Melman / Lebrun | Mensch ohne Schwere | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 231 Seiten

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Melman / Lebrun Mensch ohne Schwere

Über den Triumph des Genusses. Ein Gespräch mit Jean-Pierre Lebrun
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-8379-6280-2
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Über den Triumph des Genusses. Ein Gespräch mit Jean-Pierre Lebrun

E-Book, Deutsch, 231 Seiten

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

ISBN: 978-3-8379-6280-2
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Der Mensch am Beginn des 21. Jahrhunderts ist ohne Kompass, ohne Ballast, entwaffnet und frei von Verdrängung. Er zeigt sich eher konsumfixiert denn seiner bürgerlichen Verantwortung bewusst. Bereits am Beginn des neuen Jahrtausends entwarfen Charles Melman und Jean-Pierre Lebrun in lebendiger und zugleich scharfsinniger Form die prophetische Vision einer »neuen psychischen Ökonomie«: Von einer triumphierenden neoliberalen Gesellschaft angetrieben, fühlt sich das Subjekt immerzu aufgefordert, all die Objekte zu genießen, die eine entfesselte Wirtschaft unablässig produziert - und verabschiedet sich von der Suche nach Konstanz, nach übergeordneten Werten und dem Blick auf das große Ganze. Das Gespräch der beiden Psychoanalytiker kündigt einen anthropologischen Wandel vom kollektiven Ideal zum individuellen Genuss an, der alle westlichen Gesellschaften durchzieht und ungebrochen aktuell ist.

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Vorwort

I
Ein unerwarteter Fortschritt
Ein beachtlicher Fortschritt
Beim Überschreiten der Grenzen
Was Freud entdeckte
Wo ist nur unsere Autorität geblieben?
Welchen Platz kann ein sprechendes Wesen, ein sogenanntes Subjekt heute noch einnehmen?
Ein Fortschritt, wirklich, ist das wahr?
Gibt es so etwas wie eine menschliche Natur?
Leben wir in einer zum Inzest fu¨hrenden Ökonomie?
Bedu¨rfnisse und Neid anstelle von Begehren
Wiederkehrende Autorität?
Depressive Stimmungen fu¨r alle
Ein Gesetz, von dem wir noch immer abhängig sind
Kastration: Notwendigkeit oder Zufall?
Klinische Auswirkungen

II
Perversionen fu¨r Alle
Zukunft der »Abgenutzten«
Eine Ökonomie der Zeichen
Der doppelte Gebrauch des »Pharmakons«
Wie können wir unseren Jugendjahren entkommen?
Verantwortungen
Unvermeidliche Gewaltausbru¨che
Auf Kenntnis gestu¨tzte Gesellschaften

III
Vater, welch Missverständnis
Der Andere ist fu¨r uns kein Fremder
Patriarchat oder Matriarchat
Die Zukunft des Matriarchats
Sprachgesetz
Symbolisches und Symptome
»Gesellschafts-Psychosen« und individuelles Zappen
Wie die Psychiatrie mit der neuen psychischen Ökonomie zurechtkommt
Gesetzgebung und moderne Rechtsnormen

IV
Nostalgische Klänge
Gibt es einen dritten Weg?
Genu¨sse angleichen
Das Schicksal bedeutender Schriften
Endlich freie Menschen!
Der Todestrieb
Witzbold, bist Du wirklich unser Vater?
Ein heimatloser Mensch
Schwache soziale Bindungen
Und immer wieder stellt sich uns die gleiche Frage: Was sollen wir tun?
Wissenschaftliche Dokumente stellen klassische Schriften in den Schatten
Gibt es ein von der Sexualität losgelöstes Unbewusstes?

V
Sprechen wir von einer Wandlung des Unbewussten?
Es gibt nur eine einzige seriöse Angelegenheit: unsere Sexualität
Eine zu reale Übertragung*
Änderungen der Anfrage
Wer kann u¨ber Verantwortung und verminderte Schuldfähigkeit entscheiden?
Avatare der Übertragung*
Immer nur Rechte und Rechtsprechungen!
Der evakuierte Tod
Verleugnung anstelle von Verdrängung
Stu¨rmische Begeisterung fu¨r Sekten
Welche Richtung wird das Lehramt anstreben?

VI
Der Diskurs des Kapitalisten
Auf den Vater verzichten unter der Voraussetzung, sich dessen zu bedienen
Eine neue psychische Ökonomie fu¨r Analytiker?

Anhang
Endlich ein neuer Genuss: die Nekroskopie
Einfu¨hrung in die Neue Psychische Ökonomie

Glossar

Nachwort
Mehrleben


Lebrun, Jean-Pierre
Jean-Pierre Lebrun ist Psychiater und Psychoanalytiker und Vizepräsident der Association Lacanienne Internationale.

Stand: April 2024

Melman, Charles
Charles Melman war Psychiater, Psychoanalytiker sowie Schüler und enger Vertrauter Jacques Lacans. Gemeinsam mit drei Kollegen gründete er 1982 die Association Lacanienne Internationale.

(Stand: April 2024)



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