Das ursprüngliche Traum-Modell von Freud;74
6.6.2;6.2Die weitere Entwicklung der Traumtheorie;75
6.6.3;6.3Neurophysiologische Grundlagen;76
6.6.4;6.4Ein Vergleich zwischen Traum und Psychose;76
6.6.5;6.5 Die Bedeutung von Symbolisierungsprozessenim Traum – früher und heute;77
6.6.6;6.6Das Neue in der jungianischen Traumtheorie;78
6.6.7;6.7Der Traum als Inszenierung mit wichtigen Funktionen;78
6.6.8;6.8Der therapeutische Umgang mit Träumen;80
7;Zweiter Teil: Spezielle Psychodynamik;82
7.1;Kapitel?7:Nosologische versus psychodynamischedreidimensionale Diagnostik;84
7.1.1;7.1Die Krise des Neurose-Konzepts;84
7.1.2;7.2Eine dreidimensionale Diagnostik;86
7.1.3;7.3Warum die Betrachtung des Modus favorisiert wird;88
7.1.4;7.4 Das »Normale« und die »Störungen« bilden einpsychodynamisches Kontinuum;89
7.1.5;7.5 Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik(OPD) als Alternative zur dreidimensionalen Diagnostik;89
7.2;Kapitel?8:Hysterie und der hysterische Modus;92
7.2.1;8.1Eine charakteristische Vignette zur Einführung;92
7.2.2;8.2Das deskriptive klinische Bild;93
7.2.3;8.3Historische Zwischenbemerkung zum Hysteriebegriff;95
7.2.4;8.4 Die Psychodynamik hysterischer Phänomene unddie Funktion des hysterischen Modus;96
7.2.5;8.5 Konsequenzen des vorgeschlagenen Konzeptsfür Theorie und Praxis;99
7.3;Kapitel?9:Zwangsneurose und der zwangsneurotische Modus;102
7.3.1;9.1 Vorbemerkung zur Benennung und Klassifikationder zwanghaften Störungen;102
7.3.2;9.2Das deskriptive klinische Bild;103
7.3.3;9.3Psychodynamik des zwangsneurotischen Modus;103
7.3.4;9.4 Ein Vergleich des Zwangsneurotischenmit dem Hysterischen;105
7.3.5;9.5Praktische Konsequenzen;106
7.3.6;9.6 Zwänge haben viele Funktionen – sogar dieder Geborgenheit;107
7.4;Kapitel?10:Der phobische Modus und der angstneurotische Modus;110
7.4.1;10.1Das deskriptive klinische Bild der Phobien;110
7.4.2;10.2Psychodynamik des phobischen Modus;110
7.4.3;10.3 Wie entstehen Phobien? Die psychoanalytischeund die verhaltenstherapeutische Sichtweise;111
7.4.4;10.4 Die Angstneurose und der angstneurotische Modus –Geschichtliche Vorbemerkungen;113
7.4.5;10.5Das deskriptive klinische Bild;115
7.4.6;10.6Psychodynamik des angstneurotischen Modus;116
7.4.7;10.7 Der Unterschied zwischen Phobien und angstneurotischerStörung;117
7.4.8;10.8 Das Sicherheit bietende internalisierte Objektbei der angstneurotischen Störung;119
7.4.9;10.9Variationen der angstneurotischen Störung;120
7.4.10;10.10Die Rolle der Aggression bei der Angstneurose;121
7.4.11;10.11 Weitere Variationen und Differenzierungendes Angstneurotischen;121
7.4.12;10.12 Polar entgegengesetzte Gefahren und damitkorrespondierende Ängste;122
7.4.13;10.13Der hypochondrische Modus;123
7.4.14;10.14 Borderline-»Zustand« im Unterschied zurBorderline-Persönlichkeitsstörung;124
7.5;Kapitel?11:Depression und der depressive Modus;126
7.5.1;11.1 Die Mangelhaftigkeit der deskriptiven Definitionder Depression;126
7.5.2;11.2Die Funktion des depressiven Affekts;127
7.5.3;11.3Drei Circuli vitiosi;127
7.5.4;11.4Psychoanalytische Modelle der Depression;129
7.5.5;11.5 Ergänzung und Integration der Depressionsmodellemit Hilfe des Drei-Säulen-Modells;131
7.5.6;11.6Zwischenbebemerkung zum Selbstmord;133
7.5.7;11.7 Die Unterscheidung zwischen schweren(früher endogenen) und leichten (früher neurotischenoder reaktiven) Depressionen;133
7.5.8;11.8Wo bleibt der depressive Konflikt?;135
7.6;Kapitel?12:Der depressive Konflikt und einige häufige Variationender Depression;136
7.6.1;12.1 Ein weiterer im Drei-Säulen-Modell beschreibbarerAspekt des depressiven Konflikts;136
7.6.2;12.2 Der depressive Konflikt in Terminides Bipolaritätsmodells;136
7.6.3;12.3Die gereizte, aggressivierte Depression;140
7.6.4;12.4Die masochistische Variation der Depression;142
7.6.5;12.5Der masochistische Modus außerhalb der Depression;145
7.6.6;12.6 Definitorische und historische Vorbemerkungenzum sogenannten Masochismus;145
7.6.7;12.7 Eine übergreifende psychodynamische Definitiondes sogenannten Masochismus;146
7.7;Kapitel?13:Persönlichkeitsstörungen (allgemein);150
7.7.1;13.1Warum eine neue diagnostische Kategorie?;150
7.7.2;13.2Die deskriptive Definition und Klassifikation von DSM-IV;152
7.7.3;13.3Psychodynamik der Persönlichkeitsstörungen;153
7.8;Kapitel?14:Die einzelnen Persönlichkeitsstörungen;158
7.8.1;14.1 Persönlichkeitsstörungen mit selbstbezogenenAbwehr- und Kompensationsmechanismen;158
7.8.2;14.2Vorwiegend objektbezogene Persönlichkeitsstörungen;163
7.8.3;14.3 Persönlichkeitsstörungen, die sowohl selbst- als auchobjektbezogen sind;165
7.9;Kapitel?15:Der süchtige und der perverse Modus der Konflikt-und Traumaverarbeitung;174
7.9.1;15.1Deskriptive Aspekte der Sucht;174
7.9.2;15.2 Psychodynamik der Sucht: Triebtheoretische,Ich-psychologische, selbstpsychologischeund objektbeziehungstheoretische Konzepte;175
7.9.3;15.3Süchtiges Ausweiten der Symptomatik;176
7.9.4;15.4Therapeutische Aspekte der Sucht;177
7.9.5;15.5Deskriptive Definition des perversen Modus;178
7.9.6;15.6Vorbemerkung zur Psychodynamik der Perversionen;178
7.9.7;15.7 Historischer Überblick und kritische Betrachtungder Konzepte der Perversion;179
7.9.8;15.8 Sexualisierung der Aggression oder Aggressivierungder Sexualität?;180
7.9.9;15.9Psychodynamik der Perversion im Allgemeinen;182
7.9.10;15.10Einige spezielle Formen der Perversion;183
7.9.11;15.11 Masochismus: Eine auch außerhalb der Perversionbedeutsame Abwehrstrategie;183
7.9.12;15.12Der Sadomasochismus;185
7.9.13;15.13 Exkurs über sexuelle Störungen im engerensomatisch-medizinischen Sinn;186
7.10;Kapitel?16:Der psychosomatische Modus der Konflikt-und Traumaverarbeitung;188
7.10.1;16.1Einleitung;188
7.10.2;16.2Die erste Aporie: Determinismus versus Finalismus;189
7.10.3;16.3 Die zweite Aporie: Warum ist manchmal eine körperlicheErkrankung »gesünder«?;195
7.10.4;16.4 Externalisierungs- und Internalisierungsprozessebei der Entstehung psychosomatischer Störungen;199
7.10.5;16.5 Die Notwendigkeit der Psychodynamisierungder Psychosomatik;201
7.10.6;16.6 Differenzialpsychodynamik der körperlichen Störungenund Beschwerden;202
7.11;Kapitel?17:Der psychotische Modus der Konflikt-und Traumaverarbeitung;206
7.11.1;17.1 Die deskriptive und die psychodynamische Dimensionder schizophrenen und der affektiven Psychosen;206
7.11.2;17.2Die Psychodynamik der schweren Depression;208
7.11.3;17.3 Exkurs: Ist die Depression tatsächlich vorwiegend eineSelbstwertregulationsstörung?;210
7.11.4;17.4Manie und bipolare Störungen;212
7.12;Kapitel?18:Die Psychodynamik der Schizophrenie;216
7.12.1;18.1 Klinische Begründung des Bipolaritäts- bzw.Dilemmakonzepts bei der Schizophrenie;216
7.12.2;18.2Psychodynamik des Wahns im Allgemeinen;218
7.12.3;18.3Noch einmal zum Verfolgungswahn;220
7.12.4;18.4 Andere Variationen von psychotischenDysfunktionalitäten und ihre Funktionen;223
7.12.5;18.5 Zusammenfassung der Variationen des schizophren-psychotischen Modus;227
7.12.6;18.6 Zwei Circuli vitiosi und die Konsequenzen für die Therapieder Schizophrenie;230
7.12.7;18.7 Die therapeutische Relevanz der Unterscheidung zwischenselbst- und objektbezogener Symptomatik;233
7.13;Kapitel?19:Die Neurobiologie der Psychosen – Die Psychosomatosendes Gehirns;236
7.13.1;19.1 Zur Problematik der Beurteilung und Einordnungneurobiologischer Befunde;236
7.13.2;19.2Somatopsychische Zusammenhänge;237
7.13.3;19.3Anterior cingulate cortex (ACC) – eine Schlüsselstruktur?;239
7.13.4;19.4ACC – auch bei Depressionen von Bedeutung?;241
7.13.5;19.5 Psychosomatische Zusammenhänge und dieGewichtigkeit des psychosozialen Faktors;242
7.13.6;19.6Die Psychosomatosen des Gehirns;242
8;Dritter Teil: Begründung der neu eingeführten odermodifizierten Konzepte;246
8.1;Vorbemerkung;248
8.2;Kapitel?20:Vergleichende Psychodynamik;250
8.2.1;20.1 Die Variationen der Dissoziation und dieVerwandtschaft zwischen Zwang und Wahn;250
8.2.2;20.2 Ein bemerkenswertes Phobien-Paar: Klaustrophobieund Agoraphobie;251
8.2.3;20.3Relativierung der kategorialen Diagnostik;252
8.3;Kapitel?21:Das Bipolaritätsmodell;256
8.3.1;21.1 Entstehung und Anwendung des Bipolaritätsmodells –zunächst bei den Psychosen und Persönlichkeitsstörungen;256
8.3.2;21.2Zwei Aspekte im Modell der Bipolarität;258
8.3.3;21.3Bipolaritätskonzepte bei Sigmund Freud;259
8.3.4;21.4Noch einmal: Agoraphobie und Klaustrophobie;261
8.3.5;21.5 Racamiers Antinarzissmus, LichtenbergsGrundmotivationen und Balints Oknophilieversus Philobatie;262
8.3.6;21.6Das Lacan’sche Spiegelstadium;263
8.3.7;21.7 Sandler und das Sicherheits- bzw.Wohlbefindensbedürfnis;263
8.3.8;21.8Die Kaskade der Wir-Bildungen;264
8.3.9;21.9Noch einmal: Trauma oder Konflikt?;265
8.3.10;21.10Die Bipolarität bei Melanie Klein;267
8.3.11;21.11 Verliert das Bipolaritätsmodell seine Relevanz durchdie Hervorhebung des »Mangels«?;269
8.3.12;21.12 Die Bedeutung des Bipolaritätsmodells für das Verständnisder Geschlechterspannung;271
8.4;Kapitel?22:Die Funktion der Dysfunktionalitäten –ein durchgehendes Prinzip;274
8.4.1;22.1 Das Symptom als diagnostisches Indiz und als Elementeiner Funktion;274
8.4.2;22.2Finalität im Körperlichen und im Psychischen;276
8.4.3;22.3Die symptomatische Therapie als Notbehelf;277
8.5;Kapitel?23:Einige metaphorische Konzeptualisierungen;278
8.5.1;23.1Das Drei-Säulen-Modell;278
8.5.2;23.2Die Circuli vitiosi;278
8.5.3;23.3Die Über-Ich-Konto-Metapher;279
8.5.4;23.4 Schlussbemerkung zur Vermeidungeines Missverständnisses;282
8.6;Kapitel?24:Anstelle eines Nachworts:Das Wesentliche in elf Punkten;284
9;Literatur;288
10;Sachregister;296
11;Namenregister;302




